Bahnbetriebswerk Flensburg
Zeittafel: Bauliche Anlagen Bezeichnungen Beheimatungen

25.10.1854   Feierliche Eröffnung der Bahnstrecke Flensburg – Tönnig der "King Frederik th 7zhs South Sleswig Railway" durch den dänischen König
Frederik VII., die die Herzogtümmer Holstein und Schleswig bis zum Ende des Krieges des Deutschen Bundes gegen Dänemark noch
zum Königreich Dänemark gehört. Die schnelle Verbindung von der Nordsee zur Ostsee wurde bereits am 01.04.1854 die Strecke von
Tönning bis zum damals wichtigen Bahnhof am Holzkrug bei Flensburg provisorisch in Betrieb genommen und nach Fertigstellung eines
Provisoriums des "Englischen“ Bahnhofs samt Hafenbahn in Flensburg folgte bereits am 04.10.1854 der offizielle Betrieb.
    Die Südschleswigsche Eisenbahn (SSE) errichtet am Endpunk der Strecke am ersten Bahnhof in Flensburg, dem "Englischen“ Bahnhof,
etwa 250 m südöstlich der Spitze der Flensburger Förde am Plankemai (Karlstraße), östlich eine kleine Lokomotivwerkstatt mit zwei
Gleisen, einer Schmiede, kleiner Gießerei, Bürogebäude mit Magazin, Drehscheibe, Wasserturm, einem hölzernen Schuppen für die
Salonwagen des dänischen Königs, einer zweiständigen Rechteck-Lokomotivremise, sowie ein Lokschuppen
    Das "expropriierte" Gebäude des ehem. öffentl. Tanzschuppen "Colosseum" dient als zusätzlicher Lokschuppen für vier Lokomotiven
    Die ersten Lokomotiven mit den Nummern 1 und 2 sind zwei Wilson´schen 2 B-Maschinen mit innenliegender Gooch-Steuerung und
mit den Nummern 3 bis 6 vier 2 B-Maschinen werden in Flensburg stationiert
     
06.1858   Lieferung der neuen 2 B-Schnellzuglokomotiven 9 und 10 mit zweiachsigen Tender aus dem Hause Canada Works in
Birkenhead/England für die am 02.06.1858 zu eröffnenden Strecke Klosterkrug – Schleswig
1863   Anlieferung von zwei leichten 1 B-Tenderlokomotiven in Form der Maschinen N° 8" und N° 11
01.02.1864   Mit Beginn des Deutsch-Dänischen Krieges kommen erstmals kontinentaleuropäische Lokmotiven im Herzogtum Schleswig zum
Einsatz: die 1 B-Schlepptenderlokomotiven N° 12 und N° 13 von der Maschinenfabrik Georg Sigl in Wien
15.04.1864   Eröffnung des ersten Streckenabschnitts nach Norden von dem als Nordschleswigsche Weiche bezeichneten Ausgangspunkt in
der Nähe des Bahnhof Holzkrug über Pattburg und Tingleff bis Rothenkrug mit einer Wasserstation am Ausgangspunkt
25.10.1866   Die Betriebswerkstätte Flensburg wird durch Einverleibung der Herzogtümer Holstein und Schleswig am 23.06.1866 als preußische
Provinz nach zweijähriger gemeinsamen Verwaltung von Dänemark und Preußen unter die neugegründete Nachfolgegesellschaft
Schleswigsche-Eisenbahn-Gesellschaft (SE)
26.12.1866   Errichtung eines Maschinen- und eines Wagenhauses, sowie die Wasserbehälter an der Nordschleswigschen Weiche für Rangierloks
1867   Erweiterung der Anlagen um einen eingleisigen Rechteckschuppen, einer Werkstätte, einer Wagenremise und einem Imprägnierhaus
     
01.01.1870   Die Betriebswerkstätte Flensburg wird dem neuen Betreiber der Altona-Kieler Eisenbahngesellschaft unterstellt, zu deren Netz bereits
in Rendsburg eine Verbindung bestehe
ab 1874er   Mit weiteren Streckenneubauten und dem stetig anwachsenden Verkehrsaufkommens werden weitere Lokomotiven angeschafft:
B 1-Schlepptenderlokomotiven N° 26-29 aus dem Hause Hanomag
1877   Anlieferung von zwei weiteren 1 B-Schlepptenderlokomotiven N° 30-31 von der Lokfabrik Hohenzollern in Düsseldorf
bis 1878   Errichtung eines vierständigen Ringlokschuppen und einer ø 12,9 m Drehscheibe,
die an der Stelle des ehem. Wagenschuppen des dänischen Königs angelegt wird
    Zwischen dem Güterschuppen und der Karlstraße befinden sich neben dem ehem. "Colosseum"-Lokschuppen zwei weitere zweiständige
Rechteckschuppen parallel zu den Bahnhofsgleisen angordnete Maschinenhäuser in der Nähe der Drehscheibe. Der errichtete Kohlen-
perron liegt spitzwinklig zwischen Drehscheibe und dem Inspektionsgebäude
     
