Königliche Eisenbahndirektion in Frankfurt a./Main
Zeittafel:  Errichtungen – Bezeichnungen – Auflösungen
 Streckeneröffnungen  Elektrifizierungen  Streckenstilllegungen  Bedeutende Bauten  Präsidenten


01.04.1874   Mit der Verlegung der Direction der Bebra-Hanauer-Bahn von Cassel nach Frankfurt am Main firmiert diese fortan als
"Königliche Eisenbahn-Direction zu Frankfurt am Main"
     
01.04.1880   Übernahme der Königlichen Eisenbahndirection Wiesbaden durch Allerhöchsten Erlasses vom 21.02.1880
    Übernahme der "Königlichen Direction der Saarbrücker Eisenbahn" durch Allerhöchsten Erlasses vom 21.02.1880
Errichtung eines Betriebsamtes in Saarbrücken und Trier für das Gebiet der aufzulösenden Königlichen Eisenbahndirection zu Saarbrücken
01.04.1881   Wechsel des Betriebsamtes Saarbrücken und Trier zur Königlichen Eisenbahndirection Cöln linksrheinisch
1883   Beginn der Umbauarbeiten an den Bahnanlagen und Neubau des Centralbahnhofs in Frankfurt am Main
     
 01.10.1885


  Gliederung der Königlichen Eisenbahndirection 

Vier Betriebsämter vor der großen preußischen Verwaltungsreform 1895
Berlin-Blankenheim, Frankfurt a./Main, Nordhausen und Wiesbaden
     
18.08.1888   Einweihung des Hauptpersonenbahnhofs (Hpbf) Frankfurt a./Main nach Plänen der
Architekten Hermann Eggert für das Empfangsgebäude und Johann Wilhelm Schwedler
für die dreischiffige Bahnhofshalle
01.10.1893  

Einführung von Bahnsteigsperren im gesamten Gebiet der preußischen Eisenbahnverwaltungen

     
01.04.1895   Umfassende Neuordnung der preußischen Eisenbahnverwaltungen
Einführung von fachlich getrennten Inspectionen anstelle der zu mächtig gewordenen Ämtern nach allerhöchstem Erlass vom 15.12.1894
Umbenennung in Königliche Preußische Eisenbahndirection Frankfurt a./Main – KED Frankfurt a./Main – unter Abgabe der nördlichen Teile
an die neugegründete KED Cassel und Übernahme der Westerwaldstrecken von der aufgelösten KED Cöln rechtsrheinisch


Gliederung der KED Frankfurt a./Main

  Präsident
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  Abtheilung I
Kanzleivorsteher
  Abtheilung II
Kanzleivorsteher
  Abtheilung III
Kanzleivorsteher
  Abtheilung IV
Kanzleivorsteher
  Abtheilung V
Kanzleivorsteher 
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  Central-
Büreau
  Rechnungs-
Büreau
  Betriebs-
Büreau
  Verkehrs-
Büreau
  Technisches
Büreau
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  Kanzlei   Abrechnungsstelle     • Betriebs-Insp.
  • Reg. Baumeister
  • Betriebskontrolle
  Verkehrskontrolle     • Reg. Baumeister
  • Bau-Inspection
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  Registratur 1   Registratur 2   Registratur 3   Registratur 4   Registratur 5   |
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  4 Werkstätten-
inspectionen
  1 Haupt-Casse
  11 Betriebs-
Inspectionen

  4 Verkehrs-
Inspectionen
  3 Maschinen-
Inspectionen
  1 Telegraphen-
Inspection
  4 Vorstände   1 Vorstand   11 Vorstände   4 Vorstände   3 Vorstände   1 Vorstand
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  4 Hauptwerk-
stätten
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  Eisenbahn-
Bauabtheilung
  Stations-Casse Bahnhöfe und Dienststellen
                       

Kgl. Eisenbahn-Betriebsinspectionen (BI)   Frankfurt a./Main 1+2, Fulda 1+2, Köln-Deutz 2+3, Limburg a./Lahn,
Neuwied 1+2, Wetzlar und Wiesbaden
Kgl. Eisenbahn-Maschineninspectionen (MI)   Frankfurt a./Main, Köln-Deutz und Wiesbaden
Kgl. Eisenbahn-Verkehrsinspectionen (VI)   Frankfurt a./Main, Fulda, Wetzlar und Wiesbaden
Kgl. Eisenbahn-Werkstätteninspectionen (WI)   Betzdorf, Frankfurt a./Main, Fulda und Limburg a./Lahn
Kgl. Eisenbahn-Telegrapheninspectionen (TI)   Frankfurt a./Main
Verkehrskontrollen I+II   für die KED Frankfurt a./Main
     
    Zu verwaltende Strecken, einschließlich der zugehörigen, nicht besonders aufgeführten Zweig- und Verbindungsbahnen
mit insgesamt 1.276,16 Strecken-km gegenüber 1.377,80 Strecken-km – Stand 31.12.1894:
    Kalk – Betzdorf – Siegen, Siegburg – Derschlag, Derschlag – Bergneustadt, Osberghausen – Wiehl, Wissen – Morsbach,
Grünebach – Daaden, Dillenburg – Straßeberbach, Dillenburg – Auguststollen bzw. Nikolausstollen, Troisdorf – Horchheim – Frankfurt a./Main,
Engers – Siersheim – Au, Grenzau – Höhr-Grenzhausen, Limburg a./Lahn – Altenkirchen, Siershahn – Staffel, Lollar – Wetzlar, Wetzlar – Coblenz,
Weilburg  – Laubuseschbach, Wiesbaden – Diez, Hohenrhein – Oberlahnstein, Curve – Wiesbaden, Curve – Biebrich, Wiesbaden – Biebrich,
Höchst a./Main – Soden i./Taunus, Frankfurt a./Main – Homburg v. d. H., Homburg v. d. H. – Usingen, Sachsenhausen – Offenbach a./Main,
Elm – Landesgrenze, Götzenhof – Tann, Frankfurt a./Main – Bebra, Lollar – Gießen – Bockenheim, Friedberg i./Hessen– Hanau,
Bronzell  – Gersfeld, Urbach – Troisdorf und Landesgrenze – Gemünden [gepachtet]

Mit Aufhebung des Eisenbahn-Kommissariats in Berlin zum 31.03.1895 wird die Beaufsichtigung der Privatbahnen auf den jeweiligen
Direktionspräsidenten direkt übertragen
     
01.02.1897   Abgabe von Teilen im Nordwesten mit den Strecken Cöln-Deutz – Niederlahnstein und Cöln-Deutz – Troisdorf [einschl.] an die KED Cöln,
der Strecke Siegburg – Derschlag an die KED Elberfeld und der westlichen Streckenabschnitte an die neuerrichtete "Königliche Preußischen
und Großherzoglich Hessischen Eisenbahndirection" in Mainz


Unterstellungen der einzelnen Maschineninspektionen (MI)
 
Frankfurt am Main   Bwst Frankfurt a./Main Hpt-Pers.-Bhf, Frankfurt a./Main Hpt-Güt.-Bhf und Hanau Ost
Fulda   Bwst Bebra und Fulda
Gießen   Bwst Betzdorf, Dillenburg, Gießen und Wetzlar sowie der Nebenwerkstätte Gießen
Limburg an der Lahn   Bwst Limburg a./Lahn und Oberlahnstein
Wiesbaden   Bwst Kastel und Wiesbaden



Unterstellungen der einzelnen Werkstätteninspektionen (WI)
 
Frankfurt am Main   Hauptwerkstätte (HW) Frankfurt a./Main mit Lehrwerkstätte
Fulda   HW Fulda mit Lehrwerkstätte
Betzdorf   HW Betzdorf mit Lehrwerkstätte
Limburg an der Lahn   HW Limburg a./Lahn mit Lehrwerkstätte
     
17.03.1897   Errichtung einer "Königlichen Betriebsinspektion Betzdorf" in der Martin-Luther-Straße
01.10.1902   Erweiterung durch die Übernahme der Main-Neckar-Bahn
01.04.1903   Übernahme der Betriebswerkstätte (Bwst) Niederlahnstein von der KED Cöln
1904   Beginn der Umbauarbeiten der Wiesbadener Bahnanlagen des neuen Hauptpersonenbahnhofs (Hpbf) – Einweihung am 15.11.1906
01.04.1904   Abgabe der Strecke Hochheim – Wiesbaden – Niederlahnstein an die KED Mainz,
Abgabe der Betriebswerkstätten (Bwst) Bieberich, Kastel, Niederlahnstein, Oberlahnstein, Rüdesheim und Wiesbaden an die KED Mainz,
Übernahme der Bwst Oberroden von der KED Mainz
01.04.1905   Errichtung einer Betriebsinspektion Betzdorf mit Übernahme der Aufgaben der BI Köln-Deutz
01.04.1906   Abgabe der Strecke Wissen – Morsbach an die KED Elberfeld,
Übernahme der Strecke Hersfeld – Treysa von der KED Cassel und der Strecke Wenigentaft – Hünfeld von der KED Erfurt,
Errichtung des Maschinenamtes Hanau
06.11.1906   Umbenennung des Bf Altenstadt an der Nidder in Bf Altenstadt i./Hess.
02.04.1907   Einrichtung der Maschineninspektion (BI) Hanau
1908  

Abgabe der Bwst Langenschwalbach an die KED Mainz,
Einweihung des neuen Direktionsgebäudes nach Plänen des Architekten Armin Wegner am Hohenzollernplatz in Frankfurt am Main

01.10.1908   Umbenennung des Bf Biebrich in Bf Biebrich West
01.071908   Verlegung der Betriebsinspektion Fulda 2 nach Lauterbach/Hessen und Firmierung als "Großherzogliche Eisenbahn-Betriebsinspektion
Lauterbach i./Hess"
01.05.1909   Umbenennung des Bf Frankfurt-Sachsenhausen in Bf Frankfurt (Main) Süd
01.10.1909   Eröffnung des neuen Verschiebebahnhofs (Vbf) Vilbel Nord,
Umbenennung des Bf Dorlar in Bf Dorlar (Kr. Wetzlar)
26.11.1910   Umwandlung der Inspektionen in Ämter [z.B. aus Maschinen-Inspektion (MI) wird Maschinenamt (MA)] gemäß Erlaß vom 23.10.1910 — IV.A.8.572
04.1911   Umbenennung des Bf Au (Rheinprovinz) in Bf Au a./Sieg
01.05.1912   Einweihung des neuen Darmstädter Hauptbahnhofs
12.1912   Umbenennung des Bf Betzdorf (Rheinprovinz) in Bf Betzdorf a./Sieg
     
05.02.1913   Umbenennung des Bf Ransbach in Bf Ransbach i./Westerw und des Bf Breitscheid in Bf Breitscheidt
10.08.1913   Inbetriebnahme des neuen Bf Friedberg
20.08.1913   Umbenennung des Bf Ems in Bf Bad Ems, Bf Büdingen in Bf Büdingen i./Oberhess und Bf Hochheim in Bf Hochheim a./Main
01.10.1913   Namensänderung des Bf Frankfurt-Bockenheim in Bf Frankfurt a./Main West
01.01.1914   Übernahme der Cronberger Eisenbahn-Gesellschaft
     
01.08.1914   Verkündung der Kaiserlichen Verordnung Nr. 4427 – § 1:
"Sämtliche Eisenbahnen Deutschlands sind als in der Nähe des Kriegsschauplatzes befindlich anzusehen."
 Der Eisenbahnverkehr wird vom Friedens- in den Kriegsbetriebszustand überführt, d.h. die Eisenbahnverwaltung hat den
 Anordnungen der jeweils für sie eingerichteten, dem Chef des Feldeisenbahnwesens direkt unterstellten Linienkommandatur,
 nach Grundlage des Kriegsleistungsgesetzes vom 13.06.1873 und im Anschluß vom 01.04.1876, sowie der Militärtransport-
 ordnung vom 26.01.1887 zu befolgen.
     
