Reichsbahndirektion Linz
ZeittafelErrichtungen – Bezeichnungen – Auflösungen
 Streckeneröffnungen  Elektrifizierungen  Streckenstilllegungen  Bedeutende Bauten  Präsidenten


23.06.1884   Errichtung einer "Eisenbahn-Betriebsdirection Linz" bei gleichzeitiger Unterstellung der "Kaiserlich-Königlichen Generaldirection
der Österreichischen Staatsbahnen" in Wien
     
01.06.1920   Gliederung der Staatsbahndirektion (StBD) Linz
 
Heizhausleitungen mit Nebenstellen   • Attnang-Pucheim
• Linz I
   – Nebenstelle St.Valentin
   – Nebenstelle Urfahr

• Linz II
• Wels
   – Nebenstelle Lambach
   – Nebenstelle Passau
   – Nebenstelle Simbach a. Inn
Werkstätte   Linz
     
     
01.04.1921  

Firmierung als Bundesbahndirektion Linz mit Dienstsitz in der Bahnhofstraße 2, Linz




12.03.1938   Einmarch der Deutschen Wehrmacht nach Österreich
13.03.1938   Ende der Eigenstaatlichkeit durch formellen Anschluss der Republik Österreich an das Deutsche Reich
18.03.1938   Mit Gesetz zur Neuordnung der Österreichischen Bundesbahnen Übernahme der Bundesbahndirektion (BBD) Linz durch
die Deutsche Reichsbahn und Errichtung einer neuen Eisenbahndirektion, der "Reichsbahndirektion Linz" – RBD Linz,
Die Betriebslänge beträgt 1.368,209 Strecken-km
20.05.1938   Einrichtung der Obersten Bauleitung der Reichsautobahnen in Linz
01.07.1938   Übernahme der Strecke Salzburg – Schwarzach-St.Veit – Zell am See – Wörgl [ausschl.] mit den Bw Bischofshofen,
Schwarzach-St. Veit und Zell am See, sowie die Strecke Zell am See – Krimml von der sich in Auflösung befindlichen RBD Innsbruck
20.08.1938   Abgabe der Strecke St. Pölten – Amstetten [einschl.] und Pöchlarn – Kienberg-Gaming [einschl.] an die RBD Wien
10.10.1938  

Übernahme zweier Strecken Böhmens mit insgesamt 49 Strecken-km des Sudetenlandes von der Tschechoslowakischen Staatsbahnen (ČSD)

  • »Summerauer Bahn«  Summerau – Zartlesdorf – Kaplitz – Protektoratsgrenze und
  • Zartlesdorf – Hohenfurth – Lippner Schwebe [ab 1938 Lippen (Moldau)]
     
     
01.12.1938   Übernahme des Bf Amstetten von der RBD Wien
     
23.12.1938   Neugliederung des Maschinendienstes
An Stelle der Heizhaus- bzw. Zugförderungsleitungen kamen die Maschinenämter (MA), die Bezeichnung der Heizhäuser und
Zugförderungsstellen wurde nun einheitlich auf "Bahnbetriebswerk" (Bw) geändert
     
01.02.1939   Umbezeichnung des Reichsbahnbetriebsamtes Salzburg in RBA Salzburg 1
     
01.04.1939   Gliederung der RBD Linz – Direktionsnummer 17 – mit 1.398,14 normalspurigen und 184,18 schmalspurigen Strecken-Km
Direktionssitz in der Bahnhofstraße 3, Linz
 
Reichsbahn-Betriebsämter (RBA)   Attnang-Puchheim, Bischofshofen, Linz 1+2, Salzburg, Selzthal, Steyr,
Waidhofen und Wels
Reichsbahn-Maschinenämter (RMA)   Amstetten (Niederdonau), Attnang-Puchheim, Linz (Donau) und Salzburg
Reichsbahn-Verkehrsämter (RVA)   Linz (Donau) 1+2 und Salzburg



Unterstellungen der Reichsbahn-Maschinenämter (RMA)
 
Amstetten   • Bw Amstetten (Niederdonau) a [Am] +++
   – Lokbf Klein Reifling

• Bw Bischofshofen a [Bs]
• Bw Hieflau [Hi] 70 +
• Bw Selzthal a [Szt] ++
Bw Waidhofen a [Wh]   [Schmalspur-Bw] ++

