| Bahnbetriebswerk
Oldenburg Hbf Zeittafel: Bauliche Anlagen – Bezeichnungen – Beheimatungen |
| 17.07.1867 | Inbetriebnahme einer kleinen Werkstätte im Zuge der Eröffnung der 36 klm langen Großherzoglich-Oldenburgischen Eisenbahnstrecke Oldenburg – Landesgrenze – Bremen in der Bahnhofstraße südlich des Empfanggebäudes. Sie besteht aus einer 5-gleisigen Remise mit den nötigen Behandlungsanlagen, wie Wasserkräne, Schlackegruben usw. Drei der fünf Gleise dienen der Lokomotiv- und zwei der Wageninstandhaltung. |
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| Der Betriebspark besteht zunächst aus elf Bn2, der späteren Baureihe 5170 und zwei von der NME erworbenen 2´A n2-Lokomotiven, sechs !! Tendern, 51 Personen- und Gepäckwagen, sowie 254 Güter- und drei Spezialwagen. |
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| Anfänglich diente der heimisch Torf als Feuerung der Lokomotiven, die mittels Rohrkörbe von einen gedeckten Güterwagen neben dem Gleis des im Bahnhof stehenden Zuges durch meisst weibliche Arbeitskräfte beladen werden |
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| 03.09.1867 | Eröffnung der Jadebahn Oldenburg – Heppens, welches später den Namen Wilhelmshaven erhält | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 1868 | Zu der bestehenden Lokstation werden ein Wagen-, ein Materialschuppen, eine Wasserstation und ein Torfmagazin errichtet | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 15.06.1869 | Inbetriebnahme der Bahnstrecke Oldenburg – Ocholt – Landesgrenze – Leer | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| ab 1873 | Anlieferung der ersten B-Tenderlokomotiven, den späteren Gattungen T 1 und T 12 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 15.10.1875 | Mit der Eröffnung der 62,28 km langen Südbahn Oldenburg – Landesgrenze – Quakenbrück sollte der von nun an stetige Aufstieg der Großherzoglichen Werkstätte Oldenburg beginnen |
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| ab 1876 | Einstellung der Feuerung durch Torf und Umstieg auf Kohlefeuerung | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 1877 | Für einen rationellen Betrieb wird die Werkstätte aufgeteilt: Neben dem Montierhaus, wo auf 19 Ständen größere Arbeiten und Hauptuntersuchungen an Lokomotiven ohne Tender durchgeführt und auf 35 Ständen Personen- und Güterwagen untersucht werden können, entsteht ein zweiter 24-ständiger Rechteckschuppen für die im Betrieb stehenden Lokomotiven am westlichen Rand der nun 7.000 m² umfassenden Anlage. Einsatz von über 62 Lokomotiven, sowie über 1.000 Personen- und Güterwagen. Trotz der Erweiterungen werden bald die Kapazitäten nicht ausreichen |
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| 1890 | Baubeginn der neuen Central-Werkstätte, dem späteren RAW bzw. Aw | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| ab 1894 | Mit Anlieferung von ersten Personenzuglokomotiven der Gattung P 32 beginnt die Modernisierung des Lokomotivparks | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 1892-1895 | Errichtung eines zehngleisigen Rechteckschuppen mit vorgelagerter Drehscheibe und innenliegender zweiseitig angeschlossener Schiebe- bühne und eines 20-ständigen Ringlokschuppen mit vorgelagerter Drehscheibe, sowie die erforderlichen Behandlungsanlagen im hinteren Teil der Anlagenördlich der Bahnhofsgleise, deren bebaute Fläche bis 1917 auf mehr als 21.000 m² anwachsen wird, die dann mehr als dreimal so groß wie die alte Werkstätte sein wird |
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| 1895 | Mit dem Umzug in die neue Anlage entlang der Donnerschweer und Karlstraße wird zugleich eine konsequente Trennung zwischen den im Betriebsdienst stehenden Lokomotiven und jenen Maschinen, bei denen unfangreiche Untersuchungen anstehen, vollzogen. Insgesamt stehen 35 überdachte Stände für Lokomotiven mit Tender und 75 Wagenstände zur Verfügung. Die alten westlich des Empfangsgebäudes gelegenen Anlagen werden abgerissen und deren Fläche als Schienenlagerplatz weiter genutzt |
