Eisenbahndirektion Mainz
ZeittafelErrichtungen – Bezeichnungen – Auflösungen

15.11.1853
  Betriebsaufnahme der "Mainz-Ludwigshafener Eisenbahn-Gesellschaft" nach Erlangung der Konzession vom 15.08.1845 und Einrichtung einer Direktion in Mainz –
spätere Umbenennung der Gesellschaft in "Hessische Ludwigs-Eisenbahngesellschaft"
1896
  Verstaatlichung der Hessischen Ludwigs-Eisenbahngesellschaft gemäß Staatsvertrag vom 23.06.1896
 
01.04.1897
  Die eigentliche Geburtsstunde
Durch Allerhöchtem Erlass vom 17.03.1897 Errichtung einer "Königlich Preußischen und Großherzoglich Hessischen Eisenbahndirection" in Mainz  [a.Q. 01.02.1987] unter Übernahme der westlichen Streckenabschnitte von der KED Frankfurt/Main, der Strecken Bingerbrück – Kirn, Langenlonsheim – Simmern und Simmern – Roschberg i. Hunsrück (späteres Castellaun) von der KED Saarbrücken und der Strecke Coblenz – Bingerbrück von der KED Cöln
01.10.1900
  Umbenennung der Güterstation Darmstadt Ost und der Personenstation Rosenhöhe in die gemeinsame Station Darmstadt Ostbahnhof
31.05.1902
  Umbenennung der Station Münster a/St. in Bad Münster a/St.
01.04.1904
  Übernahme der Betriebswerkstätten (Bwst) Bieberich, Kastel, Niederlahnstein, Oberlahnstein, Rüdesheim und Wiesbaden von der KED Frankfurt (Main),
Abgabe der Bwst Oberroden an die KED Frankfurt (Main),
Übernahme der Strecke Hochheim – Wiesbaden – Niederlahnstein von der KED Frankfurt (Main),
Abgabe der Betriebswerkstätten (Bwst) Kirn und Simmern an die KED Saarbrüchen-St. Johann
20.10.1903
 

Einweihung der Betriebswerkstätte Weinheim (Bergstr)

01.05.1904
  Umbenennung des Bf Hetzbach-Beerfelden in Bf Hetzbach, Bf Mainz Curve in Bf Mainz Nord und Bf Mainz Neutor in Bf Mainz Süd
1904/1905
 

Errichtung von Betriebswerkstätten (Bwst) in Alzey und Kreuznach

01.07.1905
 

Übernahme und Verlegung der Betriebsinspektion (BI) Mannheim von der GD Karlsruhe nach Worms mit der Bezeichnung BI Worms 2 – BI Worms ehält die Bezeichnung BI Worms 1

1906/1907
  Errichtung einer Betriebswerkstätte (Bwst) Münster am Stein
08.09.1907
  Umbenennung des Bf Rüdesheim in Bf Rüdesheim am Rhein
01.04.1908
  Errichtung der neuen Maschineninspektion (BI) Worms
01.05.1908
  Umbenennung des Bf Sprendlingen M.N.B. in Bf Sprendlingen-Buchschlag
1908
  Übernahme der Bwst Langenschwalbach von der KED Frankfurt (Main)
03.08.1908
  Übernahme der Strecke Castelaun – Pfalzfeld von der KED Saarbrücken-St.Johann
01.03.1910
  Schließung des Bf Kreuznach Stadt für den Personenverkehr und Umbenennung in Kreuznach Gbf
26.11.1910
  Umwandlung der Inspektionen in Ämter [z.B. aus Maschinen-Inspektion (MI) wird Maschinenamt (MA)] gemäß Erlaß vom 23.10.1910
01.07.1911
  Umbenennung der preuß.-hess. Gemeinschaftsbahnhöfe Heidelberg Hbf und Mannheim Hbf in Bf Heidelberg und Bf Mannheim
11.1912
  Schreibweise des Bf Castellaun und Cülz (Hunsr) fortan mit »K«
01.05.1913
  Umbenennung des Bf Oberstein in Bf Oberstein-Idar
26.01.1920
  Vorübergehende Schließung der Hauptwerkstätten (HW) Darmstadt 1 und 2
26.04.1920
  Umbenennung in "Eisenbahndirektion Mainz" (ED Mainz)
01.11.1921
  Namensänderung des Bf Birkenfeld (Stadt) in Bf Birkenfeld (Nahe) und Bf Birkenfeld-Neubrücke in Bf Neubrücke (Birkenfeld)
06.07.1922
  Firmierung fortan als "Reichsbahndirektion Mainz" (Rbd Mainz)
19.02.1923
  Umstellung der HW Darmstadt 1 und Schwetzingen zum Eisenbahn-Ausbesserungswerk (EAW)
01.07.1925
  Auflösung des Eisenbahn–Betriebsamtes (EBA) Worms 2 – Rückumbezeichnung des EBA Worms 1 in EBA Worms
01.10.1925
  Abgabe der Strecke Simmern (Hunsr) – Buchholz (ausschl.) an die Rbd Trier,
Wechsel des Bf Mannheim-Käfertal zur Rbd Karlsruhe,
Errichtung des Einheitsamtes Simmern (Hunsr)
 