• EWm Amstetten
   – Nebenstelle Selzthal (+)
 
Attnang-Puchheim   • Bw Attnang-Puchheim a [At] +++
   – Lokbf Bad Aussee
   – Lokbf Ebensee
   – Lokbf Lambach a
   – Lokbf Schärding
   – Lokbf Steinach-Irding

• Bw Wels a [Wel] ++

• EWm Wels [EWm Wel] (+)

• Fahrleitungsmeisterei Attnang [Flm At] (+)
• Fahrleitungsmeisterei Bad Aussee [Flm Aus] (+)
• Fahrleitungsmeisterei Ebensee [Flm Ebs] (+)
• Fahrleitungsmeisterei Steeg-Gosau [Flm Stg] (+)
 
Linz  

• Bw Linz [Lz] a ++++

• Bw St.Valentin a [V] +++
   – Lokbf Garsten [Gar]
• Bw Summerau a [Su] (+)
   – Lokbf Hohenfurt

• EWm Linz [EWm Lz] (+)
   – Nebenstelle St. Valentin

• Kraftwerk St. Valentin [Kw]
 

Salzburg   • Bw Saalfelden a [Saa] ++
• Bw Salzburg a b [Sbg] +++
• Bw Schwarzach-St.Veit [Schwz] ++
• Bw Spittal-Millstätter See a [Sp] +
Bw Zell am See a [Ze] +   [Schmalspur-Bw]

• EWm Salzburg [EWm Sbg] (+)

• Fahrleitungsmeisterei Salzburg [Flm Sbg] (+)

• Unterwerk mit Fahrleitungsmeisterei Golling [Uw Go] (+)
• Unterwerk mit Fahrleitungsmeisterei Kitzbühel [Uw Kitz] (+)
• Unterwerk mit Fahrleitungsmeisterei Saalfelden [Uw Saa] (+)
• Unterwerk mit Fahrleitungsmeisterei Schwarzach-St.Veit [Uw Schwz] (+)
• Unterwerk mit Fahrleitungsmeisterei und Unterwerk Steindorf [Uw Std] (+)
     
a    Bw mit zusätzlicher Wagenausbesserung
b    Bw sind zusätzlich Kraftwagen zugeteilt
(+)  Zahl der Gefolgschaft unter 25, +  25-74 Köpfe, ++ 75-199 Köpfe, +++ 200-599 Köpfe und ++++ > 600 Köpfe
[ ]  abgekürzte Bezeichnung
kursiv    Angaben für Schmalspur
EWm    Elektrowerkmeisterei
     
01.05.1939   Namensänderung des Bf Amstetten in Bf Amstetten (Niederdonau)
15.05.1939   Die Schreibweise des Bf Prägarten lautet fortan Pregarten und Umbenennung des Bf Pfarrwerfen in Bf Dorfwerfen
08.10.1939   Umbenennung des Bf Schlüsselberg in Bf Schlüßelberg und Bf St. Johann (Pongau) in Bf Markt Pongau
01.03.1940   Übernahme der Obersten Bauleitung für Elektrifizierungen in Salzburg von der RBD Wien
01.08.1940   Namensänderung des Bf Rohr (Kremsmünster) in Bf Rohr (Oberdonau)
06.10.1940   Umbenennung von Salzburg Vbf Hst Gnigl in Hp Salzburg-Gnigl
     
01.04.1941  

Gliederung der RBD Linz – Direktionsnummer 17
Direktionssitz in der Bahnhofstraße 3, Linz
 
Reichsbahn-Betriebsämter (RBA)   Attnang-Puchheim in Bad Ischl, Linz (Donau) 1+2, Saalfelden, Salzburg 1,
Selzthal, Steyr, Waidhofen (Ybbs) und Wels
Reichsbahn-Maschinenämter (RMA)   Amstetten (Niederdonau), Attnang-Puchheim, Linz (Donau) und Salzburg
Reichsbahn-Verkehrsämter (RVA)   Linz (Donau) 1+2 und Salzburg
Neubämter (NA)   Amstetten (Niederdonau), Linz (Donau) 1+2, Radstadt, Salzburg, Stainach-Irding,
Uttendorf-Stubachtal und Wels
Machinentechnisches Neubauamt (MTNA)   Linz (Donau)
Prüfungsamt   Linz (Donau)
Vermessungsamt (VermA)   Linz (Donau)