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| ab 1895 | Die ersten C n2-Lokomotiven der Gattung G 42, der spätere BR 5310 werden neu angeliefert | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| ab 1896 | Anlieferung der ersten Personenzuglokomotiven der Gattung P 41, der späteren Baureihe 3612 und der Personenzuglokomotiven der Gattung P 42 (spätere Baureihe 3612), sowie für den Verschub die Lokomotiven der Gattung T 2, der späteren Baureihe 981 |
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| ab 1896 | Lokomotiven der oldenburgischen Gattung T 3 (spätere Baureihe 982) halten Einzug in die Bestandslisten der Maschinenstation Oldenburg | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 1901 | Einstellung der 30-jährigen Lieferung von B-Schlepptenderlokomotiven der Gattung G 1 an die GOE | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| ab 1903 | Erster Einsatz von Schnellzuglokomotiven der Gattung S 3 (spätere 1318), ab 1909 zusammen mit denen der Gattung S 52, (spätere 1318) | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| ab 1907 | Anlieferung der ersten Tenderlokomotiven der Gattung T 51 , der späteren 714 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 1910 | Beheimtung des neu angelieferten, vierachsigen, benzolelektrischen Triebwagen VT 51 (Weyer ??/1910) als Erprobungsträger | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 11.06.1911 | Indienststellung des neuen nach modernen Gesichtspunkten konzipierten Verschiebebahnhofs und einer neuen Bwst Oldenburg Vbf mit zusammen 32 Lokständen an der Strecke Richtung Osnabrück, da der bisherige Oldenburger Hauptbahnhof den gestiegenen Güterzug- leistungen nicht mehr aufnehmen konnte. Umbeheimatung der Lokomotiven der Gattungen G 1, G 42, sowie T 2 und T 3 zur neuen Maschinenstation Oldenburg Vbf |
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| 1915 | Mit 227 Lokomotiven, ein Triebwagen, 88 vierachsige Schnellzugwagen, 138 dreiachsige und 253 zweiachsige Personen-, 80 Gepäckwagen, neben 4.741 Güter- und drei Spezielwagensowie ein Hilfzug wird der gesamte Fahrzeugpark der Großherzoglich Oldenburgischen Eisenbahn von der Hauptwerkstätte, später RAW bzw Aw Oldenburg unterhalten |
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| 15.7.1915 | Wegen Treibstoffmangels kriegsbedingte Abstellung des VT 51, der nach dem I. Weltkrieg nicht wieder zum Einsatz kommen wird | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 08.1915 | Nachdem der neue Oldenburger Hauptbahnhof einweiht wurde erhält die Zentral-Maschinenstation Oldenburg den Zusatz »Hbf« | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 08.1916 | Die erste preuß. P 8 in Gestalt der 2444 Altona (Henschel 13854/1916) trifft in der Bwst Oldenburg ein | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 01.1917 | Anliefeung der oldb. Schnellzuglokomotiven der Gattungen S 10, der 266, 267 und 268 Hanomag 8000-8002/1916), den späteren 16 001-003 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 05.05.1920 | Mit der Übernahme der seit 20.11.1918 mit Abdankung des des Großherzogs Friedrich
August als Oldenburgischen Staatsbahn bezeichneten ehem. Großherzoglich-Oldenburgischen Eisenbahn durch das Deutsche Reich, mit Veröffentlichung im Amtsbaltt vom 15.05.1920, wird die die Zentral-Maschinenstation Oldenburg Hbf und Oldenburg Vbf der Maschinenverwaltung Oldenburg spätestens im Frühjahr 1919 als ED Oldenburg i./Oldb. firmierende Eisenbahndirektion unterstellt |
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| 06.02.1922 | Die ersten beiden neu angelieferten P 8, die 290 und 291 (Hanomag 9680 und 9681/1921), die spätere 38 3390 und 38 3391 bereichern fortan den Oldenburger Lokomotivbestand |