06.08.1914   Inkraftreten eines Militärfahrplanes der Linienkommandatur nach dem o.a. Kriegsleitungsgesetz infolge des am 28.07.1914 ausgebrochenen
ersten Weltkrieges und der einhergehenden deutschen allgemeinen Mobilmachung
02.11.1914   Wiedereinführung des Friedensfahrplans im Personen- und Güterverkehr mit unterschiedlich reduziertem Umfang
01.04.1917   Umbenennung des Bf Rudersdorf in Bf Rudersdorf (Kr. Siegen)
13.01.1918   Inkrafttreten des Zugeinschränkungsplan A – Freisetzung von rund 85 Lokomotiven für den Güterzugdienst und Entfall von
ca. 20.000 Zug-km reichsweit
21.02.1918   Bildung einer Generalbetriebsleitung Süd am Direktionssitz – sie ist zuständig für die Eisenbahndirektionen Frankfurt, Karlsruhe,
Ludwigshafen, München, Nürnberg, Regensburg, Saarbrücken und Würzburg
01.04.1919   Mit Inkrafttreten des Gesetz zur vorl. Ordnung der Staatsgewalt in Preußen vom 20.03.1919 entfällt in allen Behörden der Zusatz "Königlich"
Umbenennung in "Eisenbahndirektion Frankfurt a./Main" (ED Frankfurt a./Main)  [a. Q. 26.04.1920]
     
17.01.1920   Vorübergehende Schließung der Werkstätte Nied
26.01.1920   Vorübergehende Schließung der Hauptwerkstätte (HW) Frankfurt a./Main
01.10.1920   Verlegung des Betriebsamtes Frankfurt a./Main 2 nach Friedberg i./Hess. bei gleichzeitiger Umbenennung –
Änderung der Bezeichnung des BA Frankfurt a./Main 3 in BA Frankfurt a./Main 2
01.12.1921   Namensänderung der Hst Lindenbach in Hst Ems-Lindenbach
01.07.1922   Zusatzbezeichnung »Bad« für den Bf Soden i./Taunus
     
06.07.1922   Umbenennung in "Reichsbahndirektion Frankfurt a./Main" (Rbd Frankfurt a./Main)
10.1922   Umbezeichnung der Hauptwerkstätten (HW) Frankfurt a./Main und HW Nied zu Eisenbahn-Ausbesserungswerke (EAW)
19.02.1923   Umstellung der Hauptwerkstatt (HW) Limburg zum Eisenbahn-Ausbesserungswerk (EAW)
01.06.1923   Umbenennung des Bf Arfurt in Bf Arfurt a./Lahn , Bf Dattenfeld in Bf Dattenfeld a./Sieg, Bf Flörsheim in Bf Flörsheim a./Main,
Bf Meudt in Bf Meudt (Kr. Westerburg), Bf Oberursel in Bf Oberursel i./Taunus und Ortenberg i./Hess. in Bf Ortenberg i./Oberhess.
07.08.1923   Besetzung des EAW Limburg a./Lahn durch franz. Truppen – Ausperrung der Arbeiter
12.12.1923   Wiederaufnahme des Personenverkehrs auf der Strecke Frankfurt a./Main – Darmstadt,
Teil-Inbetriebnahme des EAW Limburg a./Lahn unter der Regie der Franzosen
21.12.1923   Wiederaufnahme des Personenverkehrs auf der Strecke Frankfurt a./Main – Mainz
1924   Inbetriebnahme von zwei zusätzlichen Hallenschiffen am Frankfurter Hbf (Baubegin 1912) für weitere sechs Gleise,
Gesamtbreite des Hauptbahnhofs 280 m
31.05.1924   Umstellung der Strecke Dillenburg – Wallau von Zahrad- auf Reibungsbetrieb
15.10.1924   Die Franzosen verlassen vollständig das EAW Limburg a./Lahn
01.04.1925   Einstellung der Wagenausbesserung der HW Betzdorf a./Sieg – Verlagerung zum Bw Betzdorf a./Sieg
     
01.05.1926   Gliederung der Rbd Frankfurt a./Main
Direktionssitz am Platz der Republik 35, Frankfurt a./Main


Eisenbahn-Betriebsämter   Betzdorf a./Sieg, Frankfurt a./Main 1+2, Friedberg i./Hess., Fulda, Siegen 1+2, Hanau,
Hersfeld, Lauterbach i./Hess., Limburg a./Lahn, Neuwied 2 und Wetzlar
Eisenbahn-Maschinenämter   Frankfurt a./Main, Fulda, Siegen, Hanau und Limburg a./Lahn,
Eisenbahn-Verkehrsämter   Frankfurt a./Main, Fulda, Gießen und Limburg a./Lahn,
Eisenbahn-Bauabteilungen   Hersfeld und Offenbach a./Main
     
Die Direktion umfasst 2.036 Strecken-km
     
15.05.1927   Zahlreiche Bahnhofsnamenänderungen zum Fahrplanwechsel
Bf Großauheim in Bf Großauheim (Krs Hanau), Bf Hanau Ost in Hanau Hbf, Bf Hilders in Bf Hilders (Rhön), Bf Hirzenhain (Hess) in
Bf Hirzenhain (Oberhess), Bf Höchst (Main) in Höchst (Main) Hbf, Offenbach (Main) Nebenbf in Bf Offenbach (Main) Ost und
Bf Sindlingen-Zeilsheim in Bf Höchst (Main) West
02.10.1927   Umbenennung des Bf Neunkirchen (Bez. Arnsberg) in Bf Neunkirchen (Kr. Siegen) und Bf Burbach (Westf.) in Bf Burbach (Kr. Siegen)
1928   Der Präsident der Reichsbahndirektion Frankfurt betreut als Reichsbevollmächtigter für Privatbahnaufsicht folgende Privat- und Kleinbahnen
     
07.10.1928   Namensänderungen folgender Bahnhöfe
Bf Goldstein in Bf Frankfurt (Main)-Goldstein, Bf Höchst in Frankfurt (Main)-Höchst, Bf Höchst West in Bf Frankfurt (Main) West,
Bf Griesheim in Bf Frankfurt (Main)-Griesheim, Mainkur in Bf Frankfurt (Main)-Mainkur, Bf Nied in Bf Frankfurt (Main)-Nied,
Bf Schwanheim in Bf Frankfurt (Main)-Schwanheim, Bf Sossenheim in Bf Frankfurt (Main)-Sossenheim und des
Bf Salmünster-Soden in Bf Salmünster-Bad Soden
15.05.1929   Umbenennung des Bf Sayn in Bf Bendorf-Sayn, Bf Wilhelmsbad in Bf Hanau-Wilhelmsbad und Bf Windecken in Bf Windecken (Kr. Hanau)
06.10.1929   Namenszusatz (Lahn) für den Bf Fachingen
05.10.1930   Zusatzbezeichnung (Taunus) für den Bf Cronberg
04.10.1931   Namenszusatz (Main) für den Bf Kahl
     
01.04.1932   Unterstellungen der einzelnen Reichsbahn-Maschinenämter (RMA)
 
Frankfurt (Main)   Bw Frankfurt (Main) 1 [Bw 1 Ffm]     mit Bahnbetriebswagenwerk Frankfurt (Main) P [Bww P Ffm]
   – Lokbf Bad Homburg
   – Lokbf Kronberg
   – Lokbf Usingen

• Bw Frankfurt (Main) 2 [2 Ffm]
   – Lokbf Frankfurt Höchst

Bw Frankfurt (Main) 3 [3 Ffm]
• Bw Frankfurt (Main) 4 [4 Ffm]
 
Fulda  

• Bw Bebra [Be]        mit Bahnbetriebswagenwerk Bebra [Br]
   – Lokbf Hersfeld
   – Lokbf Oberaula

• Bw Fulda [Fd] 460
   – Lokbf Alsfeld (Oberrh)
   – Lokbf Elm
   – Lokbf Flieden
   – Lokbf Gedern
   – Lokbf Gersfeld (Rhön)
   – Lokbf Hünfeld
   – Lokbf Lauterbach (Hess)
   – Lokbf Schlitz
   – Lokbf Tann
   – Lokbf Wüstensachsen
 

Gießen   Bw Betzdorf (Sieg) [Bz]
   – Lokbf Au (Sieg)
   – Lokbf Daaden
   – Lokbf Siegburg

• Bw Dillenburg [Dil]
   – Lokbf Gladenbach
   – Lokbf Gönnern (Kr Biedenkopf)
   – Lokbf Rennerod
   – Lokbf Straßebersbach  [späteres Ewersbach]

Bw Gießen [Gs]
   – Lokbf Laubach (Oberhess)
   – Lokbf Londorf

• Bw Wetzlar [Wet]
   – Lokbf Grävenwiesbach
 
Hanau   • Bw Frankfurt (Main) Ost [Frf Ost]
   – Lokbf Ober-Roden
   – Lokbf Offenbach (Main)

• Bw Friedberg (Hess) [Frg]
   – Lokbf Hungen
   – Lokbf Nidda
   – Lokbf Schotten
   – Lokbf Stockheim (Oberhess)

• Bw Hanau [Han]
   – Lokbf Gelnhausen
 
Limburg (Lahn)   • Bw Altenkirchen (Westerwald) [Akn]
   – Lokbf Hillscheid
   – Lokbf Marienberg-Langenbach
   – Lokbf Siershahn
   – Lokbf Westerburg

• Bw Limburg (Lahn) [Lim]
   – Lokbf Beilstein
   – Lokbf Niedernhausen (Taunus)
   – Lokbf Weilburg
     