Unterstellungen der Reichsbahn-Maschinenämter (RMA)
 
Amstetten   • Bw Amstetten (Niederdonau) a [Am] 330
   – Lokbf Klein Reifling

• Bw Bischofshofen a [Bs]
• Bw Hieflau [Hi] 70
• Bw Selzthal a [Szt] 190
Bw Waidhofen a [Wh] 40   [Schmalspur-Bw]
 
Attnang-Puchheim   • Bw Attnang-Puchheim a [At] 450
   – Lokbf Bad Aussee
   – Lokbf Ebensee
   – Lokbf Lambach
   – Lokbf Schärding
   – Lokbf Steinach-Irding

• Bw Wels a [Wel] 360
• Bw St.Wolfgang a [Stw] 10

• Fahrleitungsmeisterei Attnang
• Fahrleitungsmeisterei Bad Aussee
• Fahrleitungsmeisterei Ebensee
• Fahrleitungsmeisterei Steeg-Gosau
 
Linz  

• Bw Linz [Lz] 860     mit Bahnbetriebswagenwerk Linz b [Bww Lz] 190
   – Lokbf Hohenfurt

• Bw St.Valentin a [V] 190
• Bw Garsten a [Gar] 20
 

Salzburg   • Bw Saalfelden a [Saa] 60
• Bw Salzburg a b [Sbg] 470
• Bw Schwarzach-St.Veit a [Schwz] 90
• Bw Spittal-Millstätter See a [Sp] 70
Bw Zell am See a [Ze] 30   [Schmalspur-Bw]

• Fahrleitungsmeisterei Golling
• Fahrleitungsmeisterei Kitzbühel
• Fahrleitungsmeisterei Saalfelden
• Fahrleitungsmeisterei Schwarzach-St.Veit
• Fahrleitungsmeisterei Salzburg
• Fahrleitungsmeisterei Steindorf
     
a    Bw mit zusätzlicher Wagenausbesserung
b    Bw sind zusätzlich Kraftwagen zugeteilt
50  Zahl der Gefolgschaft
[ ]  abgekürzte Bezeichnung
kursiv   Angaben für Schmalspur



Unterstellungen der Reichsbahn-Betriebsämter (RBA) – Stand: 01.06.1944
 
Attnang-Puchheim   • Bm Bad Ischl
• Bm Braunau (Inn)
• Bm Ebensee
• Bm Holzleithen
• Bm Ried (Innkr)
 
Salzburg 1   • Bm Attnang-Puchheim
• Bm Frankenmarkt
• Bm Mattighofen
• Bm Salzburg 1
• Bm Salzburg 2
 
Bischofshofen  

• Bm Bischofshofen
• Bm Eben (Pongau)
• Bm Golling-Abtenau
• Bm Gröbning
• Bm Schladming
• Bm Schwarzach-St.Veit
 

Selzthal   • Bm Admont
• Bm Bad Aussee
• Bm Hieflau
• Bm Hinterstoder
• Bm Selzthal
• Bm Stainach-Irding
 
Linz (Donau) 1   • Bm Amstetten (ND)
• Bm Haad (ND)
• Bm Linz (Donau) 1
• Bm Linz (Donau) 2
• Bm St.Georegn-Gusen
• Bm St.Valentin
 
Steyr   • Bm Ernsthofen
• Bm Freistadt (Mühlkr)
• Bm Gaisbach-Wartberg
• Bm Großraming
• Bm Molln
• Bm Steyr
• Bm Zartlesdorf
 
Linz (Donau) 2   • Bm Kirchdorf (Krems)
• Bm Rohr (OD)
• Bm Rohrbach-Berg
• Bm Sattledt
• Bm Traun
• Bm Urfahr
 
Waidhofen (Ybbs)   • Bm Groß Hollenstein
• Bm Groß Reifling
• Bm Lunz am See
• Bm Ulmerfeld-Hausmaning
• Bm Waidhofen (Ybbs)
 