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| 1924 | Übernahme von zahlreichen Berliner T 11, die durch die Elektrifizierung der S-Bahnstrecken entbehrlich geworden sind | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 31.10.1925 | Triebfahrzeugbestand
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| 1926 | Nach nicht einmal zehn Jahren Einsatzzeit scheiden die 16 001-003 aus, weil sie die in sie gesetzten Erwartungen nicht erfüllen können | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 12.1926 | Die Dieseltraktion hält Einzug Anlieferung der Dieseltriebwagen der VT 709-712 vom Hersteller Schumann, der späteren VT 86 900-902 |
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| 01.04.1927 | Aus der Betriebswerkstätte Oldenburg wird das Bahnbetriebswerk (Bw) Oldenburg Hbf, dem RMA Oldenburg (Oldb) unterstellt wird | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 01.05.1928 | Für die abzustellenden Lokomotiven der Baurihe 714 erhält das Bw Oldenburg die erste fabrikneue Einheitslokomotiven der Baureihe 64 in Form der 64 033 (Krupp 962/1928) – 64 034-037 werden kurz danach folgen |
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| 29.07.1928 | Die erste Tenderlokomotive der Einheitsbaureihe 81, 81 006 (Hanomag 10560/1928) taucht in den Bestandslisten auf | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 02.1929 | Übernahme des VT 801 (Wegmann 35254/1927), dem späteren VT 70 900 vom Bw Frankfurt 1, im März wird VT 901 folgen | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 06.11.1929 | Anlieferung des fabrikneuen VT 792, ab 1947 VT 66 905, als ersten Verbrennungstriebwagen seines Typs | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 06.1931 | Mit der Ausmusterung der 91 856, 1090, 1162 und 1206 verabschiedet sich die Gattung T 93 aus den Oldenburger Bestandslisten | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 1932 | Die erste Kleinlokomotive in Form der Kb 4038 (Breuer 1162/1929) hält Einzug in den Oldenburger Lokomotivbestand | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 01.04.1932 | Zu diesem Zeitpunkt sind dem Bw Oldenburg Hbf folgende Kokbahnhöfe unterstellt: Brake (Oldbg), Bramsche, Bremen Neustadt, Hude, Jever, Nordenham, Quakenbrück, Varel, Vechta und Wilhelmshaven |
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| 31.12.1934 | Mit der Auflösung der RBD Oldenburg wechseln sämtliche Reichsbahn-Dienststellen Oldenburgs, so auch das Bahnbetriebswerk, zur am 01.04.1895 gegründeten RBD Münster |
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| 09.1939 | Abstellung der Kleinlokomotiven und Triebwagen zur Einsparung des Dieselkraftstoffs – einTeil wird auf Holzgasantrieb umgebaut werden | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| ab 1940 | Abgabe zahlreicher 38er an Bahnbetriebswerke der Ostbahn (Gedob) | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| ab 12.1940 | Erstmaliger Einsatz von sog. "Leihlokomotiven" aus den besetzten Belgien und Frankreich | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 15.-17.02.1942 | Abgabe der 64 033-037 an das Bw Delmenhost, damit ist die kurze "Ära" bereits wieder Geschichte | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| ab 11.1942 | Übernahme der ersten "Steppenpferde" in Form von 24 011, 014-016, 019, 020 und 057 von verschiedenen Bw der RBD Schwerin | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| bis 05.1944 | Erstmalige Beheimatung von Schnellzuglokomotiven der Baureihe 172, hauptsächlich von der RBD Halle | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| bis 06.1944 | Abgabe aller Steppenpferde an die Bw Delmenhorst (24 011, 014-016 und 057) und Rhaden (24 019) | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 11.1944 | Mit 50 089, 131 und 288 aus dem "Osten" hält diese Güterzug-Einheitslokomotive ertsmals Einzug in den Oldenburger Bestand | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Die Wirren der letzten Wochen und Monate des Krieges hatten dem Bw Oldenburg Hbf zahlreiche, meist betriebsuntaugliche Lokomotiven unter- schiedlichster Baureihen beschert, die in und um Oldenburg herum die Abstellgleise "bevölkern". |