   
01.05.1926
 

Gliederung der Rbd Mainz– Direktionsnummer 19
Direktionssitz
in der Kaiserstraße 3, Mainz

Betriebsämter
  Bingen (Rhein), Darmstadt 1-3, Kreuznach, Mainz, Oberlahnstein, Wiesbaden und Worms
Selbständige Bauabteilungen
  keine
Maschinenämter
  Darmstadt, Mainz, Wiesbaden und Worms
Verkehrsämter
  Darmstadt, Mainz und Wiesbaden

 
   
01.06.1926
  Umbenennung des Bf Kreuznach in Bf Bad Kreuznach
06.09.1926
  Umstellung des EAW Darmstadt 1 zum EAW Darmstadt Wagenwerk und EAW Darmstadt 2 zum EAW Darmstadt Lokwerk
01.03.1927
  Umbenennung des Biebrich Rheinbf in Wiesbaden-Biebrich Rhbf, Bf Biebrich Ost in Bf Wiesbaden-Biebrich Ost und Bf Biebrich West in Bf Wiesbaden-Biebrich West und Bf Schierstein in Bf Wiesbaden-Schierstein
 
01.04.1927
  Neubezeichnung der Dienststellen und Ämter
Anstelle von Eisenbahnämter, -inspektionen usw. werden Reichsbahnämter (z.B. aus Eisenbahnmaschinenamt EBA wird das Reichsbahnmaschinenamt RMA usw.)
01.09.1927
  Umbenennung des Bf Langenschwalbach in Bf Bad Schwalbach
01.10.1927
  Umbenennung des Bf Sprendingen-Buchschlag in Bf Buchschlag-Sprendingen und des Hp Leubsdorf in Hp Leubsdorf (Rhein)
 
