| Bahnbetriebswerk Nürnberg Rbf Zeittafel: Bauliche Anlagen – Bezeichnungen – Beheimatungen |
| 1899-1903 | Errichtung eines Rangierbahnhof bestehend aus einem neungleisigen Einfahrtbahnhof, 33 Richtungsgleisen, zwei Stationsharfenmit je zehn |
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| In der Betriebswerkstätte am Ranhierbahnhof finden die typischen Güterzuglokomotivgattungen C II, C III, C IV und C VI eine neue Heimat. Diese Lokomotiven waren zuvor von der Abteilung III der Betriebswerkstätte Nürnberg betreut worden. Ferner wurden eine"bunte Mischung" von Lokomotivbaureihen für die zahlreichen Lokalbahnen rund um Nürnberg hier beheimatet. Zu den unterstellten Lokstationen (später Lokbahnhöfe) zählen Allersberg, Demantsfürth-Ühlfeld, Freystadt, Neumarkt in der Oberpfalz, Wendelstein und Windsheim |
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| 1907 | Erstmalige Beheimatung von Lokomotiven der Gattung G 3/4 in Form der fabrikneuen 1634-1645 Nürnberg | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 1904 | Erweiterung der Anlagen um eine großzügige Wagenwerkstätte | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 01.08.1914 | Bei Ausbruch des I. Weltkrieges wies die Bwst Nürnberg Rbf einen beachtlichen Bestand von 114 Maischienen auf, der sich auf folgende Gattungen aufteilte:
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| Abgabe von zahlreichen Lokomotiven der Gattungen C III, C VI und G 3/4 an die in den besetzten Gebieten eingerichteten Militär-Eisen- bahndirketionen (MED). Durch den Lokmangel wurde ausgeglichen durch die Einschränkung des Zugangebots und der Neubeschaffung der Gattung G 4/5 H (spätere Baureihe 568), von denen viele ab 1919 als Reparationsleistungen an die Siegermächte abgegeben werden mussten |
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| 1919 | Anmietung von einigen schweizer D 3/3 als Ausgleich des grvierenden Lokmangels, Neuanlieferungen von Lokomotiven der Gattung D II, die spätere Baureihe 896 |
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| ab 1920 | Anlieferung von Lokomotiven der Gattung R 3/3 (spätere Baureihe 898), die die zehn aus dem Jahr 1877 stammenden und zur Aus- musterung vorgesehen ablösten. Die fortschreitende Anlieferung von G 3/4 H (spätere Baureihe 5415) führte zur Verdängung der Gattungen C VI (spätere Baureihe 5413) und G 3/4 N (spätere Baureihe 5414), sowie die Ausmusterung der C IV bis 1926 |
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| 20.03.1922 | Mit ministerieller Verfügung werden anstelle der Bezeichnungen Betriebswerkmeisterei (Bwm) und Wagenwerkmeisterei (Wwm) die Bezeichnungen Bahnbetriebswerk (Bw) bzw. Bahnbetriebswagenwerk (Bww) eingeführt, Firmierung ab 07/1922 als Bahnbetriebswerk Nürnberg Rbf |
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| 01.1923 | Erstmalige Beheimatung der später als 57 3007 bis 3012 bezeichneten Güterzuglokomotiven im Bw Nürnberg Rbf | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 07.1924 | Mit der T 93, spätere 91 817 (Jung 963/1906) erhält diese preuß. Gattung erstmals Einzug in das Bw Nürnberg Rbf, von denen bis Mai 1928 noch weitere 20 Maschinen den Nürnberger Bestand bereichern werden |
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| 31.10.1925 | Triebfahrzeugbestand
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| 1929 | Das Einsatzgebiet der Nürnberger Güterzuglokomotiven erstreckte sich von Crailsheim über Eger, Furth im Wald, Passau, Probstzella, Pommelsbrunn bis nach Treuchtlingen |
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| 24.03.1931 | Mit der Würzburger 58 1481 zieht die erste Lokokomotive dieser Baureihe in die Bestandslisten ein – im Juli werden weitere folgen | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 12.12.1931 | Ausmusterung der letzten G 3/4 N im Bw Nürnberg Rbf, der 54 1423 (Krauss 6015/1908) | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 04.05.1932 | Die Dieseltraktion erhält Einzug Die fabrikneue Kö 4054 (Krauss 15337/1932) wird dem Bahnhof Hersbruck rechts der Pegnitz zugeteilt |