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| 05.1945 | Die erste ehemalige Wehrmachtsdiesellokomotive, V 20 015 (DWK 582/ 1936) wird im Bahnbetriebswerk beheimatet, ihr werden noch die V 22 002 und V20 057 folgen |
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| 1946 | 24 050, 051 und 057 geben bis 1949 noch einmal ein kurzes Gastspiel im Bw Oldenburg Hbf | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 15.07.1947 | Triebfahrzeugbestand
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| 20.09.1948 | Mit Verfügung der HVB werden alle Schnellzuglokomotiven der Baureihe 17 ausgemustert | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 15.03.1950 | Triebfahrzeugbestand
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| 13.09.1951 | Die Baureihe 92 verabschiedet sich mit der 92 881 (Hohenzollern 3492/1915), die jedoch noch beim benachbarten Aw Oldenburg zukünftig als Werklok weiter tätig sein wird |
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| 01.1952 | Anlieferung des ersten fabrikneuen Schienenbus VT 95 9143 (Uerdingen 51137/1952), VT 95 9144-9147 werden folgen | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 03.08.1954 | Die erste Lokomotive der Baureihe 41, die 41 331 (Esslingen 4376/1939) ist für eine kurze Episode in Oldenburg heimisch | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 01.10.1954 | Abschied der Baureihe 91 – die 91 1732 (Hagans 736/1913) wechselt als Letzte ihrer Art zum Bw Bochum-Langendreer | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 12.01.1956 | Mit dem fabrikneuen VT 98 9556 (WMD 1192/1956) hält auch die zweimotorige Schienenbus-Variante Einzug in den oldenburger Triebwagenbestand zur Ablösung der alten Triebwagen der Reichsbahn-Bauarten |
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| 03.06.1956 | Triebfahrzeugbestand
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| 08.11.1956 | Mit der Paderborner 23 030 (Henschel 28530/1954) wird erstmals diese Neubau-Dampflokomotivbaureihe heimisch | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 01.11.1959 | Als letzte Oldenburger T 12, die 74 924 (Hohenzollern 3077/1913) wird mit HVB-Verfügung vom 07.08.1959 ausgemustert | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 29.05.1960 | Triebfahrzeugbestand
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| 07.1960 | Eine neue Ragier-Diesellokbaureihe taucht in Oldenburg auf: Die fabrikneuen von Krupp gelieferten V 60 578-580 nehmen im Oldenburger Hauptbahnhof den Dienst auf |
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| 01.03.1961 | Mit Auflösung des Bw Wilhelmshaven, welches fortan als Außenstelle des Bw Oldenburg Hbf fungiert,gelangen die 93 539, 642 und die z-gestellte 898 in den eigenen Bestand, die bis 1962 das Bw Oldenburg Hbf wieder verlassen werden |
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| 1962 | Ein kurzes Intermezzo bilden die aus Köln-Nippes und Rheine übernommenen VT 25 501-506, die zum Sommerfahrplan 1963 zum Bw Münster weiter gereicht werden |
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| 05.12.1962 | Die Münsteraner V 100 1074 betritt als erste V 100 Olderburger Neuland, weitere folgen und werden fester Bestandteil, die die preuß. P 8, alias 38er bis 1963 ablösen werden |
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| 01.04.1963 | Das Ende der Dampflokunterhaltung Mit der Auflösung der Dampfgruppe wird der gesamte Dampflokomotivbestand zum Bw Oldenburg Rbf umbeheimatet |
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Dampflokomotivbestand vom 31.05.1963
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| 26.05.1963 | Das selbständige Bw Nordenham wird fortan in eine Außenstelle des Bw Oldenburg Hbf umgewandelt | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 31.05.1964 | Triebfahrzeugbestand