[ ]  abgekürzte Bezeichnung
kursiv   Angaben für Schmalspur

     
01.01.1933   Bahnhofnamensänderungen zum Jahreswechsel
 
  Altengronau West in Altengronau Nord   Herborn (Dillkr.) in Herborn (Kr. Dillenburg)
  Beilstein (Dillkr.) in Beilstein (Kr. Dillenburg)   Herrnberg (Dillkr.) in Herrnberg (Kr. Dillenburg)
  Breidenbach (Kr. Biedenkopf) in Breidenbach (Kr. Dillenburg)   Herschbach (Kr. Westerburg) in Herschbach (Oberwesterwaldkr.)
  Burg (Dillkr.) in Burg (Kr. Dillenburg)   Hirzenhain (Dillkr.) in Hirzenhain (Kr. Dillenburg)
  Burg (Dillkr.) West in Burg (Kr. Dillenburg) West   Jägerhaus (Kr. Usingen) in Jägerhaus (Taunus)
  Driedorf (Dillkr.) in Driedorf (Kr. Dillenburg)   Meudt (Kr. Westerburg) in Meudt (Westerw.)
  Elbingen (Kr. Westerburg) in Elbingen (Oberwesterwaldkr.)   Niederscheld (Dillkr.) Nord in Niederscheld (Kr. Dillenburg) Nord
  Frohnhausen (Dillkr.) in Frohnhausen (Kr. Dillenburg)   Niederscheld (Dillkr.) Süd in Niederscheld (Kr. Dillenburg) Süd
  Gönnern (Kr. Biedenkopf) in Gönnern (Kr. Dillenburg)   Offenbach (Dillkr.) in Offenbach (Kr. Dillenburg)
  Hasselborn (Kr. Usingen) in Hasselborn (Kr. Wetzlar)   Roth (Dillkr.) in Roth (Kr. Dillenburg)
          Schönbach (Dillkr.) in Schönbach (Kr. Dillenburg
     
15.01.1933   Umbenennung des Bf Rödigheim (Kr. Kirchhain) in Bf Rödigheim (Kr. Marburg)
01.02.1933   Namensänderung des Bf Rodenbach (Dillkreis) in Bf Rodenbach (Kr. Dillenburg)
15.05.1933   Umbenennung des Bf Unnau (Westerw) in Bf Unnau-Korb  [a. Q. 01.06.1933]
     
08.10.1933   Änderung der Zusatzbezeichnung folgender Bahnhöfe
Beilstein, Burg, Driburg, Frohnhausen, Herborn, Herrnberg, Hirzenhain, Niederscheld Nord und Süd, Offenbach, Roth und Schönbach von
(Kr Dillenburg) auf (Kr Dillkr) und Breidenbach und Gönnern von (Kr Dillenburg) auf (Kr Biedenkopf)
15.11.1933   Schreibweise des Bf Cronberg (Taunus) fortan mit »K«
22.12.1933   Einführung eines neuen Abkürzungsverzeichnis bei der DRG für ortskennzeichnende Kürzel wie (Dillkr), (Hess), (Oberhess) usw.
15.05.1934   Umbenennung des Bf Schladern in Bf Schladern (Sieg)
07.10.1934   Umbenennung des Bf Wiesbaden-Biebrich Ost in Bf Wiesbaden Ost
15.05.1935   Der Bf Reiskirchen erhält den Namenszusatz (Kr Gießen)
     
15.09.1935   Weitere Bahnhofsumbenennungen
 
  Bicken in Bicken (Dillkr)   Obertshausen in Obertshausen (Kr Offenbach)
  Braunfels in Braunfels (Lahn)   Rennerod in Rennerod (Westerw)
  Grebenau in Grebenau (Oberhess)   Weidenhausen in Weidenhausen (Kr Biedenkopf)
  Hartenrod in Hartenrod (Kr Biedenkopf)   Wiesenbach in Wiesenbach (Kr Biedenkopf)
  Hillscheid in Hillscheid (Westerw)   Wilhelmsdorf in Wilhelmsdorf (Taunus)
  Lich in Lich (Oberhess)   Wissenbach in Wissenbach (Dillkr)
  Nieder Roden in Nieder Roden (Hess)        
     
01.01.1936   Übernahme der Strecke Jossa [ausschl.] – Wildflecken von der Rbd Nürnberg
01.04.1936   Umbenennung des Bf Nieder Roden (Hess) in Bf Nieder Roden und Bf Oberroden (Hess) in Bf Oberroden
01.10.1936   Namensänderung des Bf Langsdorf in Bf Langsdorf (Oberhess)
01.02.1937   Umbenennung des Bf Frankfurt (Main)-Goldstein in Bf Frankfurt (Main)-Sportfeld und Bf Frankfurt (Main)-Mitteldick in Bf Frankfurt (Main)-Lufthafen
01.04.1937   Umbenennung des Bf Straßebersbach in Bf Ewersbach
     
15.04.1937   Firmierung fortan als "RBD Frankfurt am Main"
05.08.1937   Umbenennung des Bf Rotzenhahn in Bf Rothenhain
15.05.1938   Namensänderung des Bf Bieber (b Offenbach) in Bf Offenbach-Bieber und Bf Klein Steinheim in Bf Steinheim (Main)
01.07.1938   Umbenennung des Bf Nösberts in Bf Nösberts-Weidmoos
15.05.1938   Namensänderung des Bf Bieber (b Offenbach/Main) in Bf Offenbach-Bieber
01.10.1938   Umbenennung des Bf Scheuerfeld in Bf Scheuerfeld (Sieg) und Bf Freiendiez in Bf Diez Ost
15.05.1939   Umbenennung des Bf Breitscheidt in Bf Breitscheidt (Kr Altenkirchen, Westerw) und Bf Groß Kotzenburg in Bf Großkotzenburg
01.06.1939   Namensänderung des Bf Blitzenrod in Bf Lauterbach-Blitzenrod
08.10.1939   Umbenennung des Bf Holzhausen (Oberhess) in Bf Burgholzhausen v d Höhe
01.10.1940   Schließung des Güterbahnhofs Schafstall an der Strecke Limburg (Lahn) – Weilburg
20.10.1940   Mit Inkrafttreten des "Luftschutzgesetzes" sind die Personenzüge fortan zu verdunkeln
     
01.04.1941   Gliederung der RBD Frankfurt (Main) – Direktionsnummer 11
Direktionssitz in der Hohenzollern Anlage 35, Frankfurt (Main)

Reichsbahn-Betriebsämter (RBA)   Betzdorf (Sieg), Frankfurt (Main) 1+2, Friedberg (Hess), Fulda, Gießen 1+2,
Hanau, Hersfeld, Lauterbach (Hess), Limburg (Lahn), Neuwied und Wetzlar
Reichsbahn-Maschinenämter (RMA)   Frankfurt (Main), Fulda, Gießen, Hanau und Limburg (Lahn)
Reichsbahn-Verkehrsämter (RVA)   Frankfurt (Main), Fulda, Gießen und Limburg (Lahn)
Neubauamt (NA)   Frankfurt (Main)
Vermessungsamt (VermA)   Frankfurt (Main)
Oberbaustofflager   Hanau Nord



Unterstellungen der einzelnen Reichsbahn-Maschinenämter (RMA)
 
Frankfurt (Main)   Bw Frankfurt (Main) 1 Hbf [Bw 1 Ffm] 580       mit Bahnbetriebswagenwerk Frankfurt (Main) P [Bww P Frt] 910
   – Lokbf Bad Homburg
   – Lokbf Kronberg
   – Lokbf Usingen

• Bw Frankfurt (Main) Hgbf 2 a [Bw 2 Ffm] 450
   – Lokbf Frankfurt Höchst

Bw Frankfurt (Main) 3 Eilgbf [Bw 3 Ffm] 320
• Bw Frankfurt (Main) 4 b [Bw 4 Ffm] – Kraftwagenbetriebswerk, elektr. Anlagen und Heizwerk
• Bw Frankfurt (Main) 5 b [Bhl] – Betriebsstoffe und Direkt. Geräteanmeldestelle
 
Fulda   • Bw Bebra [Bw Be] 640     mit Bahnbetriebswagenwerk Bebra b [Bww Be] 200
• Bw Elm a b [Bw Elm] 160
   – Lokbf Brückenau Stadt

• Bw Fulda a b [Bw Fd] 460
   – Lokbf Alsfeld (Oberrh)
   – Lokbf Gedern
   – Lokbf Hersfeld
   – Lokbf Hünfeld
   – Lokbf Lauterbach (Hess)
   – Lokbf Oberaula
   – Lokbf Tann (Rhön)

 
Gießen   Bw Betzdorf (Sieg) a [Bf] 340
   – Lokbf Siegburg

• Bw Dillenburg a b [Bw Dil] 440
   – Lokbf Ewersbach
   – Lokbf Gladenbach
   – Lokbf Gönnern (Kr Biedenkopf)
   – Lokbf Rennerod

Bw Gießen a b [Bw Gs] 770
• Bw Wetzlar a [Wet] 90
   – Lokbf Grävenwiesbach
 
Hanau   • Bw Frankfurt (Main) Ost a [Frf Ost] 180
• Bw Friedberg (Hess) a b [Frg] 350
   – Lokbf Hungen
   – Lokbf Nidda
   – Lokbf Stockheim (Oberhess)

• Bw Hanau Hbf a b [Han] 570
   – Lokbf Gelnhausen

• Bw Offenbach (Main) a [Bw Ofb] 70
   – Lokbf Ober-Roden
 
Limburg (Lahn)   • Bw Altenkirchen (Westerwald) [Akn] 240
   – Lokbf Hillscheid (Westerwald)
   – Lokbf Marienberg-Langenbach
   – Lokbf Siershahn
   – Lokbf Westerburg

• Bw Limburg (Lahn) b [Bw Lim] 570
   – Lokbf Beilstein (Dillkreis)
   – Lokbf Niedernhausen (Taunus)
   – Lokbf Weilburg
     
a    Bw mit zusätzlicher Wagenausbesserung
b    Bw sind zusätzlich Kraftwagen zugeteilt
50  Zahl der Gefolgschaft
[ ]  abgekürzte Bezeichnung
kursiv   Angaben für Schmalspur



Unterstellungen der Reichsbahn-Betriebsämter (RBA) – Stand: 01.06.1944
 
Betzdorf (Sieg)   • Bm Au (Sieg)
• Bm Betzdorf (Sieg)
• Bm Eitorf
• Bm Haiger
• Bm Herdorf
• Bm Siegburg
 
Gießen 2   • Bm Büdingen (Oberhess)
• Bm Hungen 1
• Bm Hungen 2
• Bm Nidda
 
Frankfurt (Main) 1   • Bm Frankfurt (Main) 1
• Bm Frankfurt (Main) 1a
• Bm Frankfurt (Main) 2
• Bm Frankfurt (Main) 4    West
• Bm Frankfurt (Main) 5
• Bm Frankfurt (Main) 6
• Bm Frankfurt (Main) 7    Süd
• Bm Frankfurt (Main) 8   -Louisa
• Bm Frankfurt (Main)-Griesheim
• Bm Frankfurt (Main) 10  Ost
• Bm Frankfurt (Main)-Mainkur
• Bm Oberursel
 
Hanau   • Bm Aschaffenburg 3
• Bm Gelnhausen
• Bm Hanau 1
• Bm Hanau 2 Hbf
• Bm Hanau 3 Hbf
• Bm Hanau 4
• Bm Offenbach (Main) 1
• Bm Offenbach (Main) 2
• Bm Salmünster-Bad Soden
 
Frankfurt (Main) 2   • Bm Eppstein
• Bm Flörsheim
• Bm Frankfurt (Main) 3     Hbf
• Bm Frankfurt (Main) 3a  -Höchst
• Bm Frankfurt (Main) 9
• Bm Niederselters
 