Saalfelden  

• Bm Bruck-Fusch
• Bm Hochfilzen
• Bm Kirchberg (Tirol)
• Bm Mittersill
• Bm Saalfelden
• Bm St.Johann (Tirol)
 

Wels   • Bm Anndorf (Innkr)
• Bm Haiding
• Bm Lambach
• Bm Neumarkt-Kallham
• Bm Schärding
• Bm Wels 1
• Bm Wels 2
 


Unterstellungen der Reichsbahn-Verkehrsämter (RVA) – Stand: 01.06.1944
 
Linz (Donau) 1   • Bfk Linz (Donau)
 
Linz (Donau) 2   • Bfk
• Fka
 
Salzburg   • Bfk Salzburg
 

     
06.10.1941   Umbenennung von Bf Radstatt in Bf Radstatt (Tauern)
12.03.1942   Verstaatlichung der Welser Lokalbahngesellschaft mit den Strecken Haiding – Aschach, Wels – Rohr und Sattledt – Grünau
     
05.1945   Auflösung der RBD Linz und Abgabe an die Österreichische Staatsbahn (ÖStB) –
Firmierung fortan als Staatsbahndirektion Linz (StBD Linz), die zunächst der amerik. Besatzungsmacht unterstellt ist
     
01.11.1945   Errichtung einer Generaldirektion Wien für die einheitliche Organisation im gesamten österr. Staatsgebiet.
Per Behördenüberleitungsgesetz vom 27.07.1945 werden die vier wiedereingerichteten Staatsbahndirektionen
Innsbruck, Linz, Villach und Wien zunächst dem "Staatsamt für Industrie, Handel und Gewerbe" untergeordnet





Streckeneröffnungen

Die Eröffnungsdaten sind gelegentlich widersprüchlich, da in der Vergangenheit nicht immer korrekt zwischen dem Tag der Eröffnungsfahrt und
der Aufnahme des Regelbetriebes unterschieden wurde. In der Regel ist hier das Datum des ersten planmäßigen Betriebes angegeben.


Jahr Datum Streckenname Streckenverlauf Länge
1836 ?? Lokalbahn Lambach-Gmunden /
Trauntalbahn
Lambach – Stadl-Praura – Gmunden Traundorf  [Schmalspur 1.000 mm,
bis 09.1903 Schmalspur 1.106 mm]
26,80 km
1854 08.05. Kohlenbahn Wolfsegg – Breitenschützing  [Schmalspur 1.106 mm] 10,7 km
1858 15.12. Westbahn Amstetten – St. Valentin – Enns – Linz Hbf 63,88 km
1859 01.09. Westbahn Linz Hbf – Weld Hbf – Lambach 37,67 km
1860 01.08.
01.08.
Westbahn Lambach – Attnang-Puchheim – Steindorf – Salzburg Hbf,
Salzburg Hbf – RBD Grenze [– Freilassing]
87,14
5,79
km
km
1861 01.09. Passauer Bahn [Passau – ] RBD Grenze – Schärding – Neumarkt-Kallham – Wels Hbf 79,68 km
1868 15.05.
Rudolfsbahn
St. Valentin – Steyr,
20,42
km
1869 07.10. Rudolfsbahn Steyr – Küpfern, 40,99 km
1870 20.12.
??
Innkreisbahn
Lokalbahn Lambach-Gmunden /
Trauntalbahn
Neumarkt-Kalham West – Ried (Innkr) – Hagenau (Innkr) – Braunau,
Gmunden-Traundorf – Gmunden Seebf  [Schmalspur 1.000 mm,
bis 09/1903 Schmalspur 1.106 mm]
58,41
0,34
km
km
1871 20.04.
01.06.
15.07.
01.12.
Summerauer Bahn