1880   Als Nachzügler wird die N° 33 des gleichen Typs und aus dem gleichen Hause angeliefert
21.12.1881   Eröffnung der Strecke Eckernförde – Süderbarup – Flensburg Kieler Bf, der Kiel-Eckernförde-Flensburger Eisenbahn-Gesellschaft (KEFE),
deren Lokschuppen und Werkstätte für die lokomotivunterhaltung in Eckernförde errichtet wurden. Die maschinentechnischen Anlagen in
Flensburg liegen östlich der Spitze der Flensburger Förde gelegenen Kieler Bahnhof und bestehen lediglich aus einem Maschinenhaus mit
Wasserstation und einem Kohlenlager mit Ladebühne, sowei einer ø 6,9 m Drehscheibe. Eingesetzt werden ausschließlich Tenderloks
um 1883   Erweiterung des Ringlokschuppen an der Karlstraße auf sechs Schuppengleise,
Errichtung eines Malereistandes in der Maschinenreparaturwerkstatt, die zusammen mit drei weiteren Ständen über eine Schiebebühne
mit dem Gleisvorfeld und der inzwischen errichteten Wagenrreparaturwerkstatt verbunden ist. Ferner sind zwei weitere Gleise direkt mit
dem Gleisvorfeld verbunden
01.10.1884   Errichtung des Staatsbahnhof an Stelle des zuvor abgerissenen "Englischen Bahnhofs"
     
    Triebfahrzeugbestand der Schleswigschen Eisenbahnen
 
  Betriebsnr. Namen Achsfolge Hersteller Baujahr Ausmusterung
    1-6   2 Bt E. B. Wilson & Co, Leeds / England 1854 1886-1890
    7   B 1 Robert Stephenson, Newcastle / England 1855 1886
    8   1 Bt R. & W. Hawthorn, Newcastle / England 1863 1891
    8"   1 Bt Robert Stephenson, Newcastle / England 1853 1881
    9 und 10   2 B The Canada Works, Birkenhead / England 1858 1891-1892
  11   1 Bt R. & W. Hawthorn, Newcastle / England 1863 1894
  12 Böhmerwald
1 B
Maschinenfabrik Georg Sigl, Wien / Österreich
1864 1887
  13 Radhuza 1 B Maschinenfabrik Georg Sigl, Wien / Österreich 1864 1893
  14   1 Bt Manning Wardle & Co. Leeds / England 1864 1887
  15-18   1B The Canada Works, Birkenhead / England 1864-1865 1887-1889
  19-21   1 A 1 The Canada Works, Birkenhead / England 1866 1887-1892
  22-25   1B The Canada Works, Birkenhead / England 1868-1873 1887-1891
  26-29   B 1 Hannoversche Maschinenbau AG, Linden / Preußen 1874 1901-1905
  30-32   1 B AG f. Lokomotivbau Hohenzollern, Düsseldorf / Preußen 1877-1880 1898-1905
  33 und 34   1 B Hannoversche Maschinenbau AG, Linden / Preußen 1884 1906-1910
     
     
bis 1885   Die eng mit einander liegenden Bahnhöfe der KEFE und SE werde miteinander verbundenen
01.03.1885   Verstaatlichung der Schleswigschen Eisenbahngesellschaft per Gesetz vom 23.02.1885 und Unterstellung der Bwst Flensburg der
Königlichen Werkstätten-Inspection Hamburg der am 01.03.1884 gegründeten KED Altona durch Gesetz vom 24.01.1884
01.06.1885   Errichtung der Verbindungsbahn "Nordkurve" zwischen Flensburg und die nach Norden führen Strecke nördlich der maschinen-
technischen Anlagen am Nordschleswigschen Bahnhof vorbei und somit entsteht ein Gleisdreick,
Errichtung eines zwölfständigen Ringlokschuppen, der 1899 um weitere sechs Stände erweitert werden wird,
01.10.1889   Mit der Eröffnung der Strecke Nordschleswigsche Weiche – Lindholm wird der Anschluss mit der Marschbahn hergestellt
1892   Der Lokomotivbestand der aus den Anlagen der Südschleswigschen Eisenbahn hervorgegangen Betriebswerkstätte beträgt 51 Maschinen
1894   Beginn der Bauarbeiten zur Vergrößerung der maschinentechnischen Anlagen am Bahnhof Nordschleswigscher Weiche, die nun innerhalb
des Gleisdreieck angelegt werden:
Errichtung eines Wasserturm mit einem 100 m³ fassenden Hochbehälter, sowie ein Wasserkran und Ausschlackgrube am westlichen Rand
des Ringlokschuppens und bis 1914 auch ein Übernachtungsgebäude
Vor dem Schuppen entstehen drei Kohlenbansen längseitig zur Strecke nach Pattburg
01.04.1895   Infolge der Neuordnung der Königlich preußischen Staatseisenbahn-Verwaltung KPEV wird die Bwst Flensburg der Königlichen
Eisenbahn-Maschineninspectionen (MI) Flensburg unterstellt
     