Hersfeld   • Bm Bebra 1
• Bm Bebra 2
• Bm Bebra 3
• Bm Burghaun (Kr Hünfeld)
• Bm Hersfeld
• Bm Hünfeld
• Bm Oberaula
 
Friedberg (Hess)   • Bm Friedberg (Hess) 1
• Bm Friedberg (Hess) 2
• Bm Friedrichsdorf (Ts)
• Bm Heldenbergen
• Bm Windecken
• Bm Vilbel
 
Lauterbach (Hess)   • Bm Alsfeld (Oberhess)
• Bm Bad Salzschlirf
• Bm Burg und Nieder Gemünden
• Bm Gedern
• Bm Lauterbach (Hess)
• Bm Niederaula
 
Fulda   • Bm Burgsinn
• Bm Elm
• Bm Flieden
• Bm Sterbfritz
• Bm Fulda 1
• Bm Fulda 2
• Bm Hilders
• Bm Jossa
• Bm Schlüchtern
 
Limburg (Lahn)   • Bm Bad Ems
• Bm Braunfels (Lahn)
• Bm Grävenwiesbach
• Bm Limburg (Lahn)
• Bm Nassau (Lahn)
• Bm Runkel
• Bm Weilburg
• Bm Zollhaus (Nass)
 
Gießen 1   • Bm Butzbach
• Bm Gießen 1
• Bm Gießen 2
• Bm Gießen 3
• Bm Gladenbach
• Bm Grünberg (Oberhess)
• Bm Lollar
 
Neuwied   • Bm Altenkirchen (Westerw)
• Bm Hachenburg
• Bm Hadamar
• Bm Montabaur
• Bm Siershahn
• Bm Westerburg
 
   
 
Wetzlar   • Bm Dillenburg
• Bm Driburg (Dillkr)
• Bm Gönnern (Kr Biedenkopf)
• Bm Herborn (Dillkr)
• Bm Wetzlar 1
• Bm Wetzlar 2
 


Unterstellungen der Reichsbahn-Verkehrsämter (RVA) – Stand: 01.06.1944
 
Frankfurt (Main)   • Fka Bad Homburg
• Fka Frankfurt (Main) Hbf
• Fka Frankfurt (Main)-Höchst
• Fka Frankfurt (Main) Ost
• Fka Frankfurt (Main) Süd
• Fka Hanau Hbf
• Fka Offenbach Hbf
• Gepa Bad Homburg
• Gepa Frankfurt (Main) Hbf
• Gepa Frankfurt (Main)-Höchst
• Gepa Frankfurt (Main) Ost
• Gepa Frankfurt (Main) Süd
• Gepa Hanau Hbf
• Gepa Offenbach Hbf
 
Fulda   • Fka Bebra
• Fka Fulda
• Fka Hersfed
• Gepa Fulda
• Gepa Hersfeld
 
Gießen   • Fka Betzdorf (Sieg)
• Fka Dillenburg Hbf
• Fka Siegburg
• Fka Wetzlar
• Gepa Betzdorf (Sieg)
• Gepa Dillenburg Hbf
• Gepa Siegburg
• Gepa Wetzlar
 
Limburg (Lahn)   • Fka Limburg (Lahn)
• Gepa Limburg (Lahn)
 
     
1944   Wechsel des Direktionskürzel von Frt zu Ffm
08.03.1945   Übernahme von Teilen der aufgelösten RBD Köln
26.03.1945  

Räumzug der RBD Frankfurt (Main) bei Büdesheim durch Fliegerbeschuss zerstört (großer Aktenbestand vernichtet),
Besetzung von Frankfurt (Main) durch die 5th Infantry Division der US-Army

07.1945   Abgabe von Teilen um Bw Altenkirchen (Ww) einschl. Bw an die RBD Mainz
19.07.1945   Errichtung der "Oberbetriebsleitung (OBL) United States Zone" mit Sitz in Frankfurt (Main) – die RBD Frankfurt (Main) ist fortan der OBL unterstellt
01.08.1945   Abgabe der Strecken Gemünden – Jossa und Jossa – Wildflecken an die RBD Kassel
08.1945   Abgabe von Teilen um Bebra / Fulda / Gießen einschl. deren Bw an die RBD Kassel
22.09.1945   Übernahme der auf dem Gebiet der amerikanischen Besatzungszone liegenden Teilen der RBD Mainz mit dem MA Darmstadt und
deren Bw Darmstadt Hbf, Bw Darmstadt-Kranichstein, Bw Mainz-Bischofsheim, Bw Weinheim (Bergstr) und dem Bw Wiesbaden
08.10.1945   Wechsel des VA und MA Limburg (Lahn) mit dem Bw Altenkirchen (Ww) zur RBD Mainz
20.11.1945   Abgabe der Strecken Siegburg – Niederdresselndorf und Betzdorf (Sieg) – Daaden mit dem RBA Betzdorf (Sieg) an die wieder
eingesetzte RBD Köln
01.04.1946   Infolge der neuen bahntechnischen Gebietsabgrenzeung zwischen der amerik. und franz. Besatzungszone:
Abgabe des Bf Diez an die RBD Mainz und Übernahme der Bf Elz, Frickhofen, Hadamar, Niedererbach, Niederzeuzheim, Staffel,
Wilsenroth und die Bm Hadamar von der RBD Mainz,
Auf Anordnung der Alliierten Verdoppelung der Fahrpreise, um den Reiseverkehr (Flüchtlingsströme, Hamsterfahrten usw.) auf
einen zu bewältigenden Umfang zu verringern
30.04.1946   Rückübertragung von Teilen um Gießen einschl. dem Bw Gießen von der RBD Kassel
01.05.1946   Abgabe von Teilen um Betzdorf (Sieg) einschl. dem Bahnbetriebswerk an die RBD Mainz,
Lokstation Siegburg des Bw Betzdorf verbleibt in der brit. Zone und wird dem Bw Troisdorf zugeteilt
01.08.1946   Umbenennung des Bf Ems-Lindenbach in Bf Bad Ems West
07.10.1946   Erstmalige Einführung eines zwischen den einzelnen Direktionen abgestimmten Fahrplanes nach der Kapitulation des Deutschen Reiches
01.01.1947   Unterstellung einer gemeinsamen Direktion der amerik. und brit. Besatzungsmacht (Bi-Zone) mit dem Namen
"Hauptverwaltung der Eisenbahnen des amerikanischen und britischen Besatzungsgebietes" (HVE) mit Sitz in Bielefeld  [a. Q. 28.05.1947]
11.12.1947   Unterstellung der nun als "Hauptverwaltung der Deutschen Reichsbahn im Vereinigten Wirtschaftsgebietes" (HVR) bezeichneten HVE durch
Verlegung des Sitzes von Bielefeld nach Offenbach (Main)
10.05.1948   Einrichtung eines Neubauamtes (NA) Frankfurt (Main) 1 für den Wiederaufbau des Hauptbahnhof Frankfurt am Main
1949   Auflösung des Lokbf Höchst des Bw Frankfurt (Main) 2 und Lokbf Flieden des Bw Fulda
     
07.09.1949   Umbenennung in "Eisenbahndirektion Frankfurt (Main)" (ED Frankfurt/Main) nach Gründung der Deutschen Bundesbahn (DB),
Änderung aller Dienststellenbezeichnungen mit dem Wort "Reichsbahn" auf "Eisenbahn"

Gliederung der RBD Frankfurt (Main) – Direktionsnummer 11
Direktionssitz in der Hohenzollern Anlage 35, Frankfurt (Main)

        Präsident        
|
Abteilung I   Abteilung II   Abteilung III   Abteilung IV   Abteilung V   Abteilung VI   Abteilung VII
Verwaltung und
Finanzabteilung
  Personalabteilung   Verkehrsabteilung   Betriebsabteilung   Bauabteilung   Maschinentechn.
Abteilung
  Werkstätten-
abteilung
|   |   |   |   |   |   |
Dezernate   Dezernate   Dezernate   Dezernate   Dezernate   Dezernate   Dezernate
|   |   |   |   |   |   |
Büros   Büros   Büros   Büros   Büros   Büros   Büros
 
 
1951   Auflösung des Vermessungsamtes Frankfurt und Eingliederung dessen als Vermessungsbüro in ein Dezernat der Abteilung V – Bauabteilung
01.01.1951   Erhebung der VT-Gruppe des Bw Farenkfurt (Main) 1 in Frankfurt (Main)-Griesheim zum selbständigen Bw Frankfurt (Main)-Griesheim und
buchmäßige Übernahme der hier bereits gewarteten Dieseltriebfahrzeuge
19.05.1952   Umbezeichnung der Lokbahnhöfe (Lokbf) in Bw-Außenstellen (Ast.)
     
01.04.1953   Firmierung als "Bundesbahndirektion Frankfurt/Main" (BD Frankfurt/Main)
Änderung aller Dienststellenbezeichnungen, die das Wort "Eisenbahn" beinhalten auf "Bundesbahn" nach der neuen Verwaltungsordnung
01.05.1953   Auflösung der Lokbahnhöfe Bad Homburg, Kronberg und Usingen des Bw Frankfurt (M)1
01.07.1953   Schließung des Betriebsamtes (BA) Gießen 2 – BA Gießen 1 firmiert fortan als BA Gießen
01.05.1954   Auflösung des NA Frankfurt (Main) 2
03.06.1956   Bundesweiter Wegfall der 3. Wagenklasse – Zusammenlegung der 1. und 2. Klasse zur 1. Klasse und aus 3. Klasse wird die 2. Wagenklasse
10.11.1956   Einrichtung eines Neubauamtes (NA) Frankfurt (Main) 2
01.06.1958   Einrichtung einer Sonderabteilung "Zentralstelle für Bahnstromversorgung" (ZBV) für die Planung und Aufgaben des Energiebedarfs aller
Direktionsbezirke mit elektrischer Zugbeförderung
01.09.1958   Schließung des Bw Offenbach (Main)   [a. Q. 01.12.1958]
01.10.1958   Einrichtung eines Neubauamtes (NA) Frankfurt (Main) 3 und Schließung des Bw Weinheim (Bergstr)   [a. Q.  02.1959]
29.05.1960   Umwandlung des Bw Darmstadt-Kranichstein in eine Bw-Ast des Bw Darmstadt Hbf, welches fortan die Bezeichnung Bw Darmstadt führt
01.06.1960   Einrichtung eines Neubauamtes (NA el) Fulda
27.05.1962   Schließung des Bw Frankfurt (Main) Ost
28.05.1962   Umwandlung des Bw Wetzlar in eine Bw-Außenstelle (Ast.) des Bw Gießen
01.11.1964   Schließung der Ast. Gedern des Bw Fulda
     
31.12.1964   Auflösung der "Geschäftsführenden Direktion für das Werkstättenwesen Frankfurt" (GDW Frankfurt)
Aufgaben und Zuständigkeiten werden der am nächsten Tag neu zu gründenden "Zentralstelle für den Werkstättendienst" (ZW)
in Frankfurt (Main) übertragen (ab 04.07.1973 mit Sitz in Mainz)
 