Salzburg-Tiroler-Bahn / Giselabahn
Summerauer Bahn
[Summerau –] Reichsgrenze – Zartlesdorf – Protektoratsgrenze [– Budweis],
[Simbach (Inn) –] RBD Grenze – Braunau,
Salzburg Hbf – Salzburg-Gnigl – Hallein,
Summerau – Reichsgrenze
20,10
0,82
17,81
5,19
km
km
km
km
1872 20.08.
06.11.
11.11.
02.12.
Rudolfsbahn
Summerauer Bahn
Rudolfsbahn / Gesäusebahn
Küpfern – Abzw Weyer (Enns) – Kleinreifling – RBD Grenze [– Selzthal],
St. Valentin – Mauthausen – Summerau,
Amstetten – Waidhofen (Ybbs) – Abzw Weyer (Enns)
Linz Hbf – St. Georgen (Gusen) – Gaisbach-Wartberg
46,53
55,91
43,80
26,75
km
km
km
km
1873 10.09. Mattigtalbahn Steindorf – Friedburg – Mattighofen – Abzw Minning 1 [– Braunau] 36,62 km
1875 06.08.
06.08.
06.08.
Salzburg-Tiroler-Bahn / Giselabahn
Salzburg-Tiroler-Bahn / Brixentalbahn
Ennstalbahn
Hallein – Bischofshofen – Schwarzach-St. Veit – Zell am See,
Zell am See – Saalfelden – Kitzbühel – Brixen im Thale – Wörgl [ausschl.]
Bischofshofen – Schladming – Steinach-Irding – Selzthal
81,61
90,59
97,97
km
km
km
1877 23.10.
23.10.
Salzkammergutbahn
Salzkammergutbahn / Hausruckbahn
Steinach-Irding – Bad Aussee – Bad Ischl – Ebensee – Attnang-Puchheim,
Attnang-Puchheim – Ried (Innkr) – Schärding
107,21
66,54
km
km
1881 01.11. Kremstalbahn Linz Hbf – Kremsmünster 32,42 km
1882 01.05. Kammerer Bahn Abzw Vöcklabruck – Lenzing – Kammer-Schörfling 10,92 km
1883 01.08. Kremstalbahn Kremsmünster – Micheldorf 20,90 km
1886 10.08.
20.08.
29.08.
20.11.
Lokalbahn Salzburg–Hangender Stein
Welser Lokalbahn / Aschacher Bahn

Lokalbahn Salzburg–Hangender Stein
Lokalbahn Salzburg–Hangender Stein
Salzburg Lokalbf – Aüßerer Stein,
Haiding – Eferding – Aschach (Donau),
Aüßerer Stein – Hellbrunn,
Hellbrunn – Drachenloch
2,3
20,50

4,8
6,1
km
km
km
km
1887 15.05.
??
  Rohr – Bad Hall,
Friedburg-Lengau – Schneegattern
4,2
6,0
km
km
1888 18.10.
01.11.
Mühlkreisbahn
Kremstalbahn
Linz-Urfahr – Neufelden – Aigen-Schägel,
Micheldorf – Klaus
57,59
7,13
km
km
1889 19.08. Steyrtalbahn Garsten – Steyr Lokalbf – Pergern – Grünburg  [Schmalspur 760 mm] 19,2 km
1890 05.08.
18.11.
Salzkammergut-Lokalbahn
Steyrtalbahn
Bad Ischl Lokalbf – Strobl  [Schmalspur 760 mm],
Grünburg – Agonitz  [Schmalspur 760 mm]
9,6
12,5
km
km
1891 28.07.
01.12.
Salzkammergut-Lokalbahn
Steyrtalbahn
Salzburg Lbf – Mondsee  [Schmalspur 760 mm],
Pergern – Bad Hall  [Schmalspur 760 mm]
31,6
15,4
km
km
1892 31.08.
01.11.
Lokalbahn Salzburg–Hangender Stein Drachenloch – Hangender Stein,
Rohr – Bad Hall
0,8
4,2
km
km
1893 01.05.
20.06.
01.08.
14.10.
19.11.
Lokalbahn Salzburg–Hangender Stein
Salzkammergut-Lokalbahn
Schafbergbahn
Welser Lokalbahn
Welser Lokalbahn
Äußerer Stein – Parsch Lokalbf,
Strobl – St. Wolfgang Lbf – St. Lorenz / Mondsee  [Schmalspur 760 mm],
St. Wolfgang Schafbergbf – Schabergspitze  [Zahnrad-Schmalspur 1.000 mm],
Wels Lokalbf – Sattledt – Kremsmünster Stift
Kremsmünster Stift – Rohr
1,8
22,4
5,85
17,60
6,13
km
km
km
km
km
1894 03.07.
01.08.
01.08.
Salzkammergut-Lokalbahn
Welser Lokalbahn / Aschacher Bahn
Linzer Verbindungsbahn
Bad Ischl Lokalbf – Bad Ischl  [Schmalspur 760 mm],
Aschach (Donau) – Donauländle,
Linz Hbf – Linz Vbf
4,8
0,8
??
km
km
km
1896 20.01.
16.05.
Salzburger Lokalbahn
Salzburger Lokalbahn
Salzburg Lokalbf – Oberndorf,
Oberndorf – Lamprechtshausen
17,6
7,5
km
km
1898 02.01.
04.07.
Pinzgauer Lokalbahn / Krimmler Bahn
Donauuferbahn
Zell am See Lokalbf – Mittersill – Krimml  [Schmalspur 760 mm],
Mauthausen – RBD Grenze (– Perg)
52,66
1,16
km
km
1900 14.11. Linzer Verbindungsbahn Linz Vbf West – Linz Vbf Stadthafen – Linz-Urfahr 6,69 km
1901 23.05.
23.07.
Welser Lokalbahn / Almtalbahn
Haager Lies

Sattledt – Pettenbach – Grünau (Almtal),
Abzw Neunkirchen bei Lambach – Haag (Hausruck)

30,09
21,88
km
km
1903 13.09. Vorchdorferbahn Lambach – Vorchdorf-Eggenberg 14,7 km
1905 19.11. Pyhrnbahn Micheldorf – Klaus – Spital (Pyhrn) 34,09 km
1906 21.06.
21.06.
26.11.
Pyhrnbahn
Pyhrnbahn
Offenseebahn
Linz Hbf – Wegscheid  [neue Trasse],
Spital (Pyhrn) – Selzthal Nord,
Steinkogel – Forst  [Schmalspur 800 mm]
4,93
15,09
11,5
km
km
km
1907 20.07.
01.10.
Pyhrnbahn
Lokalbahn Salzburg–Hangender Stein

Selzthal Nord – Selthal,
Hangender Stein – Reichsgrenze [– Berchtesgaden]

1,69
0,18
km
km
1909 26.10.
Steyrtalbahn
Agonitz – Klaus
8,1 km
1911 17.12. Hohenfurther Elektrische Lokalbahn Zartlesdorf – Hohenfurth – Lippnerschwebe [ab 1938 Lippen (Moldau)]  [1.280 V=] 22,05 km
1912 21.03. Lokalbahn Gmunden–Vorchdorf / Traunseebahn Gmunden Traundorf – Engelhof Lokalbf – Vorchdorf  [Schmalspur 1.000 mm] 14,68 km
1913 02.09. ex Lokalbahn Ebelsberg–St. Florian Ebelsberg – Markt St. Florian  [Schmalspur 900 mm] 9,6 km
1943 12.01. Ennsdorfer Schleife Abzw Mauthausen – Ennsdorf ?? km


Kursiv Privatbahnen
rot Eisenbahnstrecken im Sudetenland, zwischen 01.10.1938 und 05.1945 zum Deutschen Reich gehörig
   
     




Streckenelektrifizierungen
 Die Elektrifizierungsdaten sind gelegentlich widersprüchlich, da zwischen "Fahrleitung unter Spannung setzen",
 der ersten Probefahrt und dem ersten planmäßgen Betrieb oftmals nicht unterschieden wurde.
 In der Regel ist hier das Datum des ersten planmäßigen elektrischen Betriebes angegeben.


Jahr Datum Streckenname Streckenverlauf Länge
1940 20.03.
20.03.
03.10.
06.12.
Westbahn
Westbahn
Westbahn
Westbahn
Salzburg Hbf – Abzw. Kasern,
Abzw. Kasern – Gnigl,
Abzw. Kasern – Steindorf bei Straßwalchen,
Steindorf bei Straßwalchen – Vöcklabruck – Attnang-Puchheim
2,4
1,4
22,5
44,14
km
km
km
km
1942 23.05.   Salzburg Hbf – Gnigl 3,5 km






Streckenstillegungen  

Jahr Datum H/N KBS Streckenverlauf Länge
   
1938 02.10.   [Berchtesgaden –] RBD Grenze – Hangender Stein – St. Leonhard-Drachenloch

1,18

km

           