01.07.1903   Übernahme der 13 Lokomotiven mit den Achsfolgen B, B 1 und C der KEFE nach deren Verstaatlichung
bis 1914   Das Maschinenhaus der ehem. KEFE in Flensburg wird zugunsten einer größeren Drehscheibe an der Flensburger Hafenspitze abgerissen,
Der Ringlokschuppen wird an seiner Westseite anstelle des Kohlenperron um weitere zwei auf acht Lokomotivstände erweitert,
Errichtung eines neuen zweiständigen Rechteckschuppen mit angegliederten achteckigen Wasserturm östlich der Hauptgleise
am Empfangsgüterschuppen und Errichtung einer vergrößerten Kohlenbansen anstelle der gesamten Maschinenwerkstatt
samt hölzernen Wasserturm und den beiden Rechteckschuppen aus SSE-Zeiten, die der Abruch anheim fiel
     
    Anlagenerweiterungen in Nordschleswigsche Weiche
bis 1914   Der 18-ständige Ringlokschuppen der Bwst Nordschleswigsche Weiche wird um 13 auf 31 Lokomotivstände erweitert und übertrifft
die Kapazität der alten Anlagen am Staatsbahnhof bei Weitem
    Beheimatet werden hier ausschließlich Personenzug- und Rangierlokomotiven
     
ab 1916   Die Bwst Nordschleswigsche Weiche firmiert fortan als Bwst Flensburg Weiche, die vornehmlich Güterzug- und Rangierloks beheimatet
15.09.1917   Die Bwst erhält die erste preuß. P 8 zugewiesen – die fabrikneue 2455 Altona, spätere 38 2093 (BMAG 6244/1917) – weitere folgen
1919   Als Reparationsleistung muss die Bwst Nordschleswigsche Weiche zahlreiche Lokomotiven an Belgien und Frankreich abgeben
1920   Mit Abtretung von Nordschleswig an das Königreich Dänemark infolge der Volksabstimmung in Schleswig vom 10.02. und 15.03.1920
rückt die dänische Grenze bis wenige Kilometer an Flensburg Weiche heran und das Einsatzgebiet der Flensburger Maschinen ver-
ringert sich erheblich
20.03.1922   Mit ministerieller Verfügung werden anstelle der Bezeichnungen Betriebswerkmeisterei (Bwm) und Wagenwerkmeisterei (Wwm)
die Bezeichnungen Bahnbetriebswerk (Bw) bzw. Bahnbetriebswagenwerk (Bww) eingeführt,
Firmierung fortan als Bahnbetriebswerk Flensburg
1923   Anlieferung erster preuß. G 10 in Form der fabrikneuen 57 3505-3508, ab 1925 die 57 3519-3524 des Herstellers Hohenzollern,
Beginn der umfangreichen Bauarbeiten zur Umgestaltung der Bahnanlagen und Neubau von Personenbahnhof und Bahnbetriebswerk
     
31.10.1925   Triebfahrzeugbestand
 
36   235, 257-260, 290, 328, 363, und 426-429
38   1387, 2093, 2205, 2241, 2604, 2605 und 3726
54   368, 374, 621, 801, 877, 881 und 920
55   2854, 2855, 3040, 3041, 3188, 3278,
3279, 3477-3480, und 5060-5064
57   3505-3508 und 3519-3524
89   7012, 7148, 7265, 7362 und 7455
91   326, 391, 1115 und 1116
     
     
01.12.1927   Einweihung der neuen Bahnanlagen
Nach Planungen von bereits 1903 werden der Bahnanlagen des neuen Personenbahnhof und des neuen südöstlich gelegenen Bahnbe-
triebswerk Flensburg am südlichen Ende der Stadt in der Nähe des zugeschütteten Mühlenteich fertiggestellt. Der Bahnhofsneubau be-
inhaltet zahlreiche Neutrassierungen als Zuaufstrecken und ersetzt fortan den alten Staatsbahnhofund den Kieler Bahnhof, die danach
abgerissen werden
    Das im Dreieck der Kieler Strecke und dem Gleis ins dänische Padborg neue Bahnbetriebswerk ist als Ersatz für die alten Anlagen an
der Hafenspitze sowie in Flensburg Weiche konzipiert und besteht aus folgenden Anlagen:
Kernstück ist der 20-stänige Ringlokschuppen mit vorgelagerter ø 23 m Drehscheibe und in Verlängerung der ersten Schuppenpleise ein
Stoff- und Öllager incl. Dampflokwerkstatt. Die Schuppengleise 1-2 sind mit Achssenken ausgestattet über den ein 3 t-Laufkran bis über
den Lokomotivstand 3 reicht. Errichtet werden ferner ein Verwaltungsgebaäude mit Übernachtungmöglichkeiten, ein Wagenmeisterge-
bäude und ein Kesselhaus mit einem 35 m hohen Schornstein. zwischen den Gleisen 73 und 74 befinden sich drei Kohlenbansen mit
einem Gesamtfassungsvermögen von 3.000 m³ und einem auf drei stahlbetonsäulen aufgeständerten Hochbunker und einer Behelfsbe
kohlungsanlage mit einem fest installierten elektischen 1,5 t-Dehkran. Der Hochbunker, der mittels einem dreiachsigen Ardelt-Regels-
purkran befüllt werden kann, besitzt zwölf einseitig von Gleis 77 bedienbaren Schütten.
Die weiteren für die Dampflokunterhaltung nötigen Behandlungsanlagen, wie Wasserkräne, Besandungsanlage usw. befinden sich parallel
zum Kohlenbansen am Gleis 77. Für die Waaserversorgung besteht ein Tiefbrunnen und ein Betonhochbehälter gegenüber dem Stellwerk
"Fa" , der auf dem Niveau der ursprünglichen Geländeoberfläche liegt. Damit hat dieses Bahnbetriebswerk kein "markantes Wahrzeichen",
wie sonst üblich einen aufwendig zu errichtenden Wasserturm
     