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| 12.03.1965 | Mit der fabrikneuen V 160 036 (MaK 2000026/1965) erhält das Bw Oldenburg Hbf die erste Großdiesellokomotive ihrer Art, der ihr bis September die V 160 037-046 folgen werden |
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| 1965-1966 | Modernisierung des Oldenburger Hauptbahnhof Mit Hochlegung und Umgestaltung der Gleise auf der westlichen Bahnhofsseite, wird ein Teil des Rechteckschuppens des Bw Oldenburg Hbf abgerissen. Aus Platzmangel wird die Drehscheibe vor dem Ringlokschuppen ausgebaut und der Ring- lokschuppen wird fortan als Lager und Werkstatt weitergenutzt. Zum 22.05.1966 werden die neuen Bahnanlagen im Haupt- bahnhof in Betrieb genommen |
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| 28.05.1967 | Mit Aufgabe der Dampflokunterhaltung im Bw Oldenburg Rbf werden die verbliebenen Dampfloks an das Bw Emden abgegeben | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 01.11.1967 | Das Bw Oldenburg Rbf wird Außenstelle des Bw Oldenburg Hbf, welches den Zusatz »Hbf« am 01.06.1972 verlieren wird | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 06.06.1969 | Für den schweren Rangierdienst werden die Mannheimer 290 183 (KHD 58353/1968) und 184 (KHD 58354/1968) am 12.06.1969, gefolgt von 290 185 (KHD 58355/1968) am 01.08.1969 als erste Vertreterinnen ihrer Baureihe übernommen, die am 01.03.1972 zusammen zum Bw Emden umbeheimatet werden |
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| 01.11.1969 | Schließung der Bw-Außenstelle Oldenburg Rbf | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 01.12.1972 | Mit der bevorstehenden Auflösung der BD Münster wechseln große Teile um Oldenburg (Oldb) und Wilhelmhaven, so auch das Bahnbetriebswerk Oldenburg zur BD Hannover, Das Bahnbetriebswagenwerk wird mit dem Bahnbetriebswerk und Teilen des einstigen Ausbesserungswerk zur gemeinsamen Dienststelle Bw Oldenburg mit den Außenstellen Leer und den Stützpunkten Nordenham und Wilhelmshaven zusammengefasst |
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| 25.03.1975 | Für die vorgesehene Ablösung der letzten Rheiner 012, 042 und 043 auf der Emslandstrecke kommt die 220 032 (KM 18276/1956) vom Bw Villingen zu Schulungszwecken im Bw Oldenburg zum Einsatz |
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| 01.06.1975 | Das Bw Oldenburg erhält erstmals 18 Großdiesellokomotiven dieser Baureihe zugeteilt | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 01.01.1976 | Triebfahrzeugbestand
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| 30.05.1976 | Zuteilung der ersten Lokomotiven der Baureihe 221 zur Ablösung der letzten Dampflokomotiven im norddeutschen Raum, Durch Abgabe der 270 055 (DWK 678/1940) zum Bw Bremen Rbf endet die Zeit der Baureihe 270 im Bw Oldenburg |
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| 30.07.1976 | Die letzten einmotorigen Schienenbusse verlassen die Oldenburger Dienststelle in Richtung Holzminden | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 28.09.1976 | Die Bremer 290 243 (MaK 1000551/1971) wird fortan bis 15.11.1981 als Einzelstück im Bw Oldenburg heimisch | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 07.03.1977 | Mit Abgabe der 236 219 (O&K 21297/1941) zum Bw Bremen Rbf endet die Ära der ehem. Wehrmachtsdiesellokomotiven in Oldenburg | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 25.09.1977 | Übernahme des gesamten Villinger 221er-Bestand als Ersatz für freigewordene Werkstattkapazitäten infolder der Abgabe aller verbliebenen Lokomotiven der Baureihe 212 an das Bw Osnabrück |