07.10.1928
  Namensänderungen folgender Bahnhöfe
Bf Dotzheim in Bf Wiesbaden-Dotzheim, Bf Erbenheim in Wiesbaden-Erbenheim, Bf Igstadt in Bf Wiesbaden-Igstadt und Bf Wiesbaden in Bf Wiesbaden Hbf
01.11.1928
  Umbenennung des Hp Münster bei Bingerbrück in Hp Münster-Sarmsheim
15.05.1929
  Umbenennung des Bf Eberstadt (Krs. Darmstadt) in Bf Eberstadt (Bergstraße)
01.11.1929
  Verlegung des RBA Oberlahnstein nach Niederlahnstein bei gleichzeitiger Umbenennung
01.01.1931
  Umbenennung des Bf Bischofsheim in Bf Mainz-Bischofsheim, Bf Gustavsburg und Bf Gustavsburg-Kostheim in Bf Mainz-Gustavsburg sowie Bf Weisenau in Bf Mainz-Weisenau und Weisenau Gbf in Mainz-Weisenau Gbf,
Zusammenlegung des RBA Münster a/St. und BA Simmern (Hunsr.)
22.05.1932
  Umbenennung des Bf Auerbach (Hess.) in Bf Auerbach (Bergstr.), Bf Bickenbach (Hess.) in Bf Bickenbach (Bergstr.) und Bf Zwingenberg (Bergstr.) in Bf Zwingenberg (Kr. Bensheim)
01.03.1933
  Umbenennung des Bf Nieder Flörsheim in Bf Nieder Flörsheim–Dalsheim
05.1933
  Umbenennung des Bf Dornberg-Groß Gerau in Bf Groß Gerau-Dornberg
15.12.1933
  Schreibweise des Bf Caub fortan mit »K«
07.10.1934
  Umbenennung des Bf Friedrichsfeld (Baden) Nord in Bf Mannheim-Friedrichsfeld, Bf Hähnlein in Bf Hähnlein-Alsbach und Bf Wiesbaden-Biebrich Ost in Bf Wiesbaden Ost
01.08.1935
  Umbenennung des Bf Halsenbach in Bf Emmelshausen
02.02.1937
  Verlegung des RBA Bad Münster am Stein nach Bad Kreuznach – Name bleibt erhalten
01.03.1937
  Umbenennung des Bf Camp in Bf Kamp (Rhein)
01.04.1937
  Übernahme von Teilen um Simmern (Hunsr) von der RBD Saarbrücken mit den Bw Kirn und Simmern,
Übernahme der Strecken nördlich von Lauterecken–Grumbach (einschl.) und Altenglan (einschl.) und östlich von Landau (Pfalz) (einschl.), Hochspeyer (einschl.) und Enkenbach (einschl.) von der aufgelösten RBD Ludwigshafen (Rh),
Abgabe des Streckenabschnitts Mannheim-Neckarstadt – Mannhein Waldhof an die RBD Karlsruhe
Umbenennung des Bf Camp in Bf Kamp
15.04.1937
  Firmierung als RBD Mainz
22.05.1937
  Umbenennung des Bf Arheilgen in Bf Darmstadt-Arheilgen, Bf Eberstadt in Bf Darmstadt-Eberstadt und Bf Kranichstein in Bf Darmstadt-Kranichstein
03.10.1937
  Umbenennung des Bf Weinheim in Bf Weinheim (Bergstr)
10.07.1938
  Namensänderung des Bf Gonsenheim in Bf Mainz-Gonsenheim
15.05.1938
  Umbenennung des Bf Hochstätten in Bf Hochstätten (Pfalz)
01.10.1938
  Namenszusatz (Rheinhess) für den Bf Gundersheim
01.04.1939
  Umbenennung auf Grund der Eingemeindung des Bf Auerbach in Bf Bensheim-Auerbach
15.05.1939
  Namensänderung des Bf Maudach Bahnhof in Bf Ludwigshafen (Rhein)-Maudach, Bf Oggersheim in Bf Ludwigshafen (Rhein)-Oggersheim, Bf Oppau in Bf Ludwigshafen (Rhein)-Oppau und Bf Rheingönheim in Bf Ludwigshafen (Rhein)-Rheingönheim
04.10.1939
  Umbenennung des Bf Dalheim (Kr Oppenheim) in Bf Dalheim (Kr Mainz), Bf Dannstadt in Bf Dannstadt (Pfalz), Bf Wiesbaden–Biebrich in Bf Wiesbaden Süd und Bf Wiesbaden–Biebrich Rhbf in Bf Wiesbaden–Biebrich
 
   
01.04.1941
 

Gliederung der RBD Mainz – Direktionsnummer 19
Direktionssitz am Horst-Wessel-Platz 3, Mainz

RBA
  Darmstadt 1-4, Landau (Pfalz), Mainz, Nieder- und Oberlahnstein, Simmern
RMA
  Darmstadt, Ludwigshafen (Rhein), Mainz, Wiesbaden und Worms
RVA
  Bad Kreuznach, Mainz

Unterstellungen der einzelnen Maschinenämter (RMA)
Darmstadt (Main)
  • Bw Darmstadt Hbf ² ³ [Da] 510
   – Lokbf Groß-Zimmern

• Bw Darmstadt
–Kranichstein ² [Kst] 180
   – Lokbf Wiebelsbach-Heubach

• Bw Weinheim (Bergstr) ² ³ [Wei] 60
 
Ludwigshafen (Rhein)
  • Bw Landau (Pfalz) Hbf ² ³ [Lan] 230
   – Lokbf Germersheim

