Bahnbetriebswerk Frankfurt (Main) 3
Zeittafel: Bauliche Anlagen Bezeichnungen Beheimatungen

26.09.1839   Inbetriebnahme eine Remise für Lokomotiven und Wagen an der Gallusanlage am westlichen Stadtrand von Frankfurt am Main im Zuge
der Eröffnung des ersten Teilabschnitt Frankfurt Taunusbahnhof – Höchst am Main der Taunusbahn
15.11.1846   Inbetriebnahme einer Remise für Lokomotiven und Wagen in unmittelbarer Nähe südlich zum Taunusbahnhof im Zuge der Eröffnung der
Main-Neckar-Bahn von Frankfurt Mainspitze nach Heidelberg am 27.07.1846
10.03.1850   Inbetriebnahme einer Remise für Lokomotiven und Wagen nördlich der Taunus-Bahn-Anlagen im Zuge der Eröffnung des Teilabschnitt
Frankfurt Main-Weser-Bahnhof – Friedberg der Main-Weser-Bahn
01.08.1868   Verstaatlichung der Main-Weser-Eisenbahn-Gesellschaft mit Übergang in den Besitz des preuß. Staates
10.12.1871  

Auf grund der steigenden unzulänglichkeit der drei nebeneinanderliegenden "Westbahnhöfe" und deren Betriebsanlagen, werden durch
das Berliner Handelsministerium Grundstücke gekauft zum Bau eines neuen gemeinsam zu betreibenen Kopfbahnhof mit folgenden Anlagen:

  • Locomotivschuppen für 62 Stände mit Kohlenhof – späteres Bw Ffm 1,
  • Güterwagen-Hebevorrichtung mit Ferntriebanlage,
  • Ringlocomotivschuppen mit 14 Ständen auf dem Verschubbahnhof – späteres Bw Ffm 2,
  • Locomotivschuppen der Hessischen Ludwigsbahn – späteres Bw Ffm 3,
  • Werkstätte für Locomotiv- und Personenwagenausbesserung – Vorläufer des Aw Nied,
  • Werkstätte für die Güterwagenausbesserung an der Idsteiner Straße – späteres Raw Frankfurt
     
03.05.1872   Verstaatlichung der Taunus Eisenbahn-Gesellschaft mit Übergang in den Besitz des preuß. Staates
18.08.1888   Inbetriebnahme des Lokomotivschuppen in rechteckbauweise der Hessischen Ludwigsbahn für die Lokomotiven des Frankfurter Vorortverkehr
im Zuge der Eröffnung des neuen anfangs 18-gleisigen Frankfurter Centralbahnhof
01.02.1897   Verstaatlichung der Hessischen Ludwigsbahn
     
     
31.10.1925   Triebfahrzeugbestand
 
38   1100, 1261, 1316, 1357, 1628, 1629, 1632, 1633, 1704-1707,
1765, 1807, 1809, 1811, 1812, 1898-1900, 2012, 2014, 3034,
3379, 3585, 3591, 3592, 3616, 3617, 3623 und 3624
54   669, 900, 1053 und 1071
74   014, 127, 132, 595, 596, 601, 673, 819 und 935
78   022, 023, 029, 192, 193, 194, 225-227 und 432-434
89   7067, 7165, 7182, 7207 und 7236
90   109
91   1085, 1099, 1264, 1266, 1297 und 1298
     
     
15.10.1955   Beheimatung der Neubau-Tenderlokomotive 66 002 – ihr folgt am 24.10.1956 die 66 001
1956   Erneuerung des östlichen und anschließend Erneuerung und Erweiterung des westlichen Hallenkomplexes
05./06.1956   Abgabe der 39 057, 073, 075, 102, 103, 109, 162 und 209 an das Bw Frankfurt (M) 1
15.12.1957   Übernahme von elf 935 vom Bw Frankfurt (M) 1
     
01.05.1958   Das Ende Selbständigkeit
Angliederung des Bw Ffm 3 an das Bw Frankfurt (Main) 1 – Firmierung fortan als Bw Frankfurt (Main) 1 Nord
     
    Abgabe des Triebfahrzeugbestand an das Bw Frankfurt (Main) 1

38   1616, 2131, 2230, 2578, 2624, 2746, 2786, 2985, 2994,
3027, 3441, 3551, 3559, 3637, 3640, 3708 und 3717
66   002
78   047, 050, 055, 084, 089, 118, 186, 226, 321,
409, 410, 432, 433, 434, 452 und 453
     
01.02.1969   Die Bw-Anlagen dienen fortan als Bauhof für die zu errichtende S-Bahn Frankfurt (Main)

   
1977   Abbruch der ehem. Anlagen zu Gunsten einer neuen Abstellanlage für die S-Bahn Triebwagen der Baureihe 420/421
03:1978   Fertigstellung der Abstellanlagen mit Arbeitsbühnen für die Triebwageninnenreinigung, die über einen Steg zum Bw Ffm 1 verbunden ist
     
   
   
     
     
Ffm 3   bahnamtliches Bezeichnungskürzel 1925
3 Ffm   bahnamtliches Bezeichnungskürzel 1932
Bw 3 Ffm   bahnamtliches Bezeichnungskürzel 1939 / 1941
FF 3   letztes bahnamtliches Bezeichnungskürzel



Bahnbetriebswerke BD Frankfurt (Main)     Quellenangaben