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| 01.06.1978 | Der letzte zweimotorige Schienenbus 798 773 (WMD 1365/ 1960) verlässt die Oldenburger Dienststelle zum Bw Wuppertal | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 12.1979 | Mit Auflösung des MA Oldenburg (Oldb) wird das Bw Oldenburg dem MA Bremen unterstellt | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 28.09.1980 | Der beginnende Niedergang Abgabe des gesamten 27 Maschinen umfassenden 221er-Bestands zum Bw Gelsenkirchen-Bismarck infolge der Elektrifizierung der Emslandstrecke Münster – Rheine – Norddeich Mole, sowie auf den Abschnitten Oldenburg – Hude – Bremen u. Hude – Nordenham und sechs Lokomotiven der Baureihe 220 an das Bw Lübeck, was den Verlust von ¼ des Unterhaltungsbestandes bedeutet |
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| 01.10.1980 | Triebfahrzeugbestand
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| 01.07.1981 | Mit der Erhebung der Außenstelle Wangerooge zum selbständigen Bahnbetriebswerk wird der auf dieser Insel eingestzte und unterhaltene Lokomotiv- und Wagenpark buchmäßig dorthin abgegeben |
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| 29.05.1983 | Die letzten V 200 in Form der 220 031, 037, 051, 062, 063, 065, 068 und 075 werden zum Bw Lübeck umbeheimatet | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 31.12.1983 | Schließung der Ausbesserungswerkstätte Oldenburg (Oldb) des Aw Bremen | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 01.01.1987 | Dem Bw Oldenburg ist die Außenstelle Leer, sowie die Stützpunkte Emden, Nordenhasm, Sande und Wilhelmshaven unterstellt | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 01.10.1988 | Triebfahrzeugbestand
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| Bereits zum 01.02.1990 sollte das Bw Oldenburg zum wiederholten Male die Fahrzeugunterhaltung aufgeben und die verbliebenen 216er zum Bw Osnabrück und die Rangierlokomotiven zum Bw Bremen 1 abgeben. Da die dortigen Unterhaltungskapazitäten zum genannten Zeitpunkt noch ungenügend waren und vor allen Dingen personalrechtliche Gründe dem entgegen stehen, scheitern vorerst diese Pläne |
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| 15.07.1991 | Folgende Triebfahrzeuge werden buchmäßig zum Bw Bremen 1 umbeheimatet und von dessen Ast Delmenhorst unterhalten
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| 01.01.1994 | Mit dem Zusammenschluss von Deutsche Bundesbahn und Deutsche Reichsbahn zur Deutschen Bahn AG wird das Bw Oldenburg |
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| 31.07.1995 | Das Ende einer oldenburgischen Ära Der Betriebshof Oldenburg wird fortan zu einer Einsatzstelle des Bh Osnabrück und gibt die verbliebenen 216 078-082 dorthin ab |
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| 30.09.1995 | Schließung der Bw-Ausßenstelle des inzwischen als Betriebshof Osnabrück firmierenden ehem. Bw Osnabrück 1, die 260 079-4 ist die letzte gewartete Diesellokomotive in der Außenstelle Oldenburg (Oldb) |
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| 2009 | Der EWE-Konzern übernimmte das sehr große und zentral gelegene Bahnareal und veranlasst zunächst den Abbruch des 1896 errichteten Rechteckschuppen des ehem. Bw Oldenburg Hbf |
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| 2018 | Da der Ringlokschuppen nie unter Denkmalschutz gestellt wurde, war der Schuppen zu diesem Zeitpunkt bereits stark verfallen und |
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| 2020 | Ein Teil des Ringlokschuppen wird abgerissen, um einen Fußweg vom Pferdemarkt zum Hauptbahnhof bauen zu können. Dieser Plan wurde bisher nicht umgesetzt. Für viele Eisenbahner und Bahninteressierte war und ist dieser Teilabriss allerdings sehr bedauerlich. |
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Statistische Erhebungen jeweils im Rechnungsjahr
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| OdgH | bahnamtliches Bezeichnungskürzel | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| HOLD | letztes bahnamtliches Bezeichnungskürzel |
| Bahnbetriebswerke | RBD Oldenburg | BD Münster | BD Hannover | Quellenangaben |