1965   Änderung der einheitlichen Bezeichnungen der Abteilungen
 

        Präsident        
|
Abteilung I   Abteilung II   Abteilung III   Abteilung IV   Abteilung V   Abteilung VI   Abteilung N
Personalabteilung   Maschinentechn.
Abteilung
  Betriebsabteilung   Bauabteilung   Verkehrsabteilung   Finanz- und
Rechtsabteilung
  Neubauabteilung
|   |   |   |   |   |   |
Dezernate   Dezernate   Dezernate   Dezernate   Dezernate   Dezernate   Dezernate
|   |   |   |   |   |   |
Büros   Büros   Büros   Büros   Büros   Büros   Büros
 
01.09.1965   Auflösung des BA Lauterbach (Hess)
07.1966   Einrichtung einer Sonderabteilung "Zentralstelle für Betriebswirtschaft und Datenverarbeitung" (ZfB) in Franbkfurt (Main)
30.09.1966   Auflösung des NA Frankfurt (Main) 3
01.01.1967   Übertragung der Aufgaben der aufgelösten Bahnmeistereien (Bm) Butzbach und Grünberg an die Bm 2 Gießen
01.04.1967   Auflösung des Betriebsamtes (BA) Friedberg (Hess)
24.09.1967   Auflösung des Bw Frankfurt (Main)-Griesheim und Zusammenlegung mit dem Bw Frankfurt (Main) 1
01.01.1968   Auflösung der WAbt. Nied des Aw Frankfurt (Main)
01.05.1968   Errichtung des NA (el) Frankfurt (Main)
01.10.1968   Umwandlung der Verkehrsämter (VA) in Generalvertretungen (GV) – bundesweite Einführung
01.12.1968   Zusammenlegung des Bw und Bww Bebra zum Bw Bebra
01.02.1969   Errichtung des NA Frankfurt (Main) 4 für die S-Bahn und Flughafenbahn
28.09.1969   Umbenennung des Bf Marienberg-Langenbach in Bf Bad Marienberg
02.1970   Ausgliederung der Sonderabteilung "Zentralstelle für Betriebswirtschaft und Datenverarbeitung" (ZfB) und unmittelbare Unterstellung der HVB
als selbständige Dienststelle
     
01.01.1971   Neue Direktionsabgrenzungen
Abgabe von Teilen mit nur 24,1 km an die BD Wuppertal,
Abgabe von Teilen um Weinheim (Bergstr.) mit 59,59 km an die BD Karlsruhe,
Übernahme von Teilen um Westerburg und Erbach mit 84,67 km von der aufzulösenden BD Mainz
01.04.1971   Übernahme von Teilen um St. Goarshausen (rechte Rheinstrecke), um Diez und um Montabaur mit insgesamt 99,59 km von der BD Mainz,
Eingliederung der ZBV in die Zentrale Transportleitung Mainz unter Beibehaltung des Dienstsitzes in Frankfurt (Main)
01.05.1971   Zusammenlegung der Betriebsämter (BA) Darmstadt 1 und BA Darmstadt 2 zum BA Darmstadt
01.05.1972   Übernahme des Restbezirkes der aufgelösten BD Mainz mit 358,79 km Streckenlänge einschl. der Bw Mainz Hbf und Worms
01.01.1973   Umwandlung des Aw Fulda in eine Betriebsabteilung (BAbt.)
01.01.1974   Übernahme von Teilen um Bebra und Fulda einschl. dem Aw Fulda, den Bw Bebra und Bw Fulda mit insgesamt 607,43 km von der
auszulösenden BD Kassel
01.06.1974   Auflösung des BA Bingen (Rhein) – Übertragung des Bereichs an das Betriebsamt Mainz
     
01.01.1975   Letzte Gebietsvergrößerung
Übernahme des Restbezirkes der aufgelösten BD Kassel mit insgesamt 712,26 km Streckenlänge einschl. den Bw Eschwege West,
Bw Kassel, Bw Marburg (Lahn) und dem Aw Kassel,
Übernahme der Kerkerbachbahn
01.05.1975   Auflösung des BA Eschwege – Übertragung des Bereichs an das BA Bad Hersfeld
01.11.1975   Auflösung des BA Wetzlar – Übertragung des Bereichs an das BA Gießen
01.07.1976   Zusammenlegung und Verlagerung der Signalmeistereien (Sigm) Dillenburg und Gießen zur Sigm Wetzlar   [a. Q. 21.06.1976]
01.08.1976   Auflösung des MA Darmstadt und MA Mainz – Unterstellung des Bw Limburg (Lahn) dem MA Gießen
01.06.1977   Zusammenlegung der Signalmeistereien (Sigm) und Fahrleitungsmeisterei (Fm) Wetzlar zur Nachrichtenmeisterei (Nm)
25.09.1977   Umbenennung des Bf Burgsolms in Bf Solms
05.1978   Eröffnung des neuen Frankfurter Postbahnhofes nördlich des Hauptgüterbahnhofes
06.10.1978   Beendigung der Dampflokverschrottung im Aw Limburg (Lahn)
29.02.1980   Auflösung des NA (el) Frankfurt (Main) 3
15.01.1981   Errichtung des NA Frankfurt (Main) 4 für den Bau von Tunnel im BD-Bezirk
     
04.06.1981   Neue Bezeichnungen braucht das Land
Durch Verfügung – 21.211 Zao 179 – des DB-Vorstandes Schaffung von Einheitsdienststellen – anstelle von Bw, Bww, Kbw, Flm, Uw und
Heizkraftwerken tritt nur noch die die Bezeichnung Bahnbetriebswerk (Bw), demnach werden einzelne Werke innerhalb eines Ortes einfach
durchnummeriert, wie z.B. Bw Hamburg 1, Bw Hamburg 2, Bw Hamburg 3, Bw Hamburg 4 usw., Zweigstellen werden zu Außenstellen (Ast),
Stützpunkten (Stp) und Meldestellen (Mst),
Diese Verfügung muss bis zum 01.01.1983 bundesweit umgesetzt werden
01.01.1982   Die Bw Darmstadt und Kassel erhalten die Zusatzbezeichnung »1«
26.09.1982   Aufgabe der Tfz-Instandhaltung und -Beheimatung im Bw Hanau
01.10.1982   Umwandlung des Bw Friedberg (Hess) in eine Außenstellen (Ast.) des Bw Frankfurt (Main) 1
01.01.1983   Umwandlung des Bw Dillenburg mit seinen Stützpunkten Gladenbach und Gönnern in eine Außenstelle des Bw Gießen
01.10.1983   Herabstufung des Bw Marburg (Lahn) in eine Außenstelle des Bw Gießen
01.01.1984   Zusammenlegung des Bw Darmstadt 1 und Bw Darmstadt 2 (ehem. Flm Darmstadt) zum Bw Darmstadt, sowie Bw Mainz 1 und
Bw Mainz 2 (ehem. Flm Mainz) zum Bw Mainz
01.06.1984   Bw Mainz-Bischofsheim und dessen Bw-Ast. Wiesbaden werden Außenstellen des Bw Mainz
01.10.1984   Umwandlung des Bw Worms in eine Außenstelle des Bw Mainz 1
01.01.1986   Herabstufung der Bw-Ast. Dillenburg vom Bw Gießen zu einem Stützpunkt (Stp),
Wechsel des Ast. Marburg (Lahn) und deren Meldestelle Frankenberg (Eder) vom Bw Gießen zum Bw Kassel 1,
Umwandlung der Fahrleitungsmeisterei (Flm) Wetzlar in eine starkstromtechnische Außenstelle des Bw Gießen,
Wechsel der Stützpunkte (Stp.) Hungen, Nidda und Stockheim vom Bw Frankfurt (Main) 1 zum Bw Gießen
01.06.1986   Umbenennung des Bf Frankfurt (Main)-Bonames in Bf Frankfurt (Main)-Frankfurter Berg
     
01.10.1986   Neue Organisationsreform
Auflösung aller Betriebs- und Maschinenämter, sowie der bautechnischen und betrieblichen Streckendezernate und Errichtung von
bundesweit 49 Regionalabteilungen (Ra) nach Beschluss des DB Vorstandes vom 19.09.1983
01.01.1987   Bundesweite Einführung der "Sachgebietsverfassung"
01.12.1991   Umwandlung des Bw Limburg (Lahn) in eine Außenstellen (Ast.) des Bw Gießen
     
31.12.1993   Das Ende einer fast 120-jährigen hessischen Eisenbahndirektion
Auflösung der BD Frankfurt
(Main
) und Aufteilung in die neugeschaffenen, selbständigen Geschäftsbereiche mit Regionalbereichen
und Niederlassungen im Zuge der Anfang 1992 begonnenen Bahnreform





Streckeneröffnungen
Die Streckenangaben beziehen sich nicht nur auf die Direktionszugehörigkeit bei Eröffnung, sondern auch auf eine teilweise zeitlich begrenzten
und / oder nachträglichen Unterstellung dieser Eisenbahndirektion.
Die Eröffnungsdaten sind gelegentlich widersprüchlich, da in der Vergangenheit nicht immer korrekt zwischen dem Tag der Eröffnungsfahrt und
der Aufnahme des Regelbetriebes unterschieden wurde. In der Regel ist hier das Datum des ersten planmäßigen Betriebes angegeben.
Da die Schreibweise von Bahnhöfen, Dienststellen etc. eine Zeitspanne mit mehreren Umbenennungen umfasst, wird die jeweils zeitgenössische
Schreibweise verwendet bzw. entsprechend zu Beginn der jeweiligen Streckeneröffnung.