12.1927   Zugang der ersten G 81 in Form von 55 5060 (Vulcan 3414/1918)
05.1928   Anlieferung von ersten Einheitslokomotiven in Form der fabrikneuen 64 027-032 (AEG 3486-3491/1928)
     
15.02.1933   Triebfahrzeugbestand
 
36   177, 258, 339, 363, 390, 427 und 429
38   1275, 1762, 2093, 2099, 2205, 2241, 2339 und 3725
55   2698, 2885, 30,41, 3188, 3277, 3477, 3480, 5060, 5062 und 5064
57   3505-3508 und 3519-3524
64   027-032
74   576 und 706
91   326, 552, 1018, 1028, 1116, 1155 und 1243
     
ab 03.1934   Die Altonaer 74 867, 917 und 1257 werden im Bw Flensburg heimisch
     
1935   Einzug der Dieseltraktion
Errichtung einer 50 m langen, dreiständigen Rechteckhalle mit Untersuchhungsgruben zwischen dem Kesselhaus und dem
Streckengleis nach Padborg für die geplante Beheimatung von Dieseltriebwagen
19.02.1935   Der ersten Vertreter der neuen Traktionsart trifft in Form von VT 137 074 (MAN 126976/1934) ein – ihm werden bis 08.03.1935
die beiden Steuerwagen VS 145 070 und 071 von LHB folgen
01.12.1936   Der aus Neumünster übernommene fast fabrikneue VT 137 099 von Westwaggon bereichert den kleinen Dieselbestand und
wird am 04.10.1939 wieder abgegeben
04.1939   Abgabe des VT 137 074 und der beiden Steuerwagen zum BW Krefeld
1940   Die Neuzugänge 57 1707, 1932, 2664 und 3215 ersetzen die 57 3505-3508 und 57 3519-3524, zu denen sich später weitere gesellen
werden, Im Laufe des Jahres verlassen alle 64er das Bw in Richtung Rendsburg (64 027) und zum Bw Hamburg Berl Tor – sie werden
durch sieben T 12 anderer Bw ersetzt
23.02.1940   Das Bw Flensburg erhält erstmals eine preuß. T 14 in Form der 93 108 (Hohenzollern 3496/1916) zugewiesen, die jedoch die Städt an der
Förde zum 12.06.1940 wieder verlassen wird
09.04.1940   Nach der Besetzung von Dänemark wird der Bestand von Lokomotiven der Baureihe 57 für Einsätze in Dänemark stark erhöht
06.1943   Die ersten Einheitsgüterzuglokomotiven in Form von 50 005, 187 und 1135 werden in Flensburg heimisch, denen später weitere folgen werden
bis 04.1944   Kriegsbedingte Abgabe zahlreicher Lokomotiven verschiedener Baureihen in den Osten
     
01.08.1944   Triebfahrzeugbestand
 
38   1028, 1273, 1329, 1426, 2093, 2099, 2120, 2207, 2339,
2545, 2609, 3241, 3369, 3726, 3780, 3874 und 3977
50   005, 022, 184, 187, 189, 230, 252, 611, 614, 729, 852, 1087,
1130-1132, 1135, 1280, 1284, 2460, 2523 und 2768
55   3041
56   784
57   1164, 1176, 1395**, 1424, 1631, 1637, 1785, 1786**,
1806**, 1822**, 1953**, 2376, 2397, 2559 und 3521
89   7386, 7503 und 7416
91   448, 457, 552, 1018, 1078, 1100, 1115, 1196 und 1383
92   708 und 843
     
    Fremdlokomotiven
    8439 und 8609 (SNCB)
    140 C 253, 040 D 174 und 040 E 30 (SNCF)
     
**   Mietlokomotiven bei der DSB
     
ab 03 1945   Mit der 52 1105, 2508, 5528 und 5626 treffen die ersten Kriegslokomotiven in Flensburg ein
     
    Zahlreiche Räumlokomotiven treffen im hohen Norden ein
78 007 Vulcan 2759/1912), 78 419 (Henschel 19799/1923) und 78 450 (Vulcan 3942/1923) vom Bw Stettin Hbf von denen die 78 007 und
78 419 im November 1945 wieder abgegeben werden, sowie die 94 943 (BMAG 7062/1920) und 94 780 (BMAG 5762/1915)
02.04.1945   Die beiden poln. Ty 23-636 (Cegielski 239/1931) und Ty 23-658 (WSABP 324/1932) kommen ebenfalls als Räumloks aus dem Osten nach
Flensburg und werden fortan als 58 2688 und 58 2706 geführt
06.04.1945   Die beiden bad. IVh, 18 313 (Maffei 5088/1919) und 18 319 (Maffei 5094/ 1920) des Bw Bremen Hbf verschlägt es in den hohen Norden,
die 18 319 wird am 22.05.1946 an das Bw Bremen Hbf zurück gegeben, während 18 313 am 20.09.1948 ausgemustert werden wird
     
