Bahnbetriebswerk Haltingen
Zeittafel: Bauliche Anlagen Bezeichnungen Beheimatungen

28.01.1851   Mit Eröffnung der 6,02 km langen Teilstrecke Efringen – Haltingen der zunächst breitspuringen Badischen Hauptbahn bzw. Rheintalbahn
Mannheim – Basel, der damals an der heutigen Mustermesse stand, wird eine zweigleisige Lokremise mit entsprechenden kleinen Be-
handlungsanlagen in Haltingen in Betrieb genommen
1854 / 1855   Umspurung der Badischen Hauptbahn von Breitspur auf Normalspur mit 1.435 mm
20.02.1855   Inbetriebnahme des letzten, 5,77 km langen Teilstrecke der Badischen Hauptbahn von Haltingen zum Basel Badischer Bahnhof in bereits
Normalspurausführung, um einen reibungslosen Verkehrsübergang zu den Nachbarstaaten gewährleiseten zu können, und am Endpunkt
der Strecke ein Verschiebebahnhof, der teils in Baden und teilweise in der Schweiz liegt, sowie eine Betriebsmeisterei.
13.12.1905   Eröffnung des neuen Badischen Bahnhof am Stadtrand von BaseI infolge des stetig steigenden Verkehrsaufkommen, sowie die Inbetrieb-
nahme am 15.12.1905 eines neuen Güterbahnhof Basel Badischer Bf, der zwischenzeitlich an alter Stelle trotz mehrfacher Erweiterterung
zu klein wurde
Frühjahr 1912   Bezug der ersten Gebäude der zukünftigen Betriebswerkstätte Basel Rbf
     
15.12.1912  

Die Geburtsstunde
Offizielle Eröffnung der als Betriebswerkmeisterei Basel Rangierbahnhof benannte Betriebswerkstätte nach Haltingen an der Güterstraße in
Weil am Rhein. Zentrales Bauwerk ist eine große Rechteckhalle für 32 Lokomotiven mit zwei innenliegenden Schiebebühnen, in der Loko-
motiven und Wagen instandgehalten werden können. Der heute denkmalgeschützte 27 m hohe Wasserturm mit einem Fassungsvermögen
von 500 m³ in einem Kugelaufsatz versorgte nicht nur die Dampflokomotiven, sondern auch die extra für die Beschäftigten in der Nähe ge-
bauten Wohnsiedlungen. Das Areal des Bahnbetriebswerks wird durch die große Gleisschleife eingegrenzt. Südlich der Palmrainbrücke
beginnt der Rangierbahnhof, der sich über die Schweizer Grenze hinweg bis zur Wiese erstreckt.
Erste Lokkomotiven der Gattungen II, VII a, VII d, IX a, X d wurden hier heimisch

1913   Beheimatung von Lokmotiven der Gattungen II a, II c und III b
03.05.1913   Umbenennung der Betriebswerkmeisterei (Bwm) Basel Rbf in Bwm Haltingen
08.1914   Mit der Mobilisierung werden zunächst die Lokomotiven der Betriebsmeiseterei Basel überstürtzt nach Haltingen in Sicherheit gebracht
Einrichtung einer Werksfeuerwehr und einer Artilleriewerkstatt in Haltingen
1914 / 1915   Anlieferung der fabrikneuen Gattungen X b in Form von 304 und 330 (spätere 92 245 und 92 246) für den schweren Rangierdienst
1915   Beheimatung der fabrikneuen Dampftriebwagen 1004 und 1005
04.1915   Erste Beschädigungen von Werkstatteinrichtungen durch franz. Fliegerangriffe
1916   Anlieferung von sechs fabrikneuen Personenzuglokomotiven mit den Nummern 373, 423 und 895-897 (spätere 70 105 und 118-123), die bei
Kriegsende nach Freiburg (Breisgau) abgegeben werden
ab 1917   Erstmalige Beheimatung von Lokomotiven der Gattung VI b (spätere Baureihe 751)
     