Jahr Datum Streckenname Streckenverlauf Länge
1839 26.09.
24.11.
Taunusbahn
Taunusbahn
Rebstock Weiche – Höchst [später Frankfurt am Main-Höchst],
Höchst – Hattersheim am Main
4,78
5,67
km
km
1840 13.04.
19.05.
03.08.
Taunusbahn
Taunusbahn
Taunusbahn
Hattersheim am Main – Hochheim am Main – Mainz-Kastel,
Mainz-Kastel – Wiesbaden Ost – Wiesbaden Hbf,
Wiesbaden Ost – Biebrich Rhein Bf
18,53
7,82
1,49
km
km
km
1846 22.06.
16.07.
01.08.
Main-Neckar-Bahn
Main-Neckar-Bahn
Main-Neckar-Bahn
Langen – Darmstadt – Eberstadt – Bensheim – Heppenheim,
Frankfurt am Main-Louisa – Neu Isenburg – Langen,
Heppenheim – Weinheim – Mannheim-Friedrichsfeld – Heidelberg
39,82
10,10
34,31
km
km
km
1847 22.05.   Höchst – Soden 6,60 km
1848 01.04.
10.09.
18.11.
Offenbacher Bahn
Hanauer Bahn
Main-Neckar-Bahn
Frankfurt am Main – Offenbach am Main Lokalbahnhof,
Frankfurt am Main Ost – Hanau,
Frankfurt am Main – Frankfurt am Main-Louisa
4,66
16,04
4,84
km
km
km
1849 18.01.
29.12.
Offenbacher Bahn
Main-Weser-Bahn
Frankfurt am Main – Frankfurt am Main Westbahnhöfe,
Guntershausen – Wabern
3,76
20,07
km
km
1850 02.01.
04.03.
03.04.
10.05.
25.07.
25.08.
09.11.
Main-Weser-Bahn
Main-Weser-Bahn
Main-Weser-Bahn
Main-Weser-Bahn
Main-Weser-Bahn
Main-Weser-Bahn
Main-Weser-Bahn
Wabern – Treysa – Schwalmstadt,
Schwalmstadt – Stadtallendorf – Kirchhain,
Kirchhain – Cölbe – Marburg an der Lahn,
Friedberg – Vilbel – Frankfurt am Main
Marburg an der Lahn – Lollar,
Lollar – Gießen,
Butzbach – Nauheim – Friedberg
28,36
26,93
15,04
30,91
21,63
8,09
13,61
km
km
km
km
km
km
km
1851 01.05. Main-Weser-Bahn Langgöns – Butzbach 8,47 km
1852 15.05. Main-Weser-Bahn Gießen – Langgöns 9,43 km
1854 22.06. Maintalbahn Hanau – bayer. Landesgrenze bei Kahl 8,86 km
1856 11.08. Rheintalbahn (rechte Rheinstrecke) Rüdesheim – Eltville – Wiesbaden Abzw. Mosbacher Kurve 25,60 km
1857 11.02. Rheintalbahn (rechte Rheinstrecke) Wiesbaden Abzw. Mosbacher Kurve – Wiesbaden Rheinbf 5,30 km
1858 01.07.
01.08.
18.11.
Lahntalbahn
Rhein-Main-Bahn
Rhein-Main-Bahn
Bad Ems – Abzw Hohenrhein – Bezirksgrenze [– Oberlahnstein],
Mainz – Bischofsheim – Gerau – Darmstadt,
Darmstadt – Dieburg – Aschaffenburg
11,94
33,96
43,76
km
km
km
1859 01.01.
31.01.
15.10.
Siegstrecke
Verbindungsbahn
Siegstrecke
Deutz – Kalk – Troisdorf – Siegburg – Hennef,
Frankfurt am Main Ost – Frankfurt am Main Westbahnhöfe,
Hennef – Eitorf
28,35
7,48
12,24
km
km
km
1860 01.08.
05.07.
10.09.
Siegstrecke
Lahntalbahn
Fünf-Länder-Bahn (Kaiserbahn)
Eitorf – Au an der Sieg – Wissen an der Sieg,
Ems – Nassau
Frankfurt am Main – Oberursel – Homburg
28,24
7,88
13,66
km
km
km
1861 10.01.
01.07.
Siegstrecke
Hellertalbahn
Wissen an der Sieg – Scheuerfeld an der Sieg – Betzdorf an der Sieg,
Betzdorf an der Sieg – Herdorf – Bezirksgrenze [– Burbach]
11,70
8,1
km
km
1862 12.01.
22.02.
05.07.
18.09.
14.10.
Hellertalbahn und Dillstrecke
Rheintalbahn (rechte Rheinstrecke)
Lahntalbahn

Lahntalbahn
Burbach – Haiger – Dillenburg – Herborn – Wetzlar – Gießen,
Rüdesheim – Lorch – Kaub – Oberlahnstein,
Nassau – Diez – Limburg an der Lahn,
Biebrich – Biebrich Ost (Stellwerk IX),
Limburg an der Lahn – Weilburg
54,66
56,60
26,39
0,95
29,14
km
km
km
km
km
1863 03.01.
10.01.
Rhein-Main-Bahn
Lahntalbahn
Bischofsheim – Rüsselsheim – Frankfurt am Main Forsthaus,
Weilburg – Stockhausen – Albshausen – Wetzlar
23,60
23,03
km
km
1866 22.01.
01.10.
Bebraer–Hanauer Bahn
Bebraer–Hanauer Bahn
Bebra – Hersfeld,
Hersfeld – Hünfeld – Fulda
13,38
42,63
km
km
1867 01.05. Kinzigtalbahn Wächtersbach – Hanau 31,87 km
1868 01.07.
01.07.
15.12.
Kinzigtalbahn
Kinzigtalbahn
Kinzigtalbahn
Fulda – Neuhof,
Steinau an der Straße – Wächtersbach,
Neuhof – Elm – Steinau an der Straße
13,40
13,25
29,11
km
km
km
1869 15.04.
01.06.
27.10.
29.12.
29.12.
Riedbahn
Riedbahn

Vogelsbergbahn
Lahn-Kinzig-Bahn
Darmstadt – Gernsheim,
Gernsheim – Lampertheim-Rosengarten,
Hofheim im Ried – Bürstadt – Bensheim,
Gießen – Buseck – Grünberg,
Gießen – Lich – Hungen
25,37
16,39
18,29
23,30
21,83
km
km
km
km
km
1870 01.01.
01.06.
29.06.
29.06.
29.07.
12.08.
30.10.
30.10.
30.11.
27.12.
27.12.
31.12.
Oberwesterwaldbahn
Aartalbahn
Lahn-Kinzig-Bahn
Odenwaldbahn
Vogelsbergbahn
Riedbahn
Vogelsbergbahn
Lahn-Kinzig-Bahn
Lahn-Kinzig-Bahn
Odenwaldbahn
Odenwaldbahn
Vogelsbergbahn
Staffel – Hadamar,
Diez – Landesgrenze bei Burgschwalbach [später Zollhaus in Nassau],
Hungen – Nidda,
Babenhausen – Groß Umstadt,
Grünberg – Nieder Gemünden – Alsfeld,
Lampertheim – Rosengarten – Worms,
Alsfeld – Schwalmtal – Lauterbach,
Nidda – Büdingen,
Büdingen – Gelnhausen,
Groß-Umstadt – Wiebelsbach,
Darmstadt – Ober-Ramstadt,
Lauterbach – Salzschlirf
5,83
42,8
13,23
11,18
37,03
2,38
18,97
19,79
14,91
3,94
16,03
6,77
km
km
km
km
km
km
km
km
km
km
km
km
1871 15.05.
15.07.
31.07.
24.12.
Odenwaldbahn
Odenwaldbahn
Vogelsbergbahn
Odenwaldbahn
Ober-Ramstadt – Reinheim,
Reinheim – Wiebelsbach,
Salzschlirf – Großenlüder – Fulda,
Wiebelsbach – Höchst im Odenwald – Erbach
7,46
8,40
19,99
22,27
km
km
km
km
1872 15.02.
15.02.
13.03.
06.05.
07.08.
Scheldetalbahn
Scheldetalbahn
Werratalbahn
Sinntalbahn
Scheldetalbahn
Dillenburg – Oberscheld Hochofen,
Oberscheld Hochofen – Auguststollen,
Hann. Münden – Eichenberg – Arenshausen,
Landesgrenze bei Jossa – Elm – Schlüchtern / Flieden,
Oberscheld Hochofen – Oberscheld Ort – Nikolausstollen
4,35
3,28
26,55
24,30
3,76
km
km
km
km
km
1873 15.11. Bebraer–Hanauer Bahn Hanau – Frankfurt am Main Süd 18,44 km
1874 01.11. Kronberger Bahn Rödelheim – Eschborn – Kronberg 9,76 km
1875 01.02.
31.10.
31.10.
01.12.
Main-Lahn-Bahn

Kanonenbahn
Bebraer–Hanauer Bahn
Eschofen bei Limburg – Niederselters,
Bebra – Niederhohne,
Niederhohne – Eschwege
Frankfurt am Main Süd – Frankfurt am Main Westbahnhöfe
12,39
35,05
3,29
4,48
km
km
km
km
1876 15.05.
15.05.
Main-Lahn-Bahn
Werratalbahn
Niederselters – Camberg,
Niederhohne – Eichenberg – Landesgrenze bei Friedland
4,75
31,83
km
km
1877 12.07.
15.10.
15.10.
Main-Lahn-Bahn
Main-Lahn-Bahn
Riedbahn
Camberg – Idstein,
Idstein – Hofheim – Höchst,
Lampertheim-Rosengarten – Lampertheim
9,62
30,56
9,86
km
km
km
1878 18.10. Kanonenbahn Lollar – Wetzlar 18,04 km
1879 15.05.
15.05.
01.07.
01.08.
01.10.
15.10.
24.11.
24.11.
01.12.
01.12.
Kanonenbahn
Lahntalbahn
Ländchesbahn
Kanonenbahn
Amiche
Riedbahn
Riedbahn
Riedbahn
Lossetalbahn, Waldkappler Bahn
Niederhohne – Malsfeld,
Abzw Hohenrhein – Niederlahstein
Wiesbaden – Niedernhausen im Taunus,
Malsfeld – Homberg – Treysa,
Bodenheim – Undenheim,
Lampertheim – Mannheim-Neckarstadt,
Lampertheim – Bürstadt – Biblis,
Goddelau – Erfelden – Frankfurt am Main Sportfeld,
Waldkappel – Bettenhausen,
Hanau – Niederau
40,41
2,3
19,95
40,39
13,83
12,58
10,56
29,05
37,84
16,75
km
km
km
km
km
km
km
km
km
km
1880 15.03.
15.05.
Lossetalbahn, Waldkappler Bahn
Kanonenbahn
Bettenhausen – Wilhelmshöhe (bei Kassel),
Eschwege – Landesgrenze – Leinefelde
8,39
45,91
km
km
1881 15.09.   Niederau – Friedberg 16,06 km
1882 16.01.
01.03.
01.05.
01.05.
27.05.
Rhein-Main-Bahn
Odenwaldbahn
Odenwaldbahn
Odenwaldbahn
Odenwaldbahn
Frankfurt am Main Forsthaus – Frankfurt am Main Niederrad,
Erbach – Hetzbach,
Hetzbach – Kailbach,
Hanau – Babenhausen,
Kailbach – Eberbach
2,53
7,23
10,69
19,99
12,91
km
km
km
km
km
1883 19.03.
27.03.
Obere Lahntalbahn Cölbe – Sarnau – Wallau – Landesgrenze bei Amalienhütte [– Bad Laaspe],
Walburg – Großalmerode
35,49
6,12
km
km
1884 01.02.
30.05.
30.05.
30.05.
15.07.
15.10.
 
Brexbachtalbahn, Holzbachtalbahn
Unterwesterwaldbahn


Aggertalbahn
Großalmerode – Großalmerode West,
Altenkirchen – Flammersfeld – Siershahn – Bezirksgrenze [– Engers],
Staffel – Montabaur – Siershahn,
Grenzau – Höhr-Grenzhausen,
Wabern – Wega – Wildungen,
Siegburg – ehem. Bezirksgrenze bei km 0,70 – Ründeroth
1,83
59,87
29,76
2,41
17,22
37,33
km
km
km
km
km
km
1885 01.04.
01.04.
01.04.
06.05.
Oberwesterwaldbahn


Daadetalbahn
Altenkirchen im Westerwald – Hachenburg,
Frankfurt am Main West – Hauptgüterbahnhof – Bk Rebstock,
Frankfurt am Main – Main-Neckarbrücke – Gutleutstraße – Bk Rebstock,
Grünebach – Biersdorf
14,50
3,33
2,61
6,49
km
km
km
km
1886 01.03.
01.05.
01.10.
20.12.
Daadetalbahn
Kerkerbachbahn
Oberwesterwaldbahn
Pfungstadtbahn
Biersdorf – Daaden,
Dehrn – Kerkerbach  [Schmalspur 1.000 mm]
,
Hachenburg – Westerburg – Hadamar,
Darmstadt – Eberstadt – Abzw. Pfungstadt
1,85
3,66

39,69
1,89
km
km
km
km
1887 01.05.
01.05.
01.07.
10.10.
05.11.
Oberwesterwaldbahn
Aggertalbahn

Gersprenztalbahn
Kerkerbachbahn
Altenkirchen im Westerwald – Au an der Sieg,
Ründeroth – Derschlag,
Güterverbindungsbahn Niederrad – Frankfurt am Main Betriebsbf H,
Reinheim im Odenwald – Reichelsheim im Odenwald,
Kerkerbach – Eschenau/Nassau  [Schmalspur 1.000 mm]
12,95
14,31
2,67
17,94
5,46
km
km
km
km
km
1888 01.01.
01.01.
01.01.
10.01.
26.05.
18.08.
18.08.
01.10.
01.10.
11.10.
10.12.
 