• Bw Ludwigshafen (Rhein) ² ³ [Lu] 530
   – Lokbf Frankenthal
   – Lokbf Meckesheim
   – Lokbf Speyer

• Bw Neustadt (Weinstr) ² [Nh] 160
   – Lokbf Elmstein
   – Lokbf Grünstadt
   – Lokbf Neustadt Lokalbf
   – Lokbf Schifferstadt
 
Mainz
  • Bw Bingerbrück [Bk] 320      mit Bahnbetriebswagenwerk Bingerbrück [Bww Bk] 60
• Bw Kirn ² ³ [Krn] 100
   – Lokbf Baumholder

• Bw Mainz Hbf [Mnz] 440      mit Bahnbetriebswagenwerk Mainz [Bww Mz] 80
• Bw Mainz-Bischofsheim ² [Mz Bm] 300
• Bw Simmern (Hunsr) ³ [Sm] 100

• Kraftwagenbetriebswerk Mainz [Kbw Mz] 50
 
Wiesbaden
  • Bw Niederlahnstein ² [Nl] 90
• Bw Oberlahnstein ² ³ [On] 260
• Bw Wiesbaden Hbf ³ [Wi] 300     mit Bahnbetriebswagenwerk Wiesbaden [Bww Wi] 160
   – Lokbf Bad Schwalbach

• Elektrowerk Mainz-Kastel [Elw Mz K] 20
 
Worms
  • Bw Alzey [Alz] 120
• Bw Worms ³ [Wor] 300     mit Bahnbetriebswagenwerk Worms [Bww Wos] 50
     
²    Bw mit zusätzlicher Wagenausbesserung
³    Bw hat zusätzlich Kraftwagen zugeteilt
50  Zahl der Gefolgschaft
[ ]  abgekürzte Bezeichnung
kursiv   Angaben für Schmalspur

 
   
01.11.1943
  Umbenennung des Bf Seeheim in Bf Seeheim (Bergstr)
Frühjahr 1945
  Verlegung von Direktionsteilen in kleinere Orte um Mainz und im Odenwald
17.03.1945
  Absetzung der Direktionsspitze ostwärts
09.04.1945
  Auflösung der RBD Mainz durch Verfügung des Reichsverkehrsministerium (RVM)
Vollständige Besetzung durch amerikanische Streitkräfte
05.07.1945
  Einstellung der Tätigkeit der RBD-Zweigstelle Darmstadt
07.1945
  Übernahme von Teilen um Altenkirchen (Ww) einschl. Bw von der RBD Frankfurt (Main)
01.08.1945
  Aufteilung des Bw Mainz-Bischofsheim in ein Bahnbetriebswerk (Bw) und ein Bahnbetriebswagenwerk (Bww)
15.08.1945
  Unterstellung der Direktion einer franz Feldeisenbahnabteilung (später der "Detachement d´ Occupation des Chemins de Fer Français" (D.O.C.F.) von den Amerikanern
20.08.1945
  Übernahme des gesamten Bezirkes des RBA Koblenz mit den Strecken Koblenz – Grenze zum RBA Köln, Remagen – Abzw. Hillesheim und Ahrdorf – Blankenheim (ausschl.) mit den Bw Koblenz-Lützel und Koblenz-Mosel von der RBD Köln
31.08.1945
  Übernahme der linksrheinischen Strecken Wörth – Winden – Bergzabern, Wörth – Berg und Winden – Kapsweyer ( insgesamt 52,26 Strecken-km) von der RBD Karlsruhe
31.08.1945
bis
22.09.1945
 

Gebietsaustausch im Zuge der Zonengrenzziehungen zwischen US-Zone und frz. Zone
Abgabe der auf dem Gebiet der amerik. Besatzungszone liegenden Strecken an die RBD Frankfurt/Main

  • Mainz-Kastel – Kaub,
  • der Riedbahn Lampertheim – Walldorf,
  • Großsachsen-Heddelsheim – Buchschlag-Spendlingen,
  • Babenhausen – Mainaschaff und der
  • Odenwaldstrecke Keilbach – Klein Auheim sowie dem MA Darmstadt und deren Bw Darmstadt Hbf, Bw Darmstadt-Kranichstein, Bw Mainz-Bischofsheim, Bw Weinheim (Bergstr) und dem Bw Wiesbaden

Übernahme der auf dem Gebiet der franz. Besatzungszone liegenden Strecken von der RBD Frankfurt/Main

  • Westerwaldstrecken,
  • Lahnstrecke bis Diez (einschl.)