ab 05.1945   Die Nachkriegszeit
Die alten Anlagen der Bwst Nordschleswigsche Weiche werden kurzzeitig als Werkstätte für die instandzusetzenden Lokomotiven
wieder in Betrieb genommen,
Die erste Wehrmachtsdieselokomotive, die V 20 039 (KHD 39659/1943) und noch heute betreibsfähig museal erhalten, tritt als erste
ihrer Art in die Flensburger Bestandslisten ein – sie wird am 24.01.1948 zum Bw Husum wechseln
28.10.1948   Die erste und einige Einheitslokomotive ihrer Art im Flensburger Bw ist die Buchholzer 86 087 (Schichau 3234/1932), die am 16.01.1952
zum Bw Ottbergen weitergereicht werden wird
     
    Triebfahrzeugbestand im Jahr 1950
 
38   1426, 1610, 1849, 2043, 2334, 3318, 3489, 3590, 3725 und 4628*
50   696, 716, 1036, 1131, 1135*, 1163, 1227, 1444, 1453, 1581, 1621,
1746, 2006, 2458, 2626, 2628, 2634, 2951 und 2961
52   1105*, 2508*, 4868* und 5528*
56   421
57   1281, 1424, 1437, 1726, 1786, 1822, 2146,
2176, 2376, 2957, 3145 und 3455
58   2688* und 2706*
86   087
     
*   z-gestellt
     
18.05.1950   Der erste einmotorige Schienenbus in Form des Husumer VT 95 902 (Uerdingen 56747/1950) wird zur Erprobung in Flensburg
heimisch und wird 09/1950 wieder zurück gegeben
18.10.1954   Mit der Ausmusterung der 52 5528 (Schichau 3806/1943) ist die einsatzlose Zeit beim Bw Flensburg beendet
14.04.1959   Die letzte Wehrmachtsdiesellok, die V 20 032 (KHD 36624/1942) verlässt den hohen Norden in Richtung Lübeck
05.1959   Übernahme des gesamten Bestandes von Lokomotiven der Baureihe 24 infolge der Dampflokomotivunterhaltung in Kiel
     
28.05.1961   Triebfahrzeugbestand
 
24   006, 025, 029, 053 und 060
38   1183, 1992, 2324, 2330 und 2873
41   002, 019, 043, 059, 084, 085, 089, 090, 098, 158, 167, 235 und 248
50   320, 493, 612, 710, 907, 910, 993, 1301, 1444,1553, 1605, 1643,
1746, 1849, 2321, 2427, 2458, 2598, 2626, 2923, und 2961
94   564, 715, 838, 891, 896, 1120, 1228 und 1276
V 36   201, 230 und 223
V 60   360, 361 und 367
V 100   1085-1087 und 1101-1103
VT 33   106, 215, 224, 225, 227 und 231
     
27.06.1962   Die Baureihe 64 verabschiedet sich mit 64 006, 025, 053 und 095 als letzte ihrer Art in Richtung Lübeck das Bw Flensburg
ab 10.1962   Beheimatungen von Lokomotiven der Baureihe V 100 als Ersatz für die abzulösenden preuß. P 8
07.05.1963   Eine weitere Baureihe kehrt dem Bw Flensburg den Rücken – Abgabe der letzten P 8, die 38 1992 zum Bw Hamburg-Harburg
01.12.1963   In Flensburg werden die durch die Streckenlektrifizierungen in der BD Hamburg freigestzten Einheitsdampflokomotiven der
Baureihe 41 konzentriert– vom Bw Hamburg-Eidelstedt treffen die 41 002, 019, 043, 059, 084, 084, 085, 098 und 167 ein
13.01.1964   Mit den V 60 360, 361 und 367 erhält das Bw Flensburg die ersten Rangierlokomotiven dieser Baureihe – weitere werden folgen
04.1965   Die letzten vier Rangierlokomotiven der Baureihe 94 verlassen den hohen Norden zum Bw Bw Hamburg-Harburg
01.06.1969   Wegen Lokmangel im Bw Flensburg wird die preuß. T 16 mit den 94 110, 308 und 378 noch einmal im hohen Norden heimisch
     
26.06.1969   Triebfahrzeugbestand
 
041   323*
050   023, 058, 259, 296, 599, 701, 710*, 907 und 993
051   023, 426*, 435, 444, 449, 581 und 806
052   429522*, 590, 598, 619*626, 848*, 923* und 961*
094   110, 308 und 378
211   014, 044-047, 054-059, 080 und 091
260   273-275, 277, 278, 283, 285-287 und 360
332   123
333   049
     