Kerkerbachbahn


Rhein-Main-Bahn

Oberwaldbahn
Rhönbah
Bawettche
Oberwesterwaldbahn
Gütergleise Frankfurt am Main Hgbf – Mitte Vbf Frankfurt am Main
Frankfurt am Main Mainst – Gutleutstraße,
Frankfurt am Main Gutleutstraße – Mitte Drehscheibe Rechtsmainhafen,
Eschenau in Nassau – Heckholzhausen  [Schmalspur 1.000 mm]
,
Nidda – Schotten,
Niederrad – Frankfurt am Main Hauptbahnhof,
Höchst – Frankfurt am Main Hauptbahnhof,
Stockheim – Gedern,
Bronnzell (bei Fulda) – Gersfeld,
Sprendlingen (Rheinhess) – Wöllstein,
Limburg an der Lahn – Staffel
1,28
0,20
0,22
6,72

14,18
3,18
9,05
18,45
23,38
2,90
5,91
km
km
km
km
km
km
km
km
km
km
km
1889 15.11.
01.06.
Aartalbahn Langenschwalbach – Wiesbaden,
Götzenhof bei Fulda – Bieberstein
23,56
12,87
km
km
1890 01.05.
01.06.
01.07.
12.12.
Twistetalbahn
Horlofftalbahn
Burgwaldbahn
[Warburg/Westf –]BD-Grenze – Volkmarsen – Arolsen,
Hungen – Laubach,
Frankenberg – Wetter – Sarnau,
Bieberstein – Hilders
20,43
11,77
25,97
14,29
km
km
km
km
1891 01.06.
15.10.
01.11.
01.12.
Ulstertalbahn
Sinntalbahn
Weiltalbahn
Hilders – Tann in der Rhön,
Jossa – Bezirksgrenze [– Brückenau Bad],
Weilburg – Weilmünster,
Hennef – Niederpleis – Beuel Rheinufer  [Schmalspur 785 mm]
9,94
0,83
10,06
14,61
km
km
km
km
1892 20.01.
01.05.
15.05.
15.08.
15.08.
 
Dietzhölztalbahn
Weiltalbahn
Hennef a./Sieg – Buchholz i./Westerwald  [Schmalspur 785 mm],
Dillenburg – Straßebersbach,
Weilmünster – Laubuseschbach,
Buchholz/Westerwald – Asbach i./Westerwald  [Schmalspur 785 mm],
Abzw Bennaui./Tal – Bennau a./Berg  [Schmalspur 785 mm]
19,19
15,88
5,22
4,69
1,26
km
km
km
km
km
1893 07.05.
15.08.
 
Twistetalbahn
Niederpleis – Oberpleis  [Schmalspur 785 mm],
Arolsen – Corbach
8,60
18,97
km
km
1894 21.02.
01.05.
12.05.
16.06.
 
Aartalbahn

Ernstbahn, Isserttalbahn
Oberpleis – Herresbach  [Schmalspur 785 mm],
Landesgrenze bei Burgschwalbach – Langenschwalbach,
Niederwalgern – Weidenhausen,
Braunfels Lokalbf – Braunfels Stadt – Philippstein  [Schmalspur 800 mm]
1,50
19,20
13,34
6,36
km
km
km
km
1895 20.06.
01.07.
08.07.
01.08.
15.10.
15.12.
 
Weschnitztalbahn


Weiltalbahn
Spessartbahn, Biebertalbahn
Eltville – Schlangenbad,
Weinheim – Mörlenbach – Fürth i./Odenwald,
Seeheim – Bickenbach-Seeheim,
Gütergleis Kassel-Bettenhausen – Kassel Fuldahafen,
Usingen – Friedrichsdorf/Taunus – Homburg,
Gelnhausen Ost – Bieber Lochborn  [Schmalspur 900 mm]
7,8
16,52
4,35
1,63
22,57
22,00
km
km
km
km
km
km
1896 16.05.
01.08.
01.08.
01.10.
01.10.
01.10.
01.10.
15.12.
 
Lumdatalbahn
Aggertalbahn
Rodgaubahn
Rodgaubahn
Hanauer Kleinbahn
Amiche
Mainz – Wiesbaden  [Schmalspur 1.000 mm],
Grünberg – Lohndorf,
Derschlag – Bergneustadt,
Offenbach a./Main Hbf – Offenbach a./Main Ost,
Offenbach a./Main Ost – Reinheim,
Hanau – Langenselbold / Hüttengesäß,
Undenheim – Gau Odernheim – Alzey,
Volkmarsen – Wolfhagen
9,6
12,70
3,15
1,13
38,44
20,6
17,07
10,87
km
km
km
km
km
km
km
km
1897 17.05. 05.06.
24.08.
01.09.
01.10.
01.10.

Malbergbahn



Horlofftalbahn
Horlofftalbahn
Gau Odernheim – Osthofen,
Bergbahn Bad Ems – Malberg,

Darmstadt Ost – Groß Zimmern,
Wolfhagen – Obervellmar,
Friedberg – Beienheim – Hungen,
Beienheim – Nidda
18,8
0,6

13,08
25,47
23,77
19,23
km
km
km
km
km
km
1898 01.07.
19.08.
01.10.
30.10.
01.12.
Vogelsberger Südbahn
Biebertalbahn

Kahlgrundbahn
Wächtersbach – Birstein,
Gießen – Bieber  [Schmalspur 1.000 mm]
,
Salzschlirf – Niederjossa – Niederaula,
Kahl – Schöllkrippen,
Bieber – Dietzenbach
12,2
8,68
10,33
23,00
9,62
km
km
km
km
km
1899 01.04.
16.04.
16.04.
15.07.
01.11.
 
Frankfurter Waldbahn
Frankfurter Waldbahn

Frankfurter Lokalbahn
Villingen – Ruppertsburg,
Sachsenhausen – Neu Isenburg,
Abzw Oberforsthaus – Schwanheim,
Grifte – Edermünde,
Oberursel
Hohemark
3,11
6,4
9,6
7,8
4,5
km
km
km
km
km
1900 01.04.
01.05.
01.12.
Ohmtalbahn
Untere Edertalbahn
Riedbahn
Kirchhain – Nieder-Ofleiden,
Corbach – Frankenberg a./Eder,
Lampertheim – Hofheim (i./Ried – Worms,
9,42
31,17
5,61
km
km
km
1901 01.03.
01.04.
23.05.
15.07.
15.07.
01.08.
01.11.
Überwaldbahn
Ohmtalbahn
Bad Orber Kleinbahn


Kleinbahn Selters–Hachenburg
Oberwaldbahn
Mörlenbach – Wahlen,
Nieder-Ofleiden – Gemünden a./Felda,
Wächtersbach – Bad Orb,
Weidenhausen – Hartenrod,
Friedberg – Friedrichsdorf,
Selters – Marceaudenkmal – Hachenburg  [1.000 mm Schmalspur],
Crainfeld – Lauterbach i./Hess Nord
15,93
10,66
6,50
5,96
17,02
23,4
26,0
km
km
km
km
km
km
km
1902 24.02.
01.05.
01.06.
01.07.
01.08.
 
Werratalbahn
Lumdatalbahn
Frankfurt a./Main-Höchst – Münster i./Taunus. – Königstein,
Schwebda – Bezirksgrenze [– Treffurt],
Lohndorf – Lollar,
Gütergleis Kassel Vbf – Obervellmar,
Hartenrod – Herborn
15,60
15,50
14,06
3,95
23,45
km
km
km
km
km
1903 01.04.
01.04.
01.10.
01.10.
29.10.
15.12.
Nibelungenbahn


Werratalbahn

Werratalbahn
Lorch – Heppenheim,
Neu-Isenburg Bahnhof – Neu-Isenburg Stadt
Laubach – Mücke,
Gerstungen – Berka,
Wilhelmshöhe – Elgershausen bei Naumburg,
Berka – Dankmarshausen
5,87
2,56
13,09
2,91
33,6
4,08
km
km
km
km
km
km
1904 28.03.
30.03.
01.05.
02.05.
15.10.
24.10.
Wettertalbahn
Werratalbahn


Freigerichter Kleinbahn
Selztalbahn
Butzbach West – Lich,
Dankmarshausen – Heringen,
Hetzbach – Beerfelden,
Mombach – Bischofsheim,
Langen Selbold – Gelnhausen,
Frei Weinheim – Nieder Ingelheim
19,20
4,65
5,12
13,11
20,00
4,97
km
km
km
km
km
km
1905 01.04.
05.04.
01.07.
01.08.
19.09.
01.10.
01.10.
02.10.
Dreieichbahn
Marburger Kreisbahn


Marburger Kreisbahn
Kerkerbachbahn
Niddertalbahn
Werratalbahn
Buchschlag – Ober-Roden,
Marburg Süd Krbf – Ebsdorfergrund
,
Gütergleisverbindung d. Strecke Hannover – Kassel mit Bf Ksl-Wilhelmshöhe,
Lampertheim – Weinheim,
Ebsdorfergrund
– Hesken – Dreihausen,
Heckholzhausen – Hintermeilingen  [Schmalspur 1.000 mm]
,
Nidderau – Höchst – Stockheim,
Vacha – Geisa
15,02
9,6
3,80
18,3
6,9
4,67
16,18
13,11
km
km
km
km
km
km
km
km
1906 01.04.
01.05.
01.05.
01.08.
01.10.
01.12.
Oberwaldbahn

Westerwaldquerbahn

Westerwaldquerbahn
Gedern – Crainfeld,
Hersfeld – Nidderau – Treysa,
Herborn – Driedorf,
Geisa – Vacha,
Driedorf – Rennerod,
Hünfeld – Eiterfeld – Wenigentaft
21,73
34,16
20,33
18,36
11,10
26,44
km
km
km
km
km
km
1907 01.05.
01.05.
01.05.
01.06.
16.07.
16.07.
01.08.
24.10.
 