Bedeutende Bauten

Zeitraum     Projekte
       
1860 – 1861     Im Auftrag der Actiengesellschaft der bayerischen Ostbahnen wird die 201 m langen Eisenbahnbrücke über den Inn in Passau an
der Strecke Passau – Wels durch die Maffeischen Werkstätten in Regensburg errichtet. Sie bestand aus einer 90,8 m langen
schmiedeeiserne Gitterträgerbrücke mit Portalen und vier Ecktürmen. An sie schließt sich am linken Ufer eine Vorlandbrücke mit
fünf steinenen und am rechten Ufer mit ein Gewölbebogen an. Mit Eröffnung am 01.09.1861 Verpachtung an die österreichischen
Kaiserin-Elisabeth-Bahn, die der Brücke den Namen Kaiserin-Elisabeth-Brücke gab. 1938 Brückenerweiterung um eine mit einem
stählernen Fachwerkträger mit gebogenem Obergurt für das Gleis in Fahrtrichtung Passau.
Am 30.04.1945 Sprenung durch die deutsche Wehrmacht. Mit dem anschleßende Wiederaufbau 1946 wurde der ursprüngliche
Gitterträger durch eine 96 m lange Behelfsbrücke aus parallelgurtigen Stahl-K-Fachwerkträgern ersetzt und der stählerne Fach-
werkträger mit gebogenem Obergurt wiederverwendet, wobei die Portale und drei der vier Ecktürme gesprengt wurden.
Die Brücke ist heute denkmalgeschützt.
 
1872     Bau der 573 m langen Eisenbahnbrücke an der Strecke Mauthausen – St. Valentin in Mauthausen mit Stützweiten von 5x 80,0 m.
Die eingleisige Brücke wurden 1941 erneuert: 3x 31,10 m Blechträgerbrücken, 4x 80,00 m Fachwerksträger-Strombrücken und
2x 39,20 m Flutbrücken
 
1870-1873     Errichtung der 451 m langen Steyregger Donaubrücke an der Summerauerbahn Linz – Summerau mit fünf Stromöffnungen und
78,3 m langen Gitterträgern sowie zwei Flutöffnungen mit 23,7 m langen Balkenträgern. Mit zunehmenden Verkehr und Lasten
wurde 1925 ein Neubau für eine Halbparabelfachwerksträgerbrücke mit den Maßen 2x 25,70 m und 5x 87,84 m nötig.
 
01.06.1871     Eröffnung der 386 m langen, eingleisigen Innbrücke an der Strecke Braunau am Inn – Simbach mit fünf Tagwerken von je 59,2 m
Stützweite und einem mit 60,4 m lichter Weite in Fachwerkkonstruktion.
Am 01.05.1945 sprengten deutsche Soldaten den östlichsten Brückenpfeiler und die vier Tragwerke über den Inn, die 1946 wieder
aufgebaut wurden. 1960 ersetzte die DB die zwei erhaltenen westlichen Überbauten der Brücke durch neue Tragwerke mit Streben-
fachwerk. Die ÖBB erneuerte 1977 / 1978 die vier östlichen Brückensegmente in gleicher Bauweise.
 
1889     Inbetriebnahme der 255 m langen, eingleisigen Urfahrer Donaubrücke an der Strecke Linz- Urfahr mit einer Fachwerkträgerflutbrücke
und einer Länge von 36,2 m, drei Strombrücken mit jeweils 83,2 m Länge in Halbparabel-Fachwerkträgerbauweise und einer Fach-
werkträger-Fflutbrücke mit 36,2 m Länge. Die Brücke wurde 2016 abgetragen.
 





Präsident der Eisenbahnverwaltung  

Zeitraum Name Bemerkungen
  21.03.1938 30.09.1938   Ludwig Roebe als Präsident der RBD Wuppertal kommissarische Leitung als RVM-Kommissar zur Überwachung der Übernahmeaktivitäten der Österr. Bundesbahnen (BBÖ)
  01.10.1938 1945   Otto Schießel Entlassung als NSDAP-Mitglied, vormals Bundesbahndirektor in Rente
             



Li   bahnamtliches Bezeichnungskürzel gemäß RVM – Erlass 2 Oavs vom 12.07.1938



Deutsche Direktionen Direktionen besetzter Gebiete Bahnbetriebswerke   Quellenangaben