*   z-gestellt
     
    Der Strukturwandel der DB setzt ein
10.07.1969   Als letzte 41er verlässt die z-gestellte 041 323 (O&K 13282/1939) die Fördestadt
01.01.1970   Mit der Auflösung des Maschinenamt (MA) Flensburg wechselt das Bw Flensburg zum MA Lübeck
08.02.1970   Die mit einem Heizkessel ausgerüstete 215 047 (MaK 2000052/1970) für den mittelschweren Reise- und Güterzugdienst ist die erste
ihrer Art die dem Bw Flensburg fabrikneu zugeteilt wird – ihr werden bis März 1970 noch die 215 048-050 folgen
1971   Für die letzten drei Güterzuglokomotiven der Baureihe kommt die Ausmusterungverfügung
29.04.1971   Mit der Auslieferung der 218 101 (Krupp 5122/1971) erhält das Bw Flensburg die erste Serienlokomotive mit elektrischer Heizung aus
der V 160-Familie zugeteilt – bis Ende 1971 werden die Schwestermaschinen 218 102-126 ebenfalls in Flensburg heimisch, wobei
218 104 und 106 am 30.06.1971 nach Regensburg weitergereicht werden
12.08.1971   Die letzten beiden eigenen Dampflokomotiven in Form vom 094 086 (BMAG 7431/1921) und 094 308 (BMAG 7717/1921) verlassen
das Bw Flensburg zum Bw Hamburg-Rothenburgsort und damit endet die Dampflokomotivunterhaltung in der Fördestadt
     
27.05.1972   Ende der Dampflok-Epoche im hohen Norden
Unter großer Anteilnahme der örtlichen Bevölkreungverlässt der letzte dampfgeführte D-Zug 330 mit der dreizylindigen Altonaer
012 082 (BMAG 11338/1940) die Fördestadt
23.08.1973   Nach drei Jahren endet der Einsatz der Baureihe 215 im hohen Norden mit der Abgabe der letzten 215 146 (Henschel 31491/1971)
11.1974   Beginn der für die Dampflokunterhaltung vorgehaltenen Anlagen
Der Anfang wird mit einer 218er und einem Drahtseil gemacht, die die alte Besandungsanlage niederreißt
1975   Errichtung einer neuen Abwasserreinigungsanlage
1976   Die Triebwagenhalle wird für ~ 850.000 DM modernisiert und für die 218er-Unterhaltung umgebaut
     
01.07.1976   Triebfahrzeugbestand
 
218   101-129 und 174-188
260   273-275, 277-279, 283-287, 360, 364 und 367
     
01.10.1978   Vom aufgelösten 218er-Bestandes des Bw Hamburg-Altona erhält das Bw Flensburg die Maschinen 218 191-255
ab 01.1979   Mit den gestiegenen Anzahl von Doppeltraktionsleistungen bedingte Lokmangel werden die mit dem französischen Pielstick-Motor
ausgerüsteten Lübecker 218 195-197 und 323-327 bis Mitte Sommer übernehmen, die bis 07/1980 wieder zurück gegeben werden
1979   Der Gebäudekomplex im Werk wird um einen Anbau eines Materialagers für ca. 520.000 DM erweitert
     
31.12.1980   Triebfahrzeugbestand
 
218   101-127 und 163-194
260   273--279, 283-287, 360, 364 und 387
     
bis 1981   Das Bahnbetriebswerk wird an das städtische Fernwärmenetz angeschlossen,
Demontage aller für die Dampflokunterhaltung vorgehaltenen Anlagen, wie die Kohlenbansen etc.
01.1981   Errichtung einer witterungsgeführte 1-kV-Zugvorheizanlage mit 17 Heizungssäulen für rund 1,7 Mio. DM
ab 09.1981   Auf Grund eines hohen Schadlokbestands der Baureihe 218 werden kurzfristig zahlreiche 218er aus verschiedenen
Bahnbetriebswerken der Bundesrepublik leihweise beim Bw Flensburg eingesetzt
05. 1982   Inbetriebnahme einer neuen Zugreinigungsanlage, sowie einer neuen Waschanlage für Lokomotiven und Reisezugwagen
für zusammen 1,4 Mio. DM
23.05.1982   Die zuvor als Leihloks tätigen 218 160-162, 242, 255 und 331 werden fest in Flensburg beheimatet – ferner bereichern die 218 155-159
aus Haltingen und 218 244-246 aus Braunschweig die Bestandslisten
1983   Durch weiteren Zuwachs von Maschinen der Baureihe 218 ist der Höchstand von 73 Maschinen Maschinen erreicht
28.05.1983   MIt der Übernahme von weiteren Lübecker Lokomotiven der Baureihe V 100 zum Sommerfahrplan, der 212 024, 027-029 und 031-033
werden nicht nur die Lücken im Reisezugverkehr geschlossen, die durch den Abzug der gesamten Husumer Akkumulatortriebwagen
zum Bw Hildesheim entstanden sind, sondern erstmalig die stärkere Version der V 100 im Bw Flensburg heimisch wird
02.1984   Inbetriebnahme einer 40 m langen und 12 m hohen Anbau in Stahlkonstruktion mit einer Abrbeitsgrube und aufgeständerten Gleis aus-
gestattet an der für die Ausbeseeung genutzten Triebwagenhalle, der am Ende rund 2,9 Mio. kosten werden.
Für die Ausbesserung der Lokomotiven stehen zwei Arbeitsbühnen über den ein 16 t Laufkran für den Motoren- und Getriebetausch und
Hebeböcke für den kompletten Drehgestelltausch, sowie für die Reisezugwagenunterhaltung zwei Achssenken zur Verfügung. Ferner
wird eine Abgasabsaugungsanlage errichtet, die später in vielen weiteren Werkstätten als System Flensburg Einzug halten werden.
03.06.1984   Weitere V 100 in Form der Lübecker 212 052-054 und der Darmstädter 212 056 werden im Hohen Norden umbeheimatet
01.03.1983   Mit der Auflösung des Bw Husum als selbständige Dienststelle, dass seinen gesamten Triebfahrzeugbestand an das Bw Flensburg
abgibt, wird diesem mit seinen Stützpunkten in Heide, Itzehoe, Rendsburg und Westerland (Sylt) als Außenstelle angegliedert
     