Niddertalbahn
Westerwaldquerbahn


Kerkerbachbahn
Struthütten – Salchendorf – Unterwilden,
[Salchendorf –] Abzw bei km 5,2 – Grube Pfannenberger Einigkeit,
Unterwilden – Grube Bautenberg,

Bad Vilbel Nord – Heldenbergen,
Rennerod – Fehl-Ritzhausen – Westerburg,
Marienberg-Langenbach – Fehl-Ritzhausen,
Oberaula – Treysa,
Hintermeilingen – Waldernbach  [Schmalspur 1.000 mm]
7,18
3,56
1,98

14,49
16,88
6,11
34,16
10,3
km
km
km
km
km
km
km
km
1908 15.04.
01.12.
Kerkerbachbahn
Edertalbahn
Waldernbach – Mengerskirchen  [Schmalspur 1.000 mm],
Frankenberg a./Eder – Allendorf a./Eder
4,3
8,88
km
km
1909 01.02.
18.02.
01.05.
01.06.
15.07.
01.08.
01.10.
 
Frankfurter Lokalbahn
Wettertalbahn
Weiltalbahn
Wettertalbahn
Wettertalbahn
Ulstertalbahn
Wega – Buhlen,
Heddernheim Oberursel,
Griedel – Rockenberg,
Weilmünster – Usingen,
Lich – Queckborn,
Queckborn – Grünberg i./Oberhess,
Tann i./Rhön – Bezirksgrenze (– Geisa)
9,16
6,9
2,82

22,66
14,07
4,91
0,35
km
km
km
km
km
km
km
1910 01.04.
01.04.
01.04.
02.04.
04.05.
13.05.
01.06.
01.06.
17.11.
 


Wettertalbahn

Frankfurter Lokalbahn


Westerwaldquerbahn
Obere Edertalbahn
Gütergleise Bk Lämmerberg – Bf Bebra,
Gütergleise Bebra – Lispenhausen,
Gütergleise Bk Weiterode – Bebra,
Rockenberg – Bad Nauheim,
Heddernheim
Homburg i./Taunus,
Butzbach Ost – Ebersgöns,
Ebersgöns – Oberkleen,
Westerburg – Montabaur,
Allendorf a./Eder – Hatzfeld a./Eder
2,12
3,08
2,75
7,49

11,0
6,6
1,4
25,98
17,79
km
km
km
km
km
km
km
km
km
1911 01.02.
01.04.
01.05.
01.05.
01.06.
01.09.
02.10.

Obere Edertalbahn
Scheldetalbahn
Ederseebahn
Kellerwaldbahn

Kellerwaldbahn
Höhr-Grenzhausen – Hillscheid,
Hatzfeld a./Eder – BD-Grenze [– Arfeld],
Oberscheld-Nikolausstollen – Wallau,
Buhlen – Waldeck,
Zimmersrode – Densberg,
Erbach i./Westerwald – Marienberg-Langenbach,
Densberg – Gemünden a./Wohra
4,16
3,37
24,73
2,87
10,30
5,85
14,35
km
km
km
km
km
km
km
1912 01.06.
22.08.
27.09.
01.11.
Ederseebahn
Söhrebahn
Hersfelder Kreisbahn

Solmsbachtalbahn
Waldeck – Corbach,
Bettenhausen – Wellerode – Wellerode Wald,
Hersfeld – Heimboldhausen
,
Albshausen – Grävenwiesbach
25,09
10,6
26,1

24,17
km
km
km
km
1913 10.01.
01.04.
01.07.
Kleinbahn Scheuerfeld–Nauroth
Verbindungsbahn
Scheuerfeld – Bindeweide – Nauroth,
Frankfurt a./Main Ost – Frankfurt a./Main Süd,
Schnellzuggleis der Strecken aus Wilhelmshöhe u. Warburg i./Westf auf Kassel Hbf
16,2
2,38
5,81
km
km
km
1914 01.05.
01.05.
30.05.
14.08.
28.08.
01.10.
30.10.
10.11.
Bebraer–Hanauer Bahn
Wohratalbahn
Uplandbahn
Uplandbahn
Eichsfelder Bähnchen
Eichsfelder Bähnchen
Uplandbahn
Flieden – Schlüchtern,
Gemünden a./Wohra – Kirchhain,
Korbach – Lehlbach,
Eimelrod – Usseln,
Heiligenstadt – Heiligenstadt-Dün,
Heiligenstadt-Dün – Schwebda,
Willingen i./Westf – Brilon Wald,
Schlitz i./Hessem – Niederjossa – Niederaula
7,68
19,25
5,63
3,76
2,58
32,06
7,08
16,03
km
km
km
km
km
km
km
km
1915 01.04.
01.05.
01.12.
15.12.
  Niederjossa – Grebenau,
Verbindungsbahn bei Bebra,
Haiger – Bezirksgrenze [– Siegen Ost],
Velmeden – Großalmerode Ost – Eichenberg
9,53
4,70
1,92
25,04
km
km
km
km
1916 01.02.
01.04.
17.04.
01.05.
14.08.
 


Uplandbahn
Uplandbahn
Hilders – Wüstensachsen,
Grebenau – Alsfeld i./Oberhessen,
Gütergleise Bronnzell – Fulda,
Lehlbach-Rhena – Eimelrod,
Eimelrod – Usseln
8,10
21,78
4,20
8,24
3,67
km
km
km
km
km
1917 02.04. Uplandbahn Usseln – Willingen 5,33 km
1918 01.07.
15.11.
  Verbindungs b. Gießen zw. d. Strecke. Troisdorf – Gießen u. Gießen – Frankfurt,
Verbindungsbahn b. Wetzlar zw. d. Strecke Lollar – Wetzlar u. Troisdorf – Gießen
4,79
0,67
km
km
1919 01.09.   Güterverbindungsbahn bei Hanau zwischen den Strecken Fiedberg – Hanau und
Frankfurt (Main) Süd – Frankfurt (Main) Ost – Aschaffenburg
3,06 km
1921 01.09. Ulmbachtalbahn Stockhausen (Lahn) – Allendorf (Kr Wetzlar) 7,26 km
1922 03.07.
03.07.
Ulmbachtalbahn Allendorf (Kr Wetzlar) – Holzhausen (Kr Wetzlar),
Güterverbindungsbahn Hanau Hbf – Wolfgang (Kr Hanau)
2,85
0,72
km
km
1924 01.07. Ulmbachtalbahn Holzhausen (Kr Wetzlar) – Beilstein (Dillkr) 4,96 km
1926 15.06.
15.12.
??
 
Aubachtalbahn
Kleinbahn Scheuerfeld–Nauroth
Güterverbindungsbahn Frankfurt (M) Forsthaus – Frankfurt (M) Niederrad,
Haiger – Rabenscheid,
Bindeweide – Weitefeld
2,92
8,15
6,1
km
km
km
1927 15.03.   Einführung der Homburger Bahn nach Frankfurt (Main) Hbf 5,30 km
1928 ?? Kleinbahn Scheuerfeld–Nauroth Weitefeld – Friedewald 3,6 km
1934 23.12. Vogelsberger Südbahn Birstein – Hartmannshain 19,4 km
1936 ?? Kleinbahn Scheuerfeld–Nauroth Friedewald – Emmerzhausen 6,1 km
1939 15.05. Aubachtalbahn Rabenscheid – Breitscheid (Dillkr) 4,50 km
1943 ?? Kleinbahn Scheuerfeld–Nauroth Emmerzhausen – Flughafen Lippe 6,6 km
1972 14.03.   S-Bahnstrecke Frankfurt (Main) Hbf – Frankfurt (Main) Flughafen 11,4 km
1978 28.05.   S-Bahnstrecke Frankfurt (Main) Hbf tief – Frankfurt (Main) Hauptwache 2,2 km
1983 ??   S-Bahnstrecke Frankfurt (Main) Hauptwache – Frankfurt (Main) Konstablerwache 0,6 km
1992 ??   S-Bahnstrecke Frankfurt (Main) Konstablerwache – Frankfurt (Main)-Mühlberg   km


Kursiv Hessische Privatbahnen

  Streckenkarte 1927 Streckenkarte 1938  (weblink) Streckenkarte 1959





Streckenelektrifizierungen
Die Elektrifizierungsdaten sind gelegentlich widersprüchlich, da zwischen "Fahrleitung unter Spannung setzen", der "ersten Probefahrt" und
dem "ersten planmäßgen Betrieb" oftmals nicht unterschieden wurde.
In der Regel ist hier das Datum des ersten planmäßigen elektrischen Betriebes angegeben.


Jahr Datum Streckenname Streckenverlauf Länge
1957 01.10.
01.10.
19.11.
19.11.
19.11.
19.11.
Main-Neckar-Bahn
Rhein-Main-Bahn
Main-Neckar-Bahn
Main-Neckar-Bahn
Main-Neckar-Bahn
Main-Neckar-Bahn
Darmstadt Hbf – Weinheim (Bergstr) – BD Grenze [– Mannheim-Friedrichsfeld],
Mainz-Bischofsheim – Groß Gerau – Darmstadt Hbf,
Frankfurt (Main) Hbf – Darmstadt Hbf,
Neu Isenburg – Abzw Forsthaus – Frankfurt (Main)-Niederrad,
Frankfurt (Main)-Niederrad – Frankfurt (Main) Hbf Nordseite,
Frankfurt (Main) Hbf – Abzw Gutleuthof – Frankfurt (Main)-Niederrad
48,61
26,18
27,74
5,98
3,56
3,32
km
km
km
km
km
km
1958 15.01.
15.01.
15.01.
15.01.
15.01.
26.02.
28.04.
30.04.
01.06.
01.06.
15.12.
15.12.
15.12.
15.12.
15.12.
 


Main-Spessart-Bahn



Güterumgehungsbahn



Mainbahn
Riedbahn
Frankfurt (Main) Hbf – Offenbach (Main) Hbf – Hanau Hbf,
Gütergleis Offenbach (Main) Gbf – Offenbach (Main) Hbf,
Gütergleise zwischen Stw Om und Stw Oo in Offenbach (Main) Hbf,
Frankfurt (Main) Süd – Hanau – BD Grenze [– Aschaffenburg)]
Verbindungsbogen Frankfurt (Main)-Louisa – Abzw Forsthaus,
Mainz-Bischofsheim – BD Grenze [– Mainz Süd],
Mainz-Bischofsheim – Abzw Kostheim – BD Grenze [– Mainz-Mombach],
Abzw Bergschneise – Darmstadt Hbf,
Gütergleis Frankfurt (Main)-Niederrad – Frankfurt (Main) Eilgüterbf,
Frankfurt (Main)-Niederrad – Frankfurt (M)-Sportfeld – Mainz-Bischofsheim,
Frankfurt (M)-Sportfeld – Abzw Forsthaus,
Abzw Stockschneise – Darmstadt Hbf – Darmstadt-Kranichstein,
Güterstrecke Darmstadt Hbf – Darmstadt Nord,
Darmstadt-Arheiligen – Darmstadt Nord
22,92
2,19
2,01
40,75
1,19
3,55
4,95
10,14
3,02
2,67
26,17
2,07
5,18
3,72
3,07
km
km
km
km
km
km
km
km
km
km
km
km
km
km
km
1959 01.04.
01.06.
01.06.
01.06.
01.06.
04.10.
  Mainz-Gustavsburg – Mainz-Bischofsheim Gleