Bahnbetriebswerk Erkner
Zeittafel: Bauliche Anlagen Bezeichnungen Beheimatungen

bis 1906
 
Vollständiger Umbau des Bahnhofs und viergleisiger Ausbau der Vorortstrecke nach Erkner
bis 1913
 

Errichtung einer Betriebswerkstätte mit einem sechsständigen Ringlokschuppen, einer vorgelagerten Drehscheibe mit den erforderlichen Betriebsanlagen neben dem Bahnhof.
Beheimatung von Lokomotven der Gattung T 12

1914
 
Fertigstellung des Wasserturms und der umfangreichen Abstellanlagen
Mitte 1920er
 
Kurzzeitige Beheimatung von badischen 75er
Ende 1927
 
Einweihung eines fünfständigen Triebwagenrechteckschuppens mit den dazugehörigen Anlagen auf dem Gelände der einstigen Abstellanlagen im Zuge der Elektrifizierung der Berliner Stadt- und Vorortbahnen. Eine kleine Werkstatt mit eingleisigen Anschluss wurde als nördlicher Anbau realisiert.
Unterhaltung von S-Bahntriebwagen der Baureihe ET 165
     
    Triebfahrzeugbestand vom 01.1931
74
  1045, 1153-1155, 1157, 1159, 1160, 1182, 1234, 1285
     
1939-1940
 
Ausbau des Rundschuppens auf zwölf Stände, Einbau zweier 1,5 t Drehkräne an der Bekohlungsanlage
05/06.1945
 
Abbau der elektrischen Vorortstrecke nach Berlin und der Gleisanlagen um den Triebwagenschuppen, sowie Abtransport von abgestellten S-Bahnwagen infolge der Reparationsleistungen an die UdSSR
     
    Triebfahrzeugbestand vom 30.04.1946
64
  317, 482
74
  327, 332
550, 818, 889, 1013, 1142, 1153, 1155, 1157, 1180, 1185, 1239, 1276
94
  1665
     
01.02.1947
 
Auflösung als selbständige Dienststelle
Dieser Zustand nur kurzweilig, da dies mit dem Berliner Abkommen von 1948 konform war
25.10.1948
 
Neubildung des S-Bahnbereiches und Vereinigung mit dem Dampfbetrieb des Bw Erkners.
Beheimatung von S-Bahntriebwagen der Baureihe ET 165, später auch ET 167
bis 11.1948
 
Schrittweiser Wiederaufbau der elektrischen Vorortstrecke – zunächst nur eingleisig
Kurzzeitiger Einzug der Tw-Gruppe Anhalter Bf (Ahb) der von der SMAD beanspruchten Dieselriebwagen der Bauarten "Köln" und "Stettin", da das Bw Ahb im amerikanischen Sektor Berlins lag.
1950
 
Umzug der SMAD-Triebwagen nach Berlin-Karlshorst
     
    Triebfahrzeugbestand von 1953
64
  076, 126, 164, 179, 187, 256, 261, 263, 273, 278, 280, 317, 411, 430, 482, 485
     
   
Steuerviertel 475/875 605 der Bauart Stadtbahn am 10.05.2003 vor der Triebwagenhalle in Erkner
 
     
01.01.1956
 
Aufgabe des Lokomotivdienstes des Bw Erkner und Unterstellung als Lokbf dem Bw Frankfurt (Oder) Pbf - Umwandlung des Triebwagendienstes in das S-Bw Erkner
03.1959
 
Zuweisung der beiden Baumuster-Halbzügen ET 170 001/002 und 003/004
27.05.1961
 
Auflösung des Lokbf Erkner
29.05.1963
 
Abstellung des Baumuster-Halbzuges ET 170 001/002
01.07.1967
 
Aufgabe des selbständigen S-Bw Erkner mit gleichzeitiger Degradierung zur Einsatzstelle des S-Bw Grünau
06.1969
 
Abstellung des Baumuster-Halbzuges ET 170 003/004
     
   
 
     
15./16.11.1990
 
Großbrand im Triebwagenschuppen mit erheblichen Schäden an den untergestellten S-Bahnzügen
seit 2003
 
Unterstellung der von der Historischen S-Bahn e.V. betreuten Fahrzeuge im ehem. S-Bahnschuppen
     
     
Erk
 
bahnamtliches Bezeichnungskürzel 1939


 
Bahnbetriebswerke
Rbd Berlin
Quellenangaben