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| 08.10.1932 | Mit den vom Bw Nürnberg Hbf übernommenen 98 881, 882 und 888 erscheint erstmals die Gattung GtL 4/4 in den Bestandslisten, die mit den Neuanlieferungen von 98 1036 bis 1039 im Mai und Juni 19333 die preuß. T 93 ablösen werden |
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| Januar 1923 | Beheimatung der ersten G 10, der späteren Baureihe 57 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 06.05.1934 | Mit der 86 165 (Henschel 22244/1934) erhält das Bw Nürnberg Rbf seine erste Einheitslokomotive diesen Typs, weitere werden folgen und werden die 988 und 9810 aus ihren angestammten Eisatzgebieten verdrängen |
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| Juni 1934 | Anlieferung der ersten Einheits-Dampflokomotiven der Baureihe 86 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| bis 1935 | Moderniesierung und Erweiterung des Nürnberger Rangierbahnhofs auf eine Gleislänge von über 90 km | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 20.03.1935 | Die Elektrotraktion erhält Einzug Erstmalige Beheimatung einer elektrischen Lokomotive in Form der fabrikneuen E 44 035 (KM 15481/1935) für den zum 05.04.1935 zu eröffnenden elektrischen Zugbtrieb von Nürnberg Hbf über Augsburg nach München Hbf. Bis Oktober werden E 44 036 bis 041 folgen |
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| 15.05.1935 | Triebfahrzeugbestand
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| 1936 | Für den internen Bw-Verschub lösten die ausgemusterten Kb 4053, Kö 4057 und Kö 4057 als "Geräte" die bisherigen D VII ab | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Mai 1936 | Einzug der Dieseltraktion in Form der Kleinlokomotiven Kö 4054, 4056 und 4057 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 23.10.1939 | Mit der fabrikneuen 50 256 (KM 15775/1939) erscheint die erste Einheitslokomotive diesen Typs in Nürnberg Rbf, der bis November die 50 257 bis 263 folgen werden |
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| 01.01.1940 | Triebfahrzeugbestand
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| 12.05.1941 | Zuteilung der ersten Güterzuglokomotive der Baureihe 44, der 44 304 (Oberschlesische Lokomotivwewrke Kattowitz 871/1941) | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Sommer 1941 | Zuteilung der Leihlokomotiven ETAT 140 908, 914 und 915, ehem bayer. G 4/4 H, Mit zunehmender Anzahl weiterer 44er ging die Abgabe von einigen G 12er, sowie zahlreicher 50er an die Ostfront einher |
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| 1943 | Baubeginn einer Großbekohlungsanlage – Fertigstellung erst nach dem II. Weltkrieg | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 20.02.1945 | Schwerster
Angriff durch allierte Luftstreitkräfte mit umfassenden Zerstörungen an den Bahnanlagen, die bis Kriegsende nur teilweise behoben werden konnten |
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| 20.04.1945 | Mit der Eroberung Nürnbergs übernehmen die Amerikaner das Bw und den Rangierbahnhof — erste Aufräumarbeiten beginnen, Die Wirren der letzten Wochen und Monate des Krieges hatten dem Bw Nürnberg Rbf zahlreiche, meist betriebsuntaugliche Lokomotiven unterschiedlichster Baureihen beschert, die in und um Nürnberg herum die Abstellgleise "bevölkern". |
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| 08.1945 | Ein bescheidener Umfang von Rangierleistungen wird wieder aufgenommen | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Anfang 1946 | Inbetriebnahme von über 50 wieder funktionstüchtigen Richtungsgleisen im benachbarten Rangierbahnhof | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 01.1946 | Mit der beginnenden Demontage der Fahrleitung in der SBZ verlor der Elektrische Betrieb auf der Frankenwaldbahn an Bedeutung, sodass der E 94-Bestand des Bw Pressig-Rothenkirchen zum Bw Nürnberg Rbf abgegeben wird, den Anfang mach die E 94 019 |