    Triebfahrzeugbestand des Bw Husum am Tag der Auflösung
 
323   415, 525, 530 und 548
332   002, 006, 092, 093, 099, 100 und 216
333   185-187, 189, 203, 204, 213, 214, 223 und 224
798   770-772, 774-778, 788, 790 und 792
998   261-268, 290,292, 699, 717, 887-893 und 901
     
   
     
     
     
01.01.1985   Triebfahrzeugbestand
 
212   024, 027-029, 031-033, 043 und 052-056
218   101-127 und 153-194
260   273--279, 283-287, 360, 364 und 387
323   415, 525, 530 und 548
332   002, 006, 092, 093, 099, 100 und 216
333   185-187, 189, 203, 204, 213, 214, 223 und 224
798   770-772, 774-778, 788, 790 und 792
998   261-268, 290,292, 699, 717, 887-893 und 901
     
28.09.1986   Einführung der bundesweit ersten als Regionalschnellbahn (RSB) bezeichneten neuen Zuggattung Flensburg – Kiel
31.05.1987   Mit den vermehrten Zugängen von Dieseltriebwagen der Baureihe 628/928 beim Bw Kiel und dem daraus resultierenden sinkenden
Bedarf wird der gesamte V 100-Bestand, die 212 024, 027-029, 031-033, 036-039, 043 und 052-056 an das Bw Lübeck abgegeben,
sowie Abgabe von 798 770-772 an das Bw Hamburg 4
     
10.1987   Kleinlokomotivbestand der Ast. Husum
 
323   525 (Ast Husum), 530 (Ast Husum, Reserve)
332   002 (Bbz Heide), 006 (Bbz Flensburg), 092 (Bf Itzehoe), 093 (Bbz Heide), 099 (Bbz Flensburg),
100 (Ast Husum, Reserve),
333   185 (Bf Heide), 186, (Bf Niebüll), 187 (Bf St. Michaelisdonn), 189 (Bf Husum), 203 (Bf Flensburg),
204 (Bw Flensburg), 213 ( Bw Flensburg), 213 (Bf Itzehoe), 214 (Ast Husum, Reserve),
223 (Bf Rendsburg) und 224 (Bf Flensburg Weiche)
     
    323 415 und 548 sind z-gestellt
     
31.03.1988   Mit Umwandlung der Außenstelle Neumünster des Bw Kiel zu einem Stützpunkt werden weiterhin 218er des Bw Flensburg von dort
aus eingesetzt
     
06.06.1990   Ein folgenschwerer Unfall
Durch einen Kommunikationsfehler drückt eine Kleinrangierlokomotive den letzten Wagen einer Reisezugwagengarnitur anstatt nur bis
zur Wagenwaschanlage über diese hinaus in die angrenzende Drehscheibengrube und beschädigt die gerade querstehende Drehbühne
so schwer, dass ihr eine Funktionsuntüchtigkeit bescheinigt werden wird, Betroffen sind fünf Maschinen der Baureihe 218, zwei der
212 und eine V 60 der Baureihe 360, die auf ihren Ständen für weitere Einsätze abgeschnitten sind
    Da die eingeschlossenen Lokomotiven unbedingt für das kommende Wochenende gebraucht werden, wird der Reisezugwagen mittels
zufällig in Padborg stehenden dänischen Kranhilfsfzug geborgen, die Drehbühne abgebaut, die Drehscheibengrube mit Kies und Sand
verfüllt und anschließend ein provisorisches Gleisjoch darübergelegt und bis auf eine 218 und der 360 alle Lokomotiven geborgen –
Letztere werden Tage später mittels eines aus Bremen angeforderten 400 t Autokrans "befreit"
     
    Der Beginn des Niedergangs
Der BD Hamburg bot dieser Vorfall einen willkommenden Anlass, die Drehscheibe stillzulegen, obwohl im aufgelösten Bw Buchholz in
der Nordheide eine passende Drehscheibenbühne für den nicht beschädigten Königsstuhl der Flensburger Drehscheibe vorhanden ist.
Fortan kann nur noch der Lokomotivstand 3 des Ringlokschuppen in Verlängerung eines Wartungshallengleises befahren werden, der
ein erhöhten Personalaufwand für das Umsetzen von triebfahrzeugen bedarf und so nur die ersten drei Stände mit dem rückwärtigen
Werkstattanbau für die Lokomotivunterhaltung genutzt werden wird
     