Abgabe des kleinen Streckenabschnitts Schuld – Hillesheim der Ahrtalbahn an die RBD Saarbrücken

Gebietsaustausch im Zuge der Zonengrenzziehungen zwischen brit. Zone und frz. Zone
Übernahme der auf dem Gebiet der franz. Besatzungszone liegenden rechtsrheinischen Strecken von der RBD Köln

  • Linz (Rhein) – Niederlahnstein,
  • Flammersfeld – Linz (Rh),
  • Rolandseck – Königsbach und der
  • Ahrtalbahn von Adenau und Musch nach Remagen einschl. der Bw Engers und Bw Linz (Rhein)
.1945
  Umbenennung sämtlicher Dienststellen von Neustadt (Weinstr) in Neustadt (Haardt)
08.10.1945
  Übernahme des VA und MA Limburg (Lahn) mit dem Bw Altenkirchen (Ww) von der der ED Frankfurt (Main)
15.10.1945
  Rück–Umbenennung des Bf Neustadt (Weinstr.) in Bf Neustadt (Haardt)
01.04.1946
  Folgen der Zonengrenzziehung:
Übernahme des Bf Diez von der RBD Frankfurt (Main) und
Abgabe der Bf Elz, Frickhofen, Hadamar, Niedererbach, Niederzeuzheim, Staffel, Wilsenroth und die Bm Hadamar an die RBD Frankfurt (Main)
25.04.1946
  Einrichtung eines Zentraleinkaufsamtes in Speyer für die drei Reichsbahndirektionen in der franz. Besatzungszone
31.07.1946
  Umbenennung in ED Mainz, sowie der RAW in Eisenbahnausbesserungswerke (EAW)   [a.Q. 31.07.1947]
01.05.1946
  Übernahme von Teilen um Betzdorf einschl. dem Bw Betzdorf von der ED Frankfurt (Main)
01.04.1947
  Übernahme von den östl. Teilen der ED Saarbrücken mit dem Betriebs-, Maschinen- und Verkehrsamt Kaiserslautern einschl. dem Bw Kaiserslautern und Zweibrücken infolge der Abtretung des Saarlandes an Frankreich
07.07.1947
  Abgabe von Teilen um Kirn, Kreuzberg und Simmern (Hunsr) mit deren Bahnbetriebswerken an die wieder ins Leben gerufene ED Trier
01.09.1947
  Auflösung des Betriebsamtes (BA) Bad Kreuznach
30.10.1947
  Errichtung einer "Generaldirektion" als Oberaufsicht für die ED Karlsruhe, Mainz und Trier,
Beginn der schritweisen Aufgaben- und Befugnisbeschneidungen der D.O.C.F.
01.11.1947
  Bildung einer Oberdirektion in Speyer für die Eisenbahnen in der franz. Besatzungszone
03.01.1948
  Errichtung des Neubauamtes (NA) Mainz–Gustavsburg
01.10.1948
  Schließung des Lokbf Lauterecken-Grumbach
18.09.1950
  Umbenennung aller Dienststellen von Neustadt (Haardt) in Neustadt (Weinstr)
01.09.1951
  Umwandlung des stark kriegsbeschädigten Bw Niederlahnstein in eine Ast. des Bw Oberlahnstein
1952
  Auflösung der Ast. Niederlahnstein des Bw Oberlahnstein
19.05.1952
  Umbezeichnung der Lokbahnhöfe (Lokbf) in Bw-Außenstellen (Ast.)
01.11.1952
  Errichtung des Neubauamtes (NA) Mainz für die Kaiserbrücke
1953
  Schließung der Außenstelle Remagen,
Abriss der Ast.-Anlagen Neuwieds Neuwied infolge der Rangierbahnhofserweiterrung
01.04.1953
  Firmierung als Bundesbahndirektion (BD) Mainz
01.01.1954
  Auflösung des Betriebsamtes (BA) Darmstadt 4, Landau (Pfalz), des Maschienenamtes (MA) Oberlahnstein und des Verkehrsamtes (VA) Bad Kreuznach
01.07.1954
  Übernahme der Reststrecken des aufgelösten BA Neuwied durch das BA Niederlahnstein
03.10.1954
  Umwandlung des Bw Linz (Rhein) in eine Ast. des Bw Oberlahnstein
31.12.1955
  Auflösung des Aw Darmstadt Lokwerk und Unterstellung als BAbt. dem Aw Darmstadt Wagenwerk und Schließung des Aw Betzdorf (Sieg)
31.05.1955
  Auflösung des NA Mainz
02.01.1956
  Einrichtung des Neubauamtes (NA) Koblenz
01.12.1957
  Umwandlung des Bw Engers in eine Ast. des Bw Koblenz-Lützel
01.02.1962
  Einrichtung des NA Ludwigshafen (Rhein) für den Bau des neuen Durchgangsbahnhof in Ludwigshafen (Rh)
28.05.1962
  Umwandlung des Bw Oberlahnstein in Ast. des Bw Koblenz-Mosel,
Wechsel der Ast. Linz (Rhein), Neuwied und Siershahn vom Bw Oberlahnstein zum Bw Koblenz–Mosel
30.05.1962
  Umwandlung des Bw Oberlahnstein in eine Ast. des Bw Koblenz-Mosel
31.10.1962
  Auflösung des NA Koblenz
01.10.1963
  Schließung der Außenstelle (Ast.) Grünstadt des Bw Neustadt (Weinstr), Umwandlung des Bw Neustadt (Weinstr) in eine Ast. des Bw Ludwigshafen (Rhein)
22.05.1966
  Auflösung des Bw Bingerbrück
01.10.1967
  Schließung der Außenstelle (Ast.) Linz (Rhein) des Bw Koblenz–Mosel
01.10.1968
  Umbenennung der Verkehrsämter (VA) in Generalvertretungen (GV) – bundesweite Einführung
01.01.1970
  Auflösung des NA Ludwigshafen (Rhein)
27.09.1970
  Umbenennung des Bf Laubenheim (Rhein) in Bf Mainz-Laubenheim, Bf Marienborn (Hess) in Bf Mainz-Marienborn sowie Bf Kaltenbach (Pfalz) in Bf Hinterweidenthal
01.01.1971
  Abgabe von Teilen um Betzdorf mit 55,38 km und dem Bw Betzdorf an die BD Wuppertal und von Teilen um Westerburg und Erbach mit 86,67 km an die BD Frankfurt (Main),
Aufhebung der Betriebsämter Betzdorf (Sieg) und Darmstadt 2 – Firmierung des BA Darmstadt 1 als BA Darmstadt
01.04.1971
  Abgabe von Teilen um St. Goarshausen (rechte Rheinstrecke), um Diez und um Montabaur mit insgesamt 99,59 km an die BD Frankfurt (Main)
01.06.1971
  Abgabe von Streckenteilen um Koblenz und Altenkirchen (Ww) einschl. der Bw Altenkirchen (Ww) und Koblenz–Mosel und den Ast. Oberlahnstein und Siershahn mit 300,04 km an die BD Köln und
der Vorderpfalz mit 361,76 km einschl. der Bw Landau (Pfalz) und Ludwigshafen (Rh) an die BD Karlsruhe,
Auflösung des BA Koblenz 2  [a.Q. 30.11.1971)] – Aufgaben gehen an BA Neunkirchen (Saar) und BA Trier,
Umbenennung des BA Koblenz 1 in BA Koblenz,
Auflösung des BA Betzdorf – Aufgaben gehen an das BA Siegen
01.08.1971
  Abgabe von Teilen in der Pfalz um Kaiserslautern einschl. dem Aw und Bw und um Bad Kreuznach mit insgesamt 407,62 km an die BD Saarbrücken

30.04.1972

  Auflösung der BD Mainz und Aufteilung des Restbezirkes mit 358,79 km Streckenlänge einschl. der Bw Mainz Hbf und Worms an die BD Frankfurt (Main) – Ende der zweite Direktion der Deutschen Bundesbahn
 
   
 
   
Mz
  letztes bahnamtliches Bezeichnungskürzel