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| 02.1947 | Übernahme der 52 066, 284, 1327, 1724 und 5995 aus Linz und Villach, um den eklaten Lokmangel entgegen zu treten | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 23.03.1948 | Abgabe der letzten 52er, der 52 012 (Babelsberg 14014/1944) an das Bw Coburg | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 1948 | Beginn der Ausmusterung der älteren Lokgattungen G 53, G 71, G 72, G 81 und poln Typen, die in langen Lokschlangen rund um Nürnberg verteilt sind. Diese werden bis zum 13.12.1951 der Verschrottung zugeführt |
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| 06.03.1949 | Mit der Abgabe der 91 997 zum Bw Heilbronn verabschiedet sich die letzte T 93 aus den Nürnberger Bestand | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 17.03.1949 | Umbeheimatung der beiden letzten betriebsfähigen "Glaskästen" 98 301 und 307 zum Bw Nürnberg Hbf – die seit dem 08.11.1947 z-gestellte 98 311 wird zum 14.11.1951 ausgemustert, Übernahme der 98 493, 507, 524 und 544 von den Bw Aschaffenburg, Nürnberg Hbf und Neuenmarkt-Wirsberg |
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| 05.1949 | Abgabe der betriebsfähigen 42 524, 525, 692 und 694 an das Bw Bamberg, sowie 42 760 und 967 an das Bw Neuenberg-Wirsberg, die übrigen z-gestellten 42 wurden mit Verfügung vom 18.10.1954 ausgemustert |
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| 01.07.1950 | Triebfahrzeugbestand
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| 15.11.1951 | Durch Verfügung werden die beiden letzten G 12, die 58 1668 (Borsig 10664/ 1920) und 58 1785 (Henschel 17056/1920) ausgemustert | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 01.08.1951 | Mit der Abgabe der 57 3270 (Rheimetall 738/1923) zum Bw Neuenmarkt-Wirsberg endet die Einsatzgeschichte bei Bw Nürnberg Rbf | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 02.08.1957 | Übernahme der z-gestellten 45 009, 014 und 022 vom Bw Würzburg – mangels Einsatzmöglichkeiten werden diese mit Verfügung vom 15.11.1957 ausgemustert |
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| 10.02.1958 | Mit der z-Stellung der 89 640 verabschiedet sich die seit der Gründung dieser Dienststelle hier heimische, letzte bayerische D II | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 30.04.1958 | Die ersten Lokomotiven aus dem DB Neubauprogramm tauchen in den Bestandslisten auf – den Anfang macht die sechsachsige Aschaffenburger E 50 008 (Krupp 3478 | AEG 7401/1957) – bis 10/1958 werden die E 50 001-007, 009-019 und 039 folgen |
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| 30.04.1958 | Beginn der Beheimatung von sechsachsigen Neubau E-Loks in Form von der Baureihe E50 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 20.10.1960 | Als letztes Urgestein scheidet die am 18.07.1960 z-gestellte 98 507 (Krauss 4869/1903) aus dem Bestand aus – sie wird später den Bahnhofsvorplatz von Ingolstadt schmücken |
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| 06.09.1961 | z-Stellung der letzten bayer. R 3/3 im Bestand des Bw Nürnberg Rbf, der 89 853 (Krauss 7933/1922) | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 01.06.1964 | Auflösung der E44-Gruppe und Abgabe der E 44 029, 034, 062, 117, 121,126 und 138 zum Bw Nürnberg Hbf | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 12.01.1965 | Triebfahrzeugbestand
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| 01.06.1966 | Vorläufige Aufgabe
der E-Lokunterhaltung und Abgabe von allen E 50 an das Bw Würzburg, Übernahme aller V 60 vom Nachbar-Bw Nürnberg Hbf |
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| 04.03.1966 | Mit der Ausmusterung der 58 1632 (LHB 1964/1920) scheidet die letzte Vertreterin der Gattung G 3/4 H bei der DB aus | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 23.05.1967 | Wegen Aufgabe der Dampflokunterhaltung beim Bw Nürnberg Hbf wechselt zum Sommerfahrplan der gesamte Bestand der Baureihen 01, 3810 und 64 zum Bw am Rangierbahnhof über |
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| 24.10.1967 | Abgabe der 55 3599 (Henschel 13544/1915) an das Bw Gießen als letzte G 81 des Bw Nürnberg Rbf | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 10.01.1968 | Mit Abgabe der 038 477 (BMAG 7612/1921) und 038 650 (ARG 2311/1922) zum Bw Rottweil verlassen die letzten preuß. P 8 Nürnberg | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 01.08.1968 | Übernahme aller Kleinlokomotiven des Bw Ansbach | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 29.09.1968 | Übernahme aller V60 des Bw Nürnberg Hbf als Werkstättenkapazitätsausgleich | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 02.10.1968 | Ausmusterung der letzten betriebsfähigen 01er per Verfügung – die 01 077 (BMAG 9306/1930) | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 01.04.1969 | Übernahme der Stangendiesellokomotiven 236 102 und 106, sowie die 260 108 und 109 vom Bw Ansbach | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 03.11.1969 | Mit der Ingolstädter 290 139 (MaK 1000470/1968) beheimatet das Bw Nürnberg Rbf seine erste schwere Rangierlokomotive, die 290 140 und 144 folgen im gleichen Monat |
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| 01.01.1970 | Übernahme des Bw Ansbach als Bw- Außenstelle und deren TVT, sowie die einmotorigen Schienenbusse samt Beiwagen | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 25.03.1970 | Die letzten beiden "Bubiköpfe" 64 031 (AEG 3490/1928) und 64 241 (Jung 5088/1932) verlassen Nürnberg in Richtung Aschaffenburg | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 01.10.1971 | Erneute
Einrichtung der zuvor modernisierten E-Lokunterhaltung mit Übernahme von fünf E-Loks der Baureihe
150 des Bw Kornwestheim, zehn vom Bw Würzburg und von acht Lokomotiven der Altbaureihe 194 des Bw Aschaffenburg |
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| 12.1971 | Abgabe der beiden letzten "Krokodile" an das Bw Aschaffenburg – E 94 273 (KM 17876/1954) und E 94 274 (KM 17877/1954) | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 28.05.1972 | Mit den Gemünder 798 680 und 711 tauchen erstmals zweimotorige Schienenbusse in den Nürnberger Bestandslisten auf | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 01.10.1972 | Im Zuge der Bemühungen um eine rationelle Triebfahrzeugunterhaltung wird das Bw Nürnberg Rbf zum alleinigen Beheimastungsstandort für sechsachsige Güterzuglokomotiven in der BD Nürnberg auserkoren und übernimmt zum Winterfahrplan die Aschaffenburger 194 133, 137, 140, 145, 159 und 262 – ihnen werden bis zum Winterfahrplan 1973/1974 sämtliche Regensburger 194er folgen |
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| 01.10.1972 | Aufgabe des 44er-Unterhaltungsbestandes durch Abgabe der 044 070, 077, 197, 257, 263, 647, 654, 686 und 753 zum Bw Weiden, sowie die 044 405 und 537 zum Bw Gelsenkirchen-Bismarck |
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| 21.12.1972 | Abgabe der letzten betribsfähigen 086er – 086 132, 160, 431, 534 und 721 – an das Bw Hof | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 03.06.1973 | Aufgabe
der Dampflokunterhaltung Als letzte Dampflokomotiven wechseln folgende
Zur Auslastung der Werkstattkapazität übernimmt das Bw Nürnberg Rbf sechs 194er vom Bw Würzburg und am 04.06. eine 194er vom Bw Aschaffenburg und 15 Lokomotiven der Baureihe 150 am 25.07.1973, Fortan finden im westlichen Lokomotivschuppen Elektrolokomotiven und im östlichen Diesellokomotiven passende Abstellmöglichkeiten |
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| 21.12.1973 | Mit der Anlieferung der 151 025 (KM 19644/1973) beginnt das Zeitalter einer neuen Güterzugbaureihe beim Bw Nürnberg Rbf | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 01.05.1974 | Der zum Dienstfahrzeug 725 005-3 umgebaute ehem. Braunschweiger 798 799 bereichert fortan den Tfz-Bestand am Rangierbahnhof, der mit dem neuangelierferten 726 005-2 (MBB 09030/1974) zum Gleismesszug ein Tandem bilden wird |
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| 26.05.1974 | Mit fortschreitender Anlieferung von 151er geht der gesamte 260/261-Unterhaltsbestand wieder zurück an das Bw Nürnberg Hbf | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 02.01.1975 | Abgabe der 236 102 und 106 zum Bw Stuttgart, sowie 236 112 und 126 zum Bw Hannover | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 01.06.1975 | Schließung der Außenstelle Ansbach des Bw Nürnberg Rbf (a. Q. 26.06.1975), Mit Übernahme der letzten Aschaffenburger 194 ist die Konzentration dieser Baureihe auf ein Bahnbetriebswerk innerhalb der Direktion abgeschlossen |
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| 01.01.1976 | Triebfahrzeugbestand
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| 1978 | Mit 237 km Gleislänge hat der Rangierbahnhof fast die siebenfache Größe gegenüber dem Eröffnungsjahr erreicht | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 1979-1985 | Modernisierung des gesamten Rangierbahnhof auf eine Gleislänge von rund 213 km mit Verringerung der Weicheneinheiten um über 100 auf 860 und eine Steigerung der max. Ablaufleistung von 5.600 auf 6.500 Güterwagen pro Tag. Reduzierung der Stellwerke von 16 auf zwei und die Reduzierung der Mitarbeiter von über 1.000 auf 600. Damit ist er der leistungsstärkste Gefällerangierbahnhof in Europa |
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| 11.02.1980 | Offizielle Übergabe
der ersten fünf Drehstrom-Elektrolokomotiven der DB in Form der Prototypen der Baureihe 120 001, 002, 003, 004 und 005, Beginn von umfangreichen Versuchsfahrten, u.a. Bespannung vor 5.400 t schweren Güterzügen, vor schweren IC-Zügen, im Nahverkehr-Pendeldienst u.v.m., die den Beweis zur Eignung als Universallokomotiven erbringen sollen |
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| 01.09.1980 | Das Bw Nürnberg Rbf trägt fortan die Bezeichnung Bw Nürnberg 2 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 17.01.1987 | Feierliche Übergabe der ersten Serien-120 in Form der 120 103-7 (TH 32881 | BBC/1987) | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Sommer 1987 | Vermietung einiger 194er an die SBB | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 27.09.1987 | Mit Beginn des Winterfahrplans endet der Schiebelokeinsatz der 194er auf der Spessartrampe Laufach – Heigenbrücken | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 28.05.1988 | Abschied
vom »Krokodil« Die 194 185 befördert mit dem Dg 49830 Hall in Tirol – Rosenheim die letzte 194er-Planleistung und anschließend Lz 86476 nach Müchen Ost und wird am nächsten Tag zusammen mit den 194 145, 184, 191-193, 562 und 574 z-gestellt. Damit endet der Einsatz beim Bw Nürnberg 2 sondern auch als letzte Altbau-Elektrolokomotive bei der Deutschen Bundesbahn. Die Ausmusterungen erfolgen zum 28.06.1988 |
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| 28.04.1989 | Die Vorserien-120 werden zu den Bahndientstfahrzeugen 752 001, 002, 003, 004 und 005 umgezeichnet | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 01.07.1991 | Triebfahrzeugbestand
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| 26.08.1991 | Erste
Beheimatung einer Elektrolokomotive aus DDR-Produktion in Form von 250 089 (LEW 16435/1979), der späteren
155 089, im nächsten Monat folgen ihr noch die 250 195, 207, 261, 264 und 267 |
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| Zum Unterhaltungsbestand gehören auch zahlreiche Rottenkraftwagen, Anhänger und Propangasverteilerzüge, die zusammen mit den vielen Schadgüterwagen in der Wagenwerkstätte ausgebessert werden |
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| 31.05.1992 | Umbeheimatung der 60 Serien- und der drei Vorserien-120 zum Bw Nürnberg 1 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 01.01.1994 | Mit dem Zusammenschluss von Deutsche Bundesbahn und Deutsche Reichsbahn zur Deutschen Bahn AG wird das Bw Nürnberg 2 |
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| 1995 | Errichtung einer neuen sechsgleisigen Werkstatthalle für Güterwagen mit südseits liegenden Büro- und Magazinanbauten an Stelle der alten Bekohlungsanlage nördlich des Bw-Geländes |
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| 02.10.1997 | Anlieferung der ersten Elektolokomotive aus der EuroSprinter-Familie – die 152 001-4 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Juli 2001 | Mit 182 001" erhält der erste »Taurus« der Baureihe 182 Einzug in die Nürnberger Bestandslisten | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 20.02.2002 | Übernahme des kompletten Bestandes der Baureihe 139 vom Bh München West | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| April 2003 | Einzug der ersten drei Viersystemlokomotiven der Baureihe 189 aus dem Hause SIEMENS | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 01.01.2004 | Triebfahrzeugbestand
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| 01.01.2013 | Triebfahrzeugbestand
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| 19.09.2013 | Während der Rangierahnhof in den vergangenen Jahrzehnten stetig modernisiert wurde, blieb die angeschlossene alte Lokwerkstatt baulich bis dato fast unverändert. DB Schenker Rail hat nach drei Jahren Bauzeit seine neue Lokwerkstatt mit 15 Arbeitsständen anstelle der alten Güterwagenwerkstätte im Südwesten des Rangierbahnhofs Nürnberg bezogen. Für den Umbau wurde der östliche Rundschuppen abgerissen und die Drehscheibe erneuert, die nun als westliche Zufahrt zur Werkstatt dient. Auf der Ostseite der Werkstatt wurde eine neue Drehscheibe errichtet, über die ebenfalls die Zufahrt erfolgt. Die Triebfahrzeugwerkhalle kostete 24,4 Mio. € und ist die größte Werkstatt, die die Güterbahn in Deutschland unterhält. Nahezu alle Lokomotivbaureihen von DB Schenker Rail werden hier instand gehalten. Ausgestattet ist die Werkstatt mit modernen Arbeitsbühnen, einer Hubbockanlage, sowie einer Radsatzsenke zum Tausch von Radsätzen. Rund 150 Mitarbeiter werden dort künftig beschäftigt sein. Neben der eigentlichen Halle auch wurde ein zweigeschossiger Anbau für Neben- werkstätten und Büroräume, sowie ein Gebäude mit Lagerkapazitäten errichtet. Zusätzlich entstand eine Außenreinigungsanlage für Trieb- fahrzeuge mit umweltfreundlicher Abwasserbehandlung. |
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| 05.12.2017 | Mit der 193 300 (Siemens 22284/2017) und 193 301 (Siemens 22285/2017) erhält der Betriebshof die ersten Vectron zugeteilt | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 29.09.2023 | Großer Tag der offenen Tür anlässlich "120 Jahre Bw Nürnberg Rbf und Nürnberg Rangierbahnhof" | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 01.01.2024 | Triebfahrzeugbestand
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Statistische Erhebungen jeweils im Rechnungsjahr
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| Nür | bahnamtliches Bezeichnungskürzel 1925 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| N II | bahnamtliches Bezeichnungskürzel 1932 / 1939 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Bw Nür | bahnamtliches Bezeichnungskürzel 1941 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| NN 2 | letztes bahnamtliches Bezeichnungskürzel |
| Bahnbetriebswerke | BD Nürnberg | Quellenangaben |