Mitte 1990   Der 218er-Bestand erreicht den absoluten Höchststand mit 75 beheimateten Maschinen
02.06.1991   Durch Aufnahme des ICE-Verkehr zum Sommerfahrplan und der Einsätzänderung von IR-Wagen, sowie die veränderte Verteilung der
übrigen Reiszugwagen, gibt das Bw Flensburg die Reisezugwagenunterhaltung auf
ab 1992   Der Aktionsradius der 218er weitet sich auf das Gebiert der Deutschen Reichsbahn mit Einsätzen bis nach Bad Kleinen, Ludwigslust
und Wittenberge aus
Frühjahr 1992   Die Streikmassnahmen im Werrkstättendienst führen zu einem Besorgnis erregenden Bestand von unter 20 einsatzfähigen 218er
27.08.1992   Beginn der stetigen Abgabe von Lokomotiven der Baureihe 218 an andere Bahnbetriebswerke
22.05.1993   Ende des planmäßigen Schienenbuseinsatz der baureihe 798/998 bei der Ast. Husum
01.07.1993   z-Stellung der 798 516, 777 und 778, sowie 998 040, 063, 890 und 915 des Bw Flensburg, Ast. Husum
     
30.06.1993   Triebfahrzeugbestand
 
218   101-127, 153-194, 244, 260, 261 und 279-281
323   525
332   019, 134, 249 und 891
333   002, 003, 022, 047, 048 und 186
360   279, 283, 284, 286, 360, 364, und 367
798   516, 630, 632, 659, 776, 777, 778 und 818
998   049, 063, 097, 170, 198, 264, 278, 289, 887-891 und 893
     
07.1993   Mit der Abgabe der 798 818, sowie 998 170 und 891 am 03.07. und 04.07.1993 wird eine 60-jährige Triebwagenunterhatung im
Bereich des Bw Flensburg aufgegeben
     
01.01.1994   Ende eines norddeutschen Traditions-Bw
Infolge der Bahnreform mit dem Zusammenschluss von Deutsche Bundesbahn und Deutsche Reichsbahn zur Deutschen Bahn AG
wird das Bw Flensburg fortan als Einsatzstelle des Betriebshof (Bh) Kiel des GB Traktion und als Werk Flensburg des GB Werke
aufgeteilt, während die Husumer Lokführer fortan zum Bh Hamburg-Langenfelde gehören. Zu diesem Zeitpunkt wird der verbliebene
Fahrzeugbestand an den Bh Kiel abgegeben werden und damit endet eine fast 140-jährige selbständige Dienststelle
     
ab 01.1995   Für die Elektrifizierungsarbeiten Richtung Hamburg und nach Dänemark erhöht sich kurzfristig der Bedarf von Kleinlokomotiven
der Baureihe 360 in der Einsatzstelle Flensburg
Frühjahr 1995   Große Teile der Dachkonstruktion des seit 1990 nicht mehr unterhaltende Ringlokschuppen stürzen unter der Last von nassen
Schnee ein und der Schuppen wird in der Folgezeit abgetragen
     
31.03.1995   Triebfahrzeugbestand des Bh Kiel, Est Flensburg
 
218   101-127 und 167-175
332   019, 090, 134, 249 und 801
333   002, 003, 047 und 048
360   002, 007, 013, 023, 240, 283, 284, 347, 360, 368 und 938
     
24.09.1995   Mit der Umbeheimatung der 218 101-123, 127 und 167-175 des Bh Kiel, Est Flensburg nach Lübeck und der 218 126 nach Hagen
endet die knapp ein Vierteljahrhundert währende Beheimatung dieser Streckendiesellokomotivbaureihe beim Bw Flensburg
     
01.06.1996   Bei der Aufnahme des durchgehenden elektrischen Zugbetriebs Hamburg – Padborg zum 02.06.1996 endet die Triebfahrzeug-
unterhaltung in der Est Flensburg des Bh Kiel
     
     
     
    Statistische Erhebungen jeweils im Rechnungsjahr

Stand Jahr ø Zahl der
Bediensteten
Bemerkungen
01.04. 1941 380  
  1946 405  
  1956 467  
  1960 429  
  1965 387  
  1970 304  
  1975 351  
  1980 301  
  1985 283  
  1990 419  
  1993 402  
  1995 ~100    
     
     
    Statistische Erhebungen jeweils im Rechnungsjahr in der Bwst Nordschleswigsche Weiche

Stand Jahr ø Zahl der
Bediensteten
Bemerkungen
  1908   57  
  1910   56  
  1911   62  
  1912   75  
  1913   62  
  1914   61  
     
     
   
Lageplan Flensburg Gleisplan Nordschleswigsche Weiche um 1914
 
   
Gleisplan 1938  (weblink) Gleisplan um 1985  (weblink)
     
     
Flw   bahnamtliches Bezeichnungskürzel 1925
Fl   bahnamtliches Bezeichnungskürzel 1932 / 1939
Flw   bahnamtliches Bezeichnungskürzel 1941
AFL   letztes bahnamtliches Bezeichnungskürzel



Bahnbetriebswerke BD Hamburg Quellenangaben