    Triebfahrzeugbestand vom 1917 bis 1926
 
I g   214, 373, 423, 895, 896 und 897
II a   53, 82,453, 462
IV c   7
IVe   54, 578, 624, 664, 669, 670 und 684
V b   793
VII a   166, 173, 411, 414, 496 und 500
VII d   150, 153 und 199
IX a   441
TW   1005
     
ab 1919   Abgabe von zahlreichen Dampflokomotiven als Reparationsleistungen
09.1921   Anlieferung der ersten schweren, preußischen Fünfkuppler G 10, die 5563 bis 5566 Halle, die späteren 57 2515-2518,
Beheimatung von badischen G 12
1922   Offizielle Angliederung der 1920 in Betrieb genommene Lehrlingswerkstatt an die Dienststelle
20.03.1922   Mit ministerieller Verfügung werden anstelle der Bezeichnungen Betriebswerkmeisterei (Bwm) und Wagenwerkmeisterei (Wwm)
die Bezeichnungen Bahnbetriebswerk (Bw) bzw. Bahnbetriebswagenwerk (Bww) eingeführt,
Firmierung fortan als Bahnbetriebswerk Haltingen
     
31.10.1925   Triebfahrzeugbestand
 
57   2515, 2516, 2627-2629, 3174 und 3175
58   1719 und 1720
75   121, 131, 134, 141, 241 und 243-245
88   7522 und 7554
92   241, 245, 246, 291, 292, 297, 298, 301, 308, 311 und 312
     
nach 1929   Beginnende Modernisierung der Werkstatteinrichtungen
01.04.1932   Zu diesem Zeitpunkt ist das Bw Haltingen mit seinem Lokbf Lörrach dem Reichbahnmaschinenamt Freiburg (Breisgau) unterstellt
     
01.01.1935   Triebfahrzeugbestand
 
57   2516, 2627, 2629, 3174, 3175 und 3303
58   211, 263 und 1719
75   121, 131, 134, 141, 211 und 242
92   241, 245, 246, 291, 292, 297, 298, 301 und 311
     
03.1940   Mit der Beheimatung der Karlsruher 50 031 erhält das Bw Haltingen erstmalig Einzug dieser Baureihe in ihre Bestandslisten, weitere
Maschinen werden folgen, die jedoch wie die bad. G12 bis 1942 an die Ostfront wieder abgegeben werden müssen
     
1942   Mit den entstandenen Bestandslücken werden einige schweizer Lokomotiven der Gattung C 5/6 angemietet und durch Beheimatung
von preuß. T161 die Bestände wieder aufgefüllt
06.1944   Erstmalige Beheimatung von Kriegslokomotiven der Baureihe 42 in Form der fabrikneuen 42 1479-1482
ab 10.1944   Erhebliche Beschädigungen der Bw-Anlagen durch alliierten Artilleriebeschuss und Luftangriffen
ab 11.1944   Abzug aller Lokomotiven und zahlreicher Werkstatteinrichtungen in das deutsche Hinterland infolge näher rückender Front
bis 05.1945   Mit der völligen Zerstörung der Bw-Anlagen und des benachbarten Rangierbahnhofs wird das Bw Haltingen leergeräumt und aufgelöst
1945   Nach der "Stunde Null" kommt der Wiederaufbau wegen der restrektiven Maßnahmen der franz. Besatzungsmacht nur schleppend voran,
Beginnender Einsatz von franz Leihlokomotiven, bei denen es sich um beschlagnahmte, ehem. Loks der Baureihen 50 und 57 handelt
08.1946   Abzug fast sämtlicher bad. G 12 aus Haltingen zum Bw Villingen – Letzte wird die 58 514 zum 19.12.1946sein
07.1947   Beheimatung der Kriegslokomotiven 52 2098, 3124, 5423, 6753 und 7299, die teilweise nur wenigie Monate heimisch sind
     
01.12.1949   Triebfahrzeugbestand
 
42   505, 657, 1011, 1071, 1476, 1479, 1482, 1602, 1885, 2314,
2336, 2337, 2339, 2455, 2461, 2530, 2616 und 2620
44   400, 1032, 1085 und 1370
50   1441, 2258, 2403, 2418, 2690, 2839 und 3009
57   1345, 3017, 3277, 3366 und 3390
75   121, 131, 207, 243, 256, 290, 298 und 302
92   203, 204, 218, 220, 223 und 307
     
20.05.1951   Abzug der letzten, seit über fünfzig Jahren in Haltingen heimisch, bad.X b:
92 204 zum Bw Freiburg, sowie 92 203, 218, 220, 223, 287 und 307 zum Bw Friedrichshafen
     
26.05.1951   Triebfahrzeugbestand
 
42   505, 657, 1009, 1011, 1071, 1476, 1479, 1602, 1885, 2314, 2320,
2336, 2337, 2238, 2339, 2455, 2461, 2530, 2616 und 2619
50   1406, 2403, 2418, 2690, 2839 und 3009
57   1028, 1058, 1393, 1897, 2124, 2174, 2638, 2667 und 2734
75   121, 131, 207, 243, 245, 256, 290, 298 und 302
     
1954   Aufgabe der Reisezugwagenunterhaltung
19.10.1955   Mit z-Stellung der 42 2616 endet der Einsatz dieser Baureihe im Bw Haltingen
11.1956   Erstmalige Beheimatung der Baureihe E 91 in Form der E 91 94 und 98 für den schweren Verschub- und Übergabedienst nach
Basel SBB RB – weitere Elektrolokomotven diesen Typs werden folgen
06.1957   Zwischenzeitliche Wiederbeheimatung von bad. X b in Form der 92 205, 245, 246, 297 und 298 bis 12.1957
15.03.1957   Mit der Beheimatung der fabrikneuen V 60 131 (MaK 60005171957) erhält die Dieseltraktion Einzug in das Bw Haltingen,
bis Ende Juni 1957 werden die V 60 130, 138, 139, 370, 371 und 1001 folgen
02.06.1957   Mit der Aufgabe der Triebfahrzeugunterhaltung des Bw Basel (fortan als Bahnbetriebswagenwerk Bww tätig) und der Elektrifizierung
der Rheintalbahn erweitert sich der Haltinger Unterhaltungsbestand auch auf Elektrolokomotiven und Akkutriebwagen
31.07.1957   Beheimtung der ersten Neubau-Elektrolokomotive, der E 40 001 vom Bw Offenburg, ihr folgt in 11/1957 die E 40 002, die zusammen
bis zum 07.06.1958 an das Bw Karlsruhe abgegeben werden sollten
05.1958   Eine einmonatige buchmäßige Beheimatung der ET 25 018-020 und 104 folgte die Weitergabe zum Bw Offenburg
     
01.06.1958   Triebfahrzeugbestand
 
44   095, 124, 160, 164, 382, 833, 1178, 1244, 1262 und 1372
57   1220, 1812, 1911, 2124, 2147, 2183, 2232, 2246, 2316, 2546, 2548, 2624, 2638, 2667,
2719, 2905, 2916, 2983, 2935, 2955, 3056, 3075, 3216, 3267, 3321 und 3484
75   192, 209, 221, 224, 225, 243, 270, 272, 275, 299 und 481
E 32   06, 08, 10, 12, 15, 20, 22,24, 25, 28, 33 und 34
E 71   13, 14, 18, 19, 22, 26, 28, 29 und 32
E 91   94, 98, 100, 101 und 102
Köf   4842
V 60   130, 131, 138-140, 153, 166, 167, 370, 371 und 1001
ETA 150   003, 004, 031, 032 und 033
ETA 179   106 und 107
     
    Die Unterhaltung der ETA findet im Bww Basel statt
     
05.12.1958   MIt z-Stellung der E 71 28 scheidet der letzte Vertreter dieser preuß. E-Lokbaureihe aus den Bestandslisten aus – + 04.08.1959
01.02.1960   Das Bw Haltingen erhält mit der fabrikneuen Köf 6718 (Jung 13156/1960) seine erste Kleinlokomotive – ihr folgen im März 1960 noch
die Köf 6735, 6736 und 6737
11.05.1960   Mit der Ausmusterung der ETA 179 002 und 107 scheidetn die letzten Vertreter dieser Baureihe aus den Bestandslisten aus
29.07.1961   Ausmusterung der 75 209, der letzten bad. VI b in Haltingen
1962   Beheimatung der Ks 4985 (Windhoff 404 / SSW 3376/1938)
14.12.1963   Die Baureihe V 100 erhält Einzug in die Bestandslisten – den Anfang macht die fabrikneue V 100 2187 (Jung 13663/1963)
01.01.1964   Erneute Aufnahme der Lehrlingsausbildung seit 1944 mit Einweihung einer neuen Lehrlingswerkstatt
26.06.1964   Ende der E-Lokunterhaltung im Bw Haltingen nach Abgabe des letzten Vertreter, der E 91 102 an das Bw Freiburg
08.07.1965   Ende der 44er-Unterhaltung – Abgabe der 44 255, 833, 1244 und 1564 zum Bw Mannheim Rbf
01.03.1967   Übernahme des zu aufgelösten Bw Waldshut als Bw-Außenstelle
03.03.1967   Mit der Anlieferung der fabrikneuen V 90 032 (MaK 1000405/1967) wird das Ende der im schweren Verschub- und Übergabedienst
tätigen G 10 im Bw Haltingen eingeläutet
24.03.1967   Beheimatung der ehem. Villinger Ka 4015 ( AEG 4561/1931) als Ersatz für die Ks 4985
     
02.11.1968   Das Ende des aktiven Dampflokomotivbetrieb im Bw Haltingen
z-Stellung der letzten G 10, der 057 546 mit Ausmusterung zum 03.03.1969
     
01.01.1970   Triebfahrzeugbestand
 
212   187-195
260   001, 003, 129-131, 140, 141, 153 und 177
261   104, 201, 202 und 841
290   114-118 und 180-182
322   128
323   643, 788, 805-807, 883, 884, 956 und 962
332   116, 225, 275 und 297
381   101
701   005 und 131
     
31.05.1970   Mit Sommerfahrplan wird die ETA-Unterhaltung beim Bww nBasel eingestellt und die restlichen Akkutriebwagen abgegeben:
515 003 zum Bw Limburg, sowie 515 004 und 515 031-033 zum Bw Worms
12.01.1971   Einzug der Baureihe 215 in Form der ersten fabrikneuen 215 0130 (Krupp 19500/1970) als Ersatz für die unter Dampf stehenden
Reserve-Maschinen für Hilfzug- und sonstige Einsätze der Baureihe 50
01.09.1973   Übergabe der modernisierten Lehrlingswerkstatt dem Nachwuchs
01.12.1973   Ausmusterung der 381 101 ( ehem. Ks 4985), die für den Verschub beim Bww Basel zuständig war
10.03.1974   Durch Bemühungen von Haltinger Beschäftigten eine deutschlandweitverbreiteten Lokomotivgattung zu erhalten, wird die im Jahr
1939 bei dem schweren Eisenbahnunglück bei Marksdorf verwickelte, am 24.06.1970 ausgemusterte, sowie danach äußerlich
aufgeabeitete 57 3088 (057 088) auf dem Bw-Gelände aufgestellt werden
09.09.1974   Die Baureihe 218 hält in Form der aus Kaiserslautern umbeheimatete 218 156 Einzug, der im gleichen Monat noch 218 155 und
218 157 folgen werden
     
01.01.1975   Triebfahrzeugbestand
 
212   187-194
215   106-110, 132 und 135-140
218   155-158, 169 und 170
260   001, 003, 129-131, 141 und 153
261   104, 201, 202 und 841
290   096, 115-118, 180-182 und 230
323   788, 803, 805-807, 883, 956 und 964
332   116, 225, 275 und 297
382   101
702   131
     
24.10.1975   Schließung der Außenstelle Waldshut
06.12.1975   Durch weiteren Zulauf von weiteren 218er verlässt die 215 140 als letzte ihrer Art Haltingen in Richtung Aschaffenburg
24.02.1977   Ende des aktiven Einsatzes der Wedauer Heizlok 050 413 in Haltingen
01.03.1977   Mit der Abgabe der 382 101 zum Bw Hamburg-Ohlsdorf verlässt die letzte Akkumulatorlokomotive das Bw Haltingen
1982   Schließung der Bw-Außenstelle Waldshut
1983   Inbetriebnahme einer viergleisigen, freitragende, 80 m langen Rechteckhalle mit auf ganzer Gleislänge mit Arbeitsgruben versehen
für die Ausbesserung von Güterwagen auf insgesamt 20 Arbeitsständen mit zwei Hebestände und Hebeböcken, eine Achssenke,
sowie ein 5 t-Laufkran für Radsatzlager als Ersatz einer prov. hölzernen Werkstatthalle. In einem Anbau befinden sich Lager, Büro-
und Sozialräume. Die Kapazität sind täglich etwa 70 instandgestzte Güterwagen, wobei man auch die Unterhaltung die Kühlwagen
der Firma Interfrigo von der aufgelassenen Güterwagenausbesserung in Freiburg mit übernimmt
01.01.1983   Bei einer Neugliederung der Dienststellen erhält das Bw zwei Stützpunkte in Basel Bad Pbf und in Basel Bad Rbf
19.09.1984   Gründung einer BSW-Freizeitgruppe für die Erhaltung des am 24.09.1984 übernommenen Museumstriebwagen ET 25 015, der von
22.09.1950 bis 09.03.1958 in Basel stationiert war. Eine betriebfähige Aufarbeitung wird zum 28.08.1985erfolgen
     
01.01.1987   Triebfahrzeugbestand
 
212   186-192
218   277-289, 292 und 300-305
260   002, 140, 141, 152 und 560
261   201 und 202
290   083, 096, 100, 115-118, 135, 180-182 und 230-232
323   628, 677, 790, 803, 805 und 838
332   163
333   171 und 172
702   131
     
16.11.1987   Aus Gründen rationeller Unterhaltung werden die letzten V 100 abgegeben – 212 188 und 192 zum Bw Kornwestheim, sowie die
212 189-191 nach Lübeck am 30.11.1987
     
    Für Unfälle steht in Haltingen ein Hilfszug, bestehend auseinem Einheitsgerätewagen und einer Lokomotive bereit, dessen Einsatz-
raum bis Breisach, Gundelfingen, Kandern, Neuenburg, Neustadt, Seebrugg, Waldshut, Weizen, Untermünstertalund Zell reicht.
Vier Einsatzmannschaften lösen sich in einem vierwöchigen Turnus in der Bereitschaft ab
     
01.01.1994   Infolge der Bahnreform mit dem Zusammenschluss von Deutsche Bundesbahn und Deutsche Reichsbahn zur Deutschen Bahn AG
wird das Bw Haltingen fortan als Betriebshof (Bh) Haltingen des GB Traktion und als Werk Haltingen des GB Werke aufgeteilt
01.01.1999   Im Zuge der zweiten Stufe der Bahnreform wird der Bh Haltingen der neugegründeten DB Regio AG zugeteilt – die Anschrift lautet:
DB Regio AG, Werkstatt Haltingen, Werkstättenplatz 5, 79576 Weil am Rhein
1999   Der betriebsfähige Museumstriebwagen elT 1801 a/b (ehem. ET 425 015) stürzt von der Schiebebühne und wird schwer beschädigt
     
    Erste Triebwagen der Baureihe 628/928 halten Einzug in die Bestandslisten des Bw Haltingen
     
02.11.2001   Mit 641 009, 010 und 018 zieht eine neue Triebwagengeneration aus den Hause Alston/De Dietrich in den Bh Haltingen ein
06.07.2002   Die geschichtsträchtige 57 3088 wird nach 28 Jahren vom Haltinger Denkmalsockel gehoben und mit einem Straßentieflader als
Leihgabe an das Südwestfälische Eisenbahnmuseum Siegen überführt
     
01.01.2003   Triebfahrzeugbestand
 
218   343, 396 und 397
290   010 und 065
294   117, 118, 123, 138, 230, 232, 257 und 343
335   004, 007, 029, 030, 123, 133 und 144
364   409, 592, 786 und 885
365   103 und 144
628   234, 236, 256, 318 und 701-703
641   001-018
701   071
702   131
928   234, 236, 256, 318 und 701-703
     
22.10.2007   Der Bh Haltingen erhält mit der 294 616 die erste auf Funkfernsteuerung umgebaute V 90
     
   
   
     
09.09.2012   Anlässlich des Jubiläum 100 Jahre Bw Haltingen / 100 Jahre Rangierbahnhof Basel Bad Rbf wird der Triebwagen 641 011-1 im
Heimat-Bw auf den Namen »Haltingen« getauft
     
01.01.2013   Triebfahrzeugbestand
 
218   343 und 396
294   616-618 und 638
335   029
363   194 und 628
628   236, 278, 287, 318 und 701-703
641   001-018, 027-029 und 040
928   236, 278, 287, 318 und 701-703
     
     
12.04.2020   An Ostern wurde der Gleisbogen der badischen Hauptbahn um das Bw Haltingen herum nach über 100 Jahren außer Betrieb genommen
10.2011   Die ehem. Kantine und Lehrwerkstatt werden im Zuge der Verlegung der Gütergleise der 4,4 km langen Neubaustrecke vom Bf Haltingen
nach Weil am Rhein für ein erforderliches Überwerfungsbauwerk abgerissen
29.04.2016   Präsentationsfahrt der TALENT 644 024ff und 644 058ff von Basel Bad Bf nach Waldshut u.z. für die Ablösung der Haltinger 628/928
Planeinsatz ist für den 26.05.2016 vorgesehen
01.07.2016   Die Regio-Werkstatt Haltingen ist für die Bedarfsinstandsetzung und Fristarbeiten für die Lokomotivbauarten V90 und Dieseltriebwagen
der Baureihen 628, 641 und 644 zuständig
29.11.2021   Pressemeldung der Bahn:
Die Deutsche Bahn plant in Haltingen eine neue Behandlungsanlage für Züge der vierten ICE-Generation. Die Anlage soll auf dem Gelände
des alten Bahnbetriebswerks entstehen. Die Inbetriebnahme ist für 2025/2026 geplant.
     
01.01.2024   Triebfahrzeugbestand
 
641   004, 008-010 und 013-018
644   023, 024, 035, 036, 039, 040, 049, 054, 058, 059 und 060,
523, 524, 535, 536, 539, 540, 549, 554, 558, 559 und 560
746   018
944   023, 024, 035, 036, 039, 040, 049, 054, 058, 059 und 060
     
     
2024  

Aufgrund von Baumängeln an der inzwischen unter Denkmalschutz stehenden Lokhalle infolge jahrelanger Unterlassung von Instandhaltungs-
arbeiten seitens der DBAG wird die Halle sofort gesperrt. In der Halle befinden sich noch folgende von der BSW-Gruppe betreuten Fahrzeuge:
elT 1801 a/b aus dem Jahre 1935, ein Schienenbus von 1956 und der Werksdieselok 189 von 1960 des früheren Zementwerks Kleinkems,
mehrere Güterwagen, sowie eine funktionierende alte Schiebebühne.
Die Einordnung der Stadt Weil am Rhein hinsichtlich der Vorwürfe eines bewusst herbeigeführten Verfalls seitens der DB AG fällt mit dem
Verweis auf die gesetzlichen Bestimmungen aus: „Eigentümer und Besitzer von Kulturdenkmalen haben diese im Rahmen des Zumutbaren
zu erhalten“, zitiert Stadtsprecher Mirko Bähr. Weiter bestehe für Eisenbahninfrastrukturen eine Sicherheitspflicht. „Diesen Pflichten ist die
DB AG offensichtlich nicht nachgekommen“, so das Weiler Denkmalamt. Aufgrund der Baufälligkeit des Gebäudes bestehe sogar zurzeit
ein Betretungsverbot. Stadtsprecher Mirko Bähr: „Dies erschwert natürlich eine Bergung der Eisenbahnfahrzeuge.“ Zitatende

     
2026   ICE-Boxenstopp in Haltingen
Die Deutsche Bahn plant in Haltingen eine neue Behandlungsanlage für ICE-Züge. Auf der vorhandenen DB-eigenen Fläche können künftig
auf insgesamt fünf elektrifizierten Gleisen mit jeweils 410 m Länge die Züge des Fernverkehrs nachts abgestellt und gereinigt werden.
Parallel werden das bereits bestehende Gleis 119 der DB Netz AG und die Tankstelle der DB Energie GmbH verlegt und neu aufgebaut.
Der Bau könnte Anfang 2027 beginnen, die Inbetriebnahme ist für 2028 geplant.
18.03.2026   Teilweiser Einsturz des Hallendaches in der unter Denkmalschutz stehenden Lokomotivhalle
     
     
    Statistische Erhebungen jeweils im Rechnungsjahr

Stand Jahr ø Zahl der
Bediensteten
Bemerkungen
  1912 150  
  1931 200  
01.04. 1941 330  
  1949 419  
  1973 534  
01.09. 1987 471 davon 98 Lehrlinge
  2001 120  
  2017  30  
     
   
Gleisplan 1931  
     
     
Hlt   bahnamtliches Bezeichnungskürzel
RHL   letztes bahnamtliches Bezeichnungskürzel



Bahnbetriebswerke BD Karlsruhe     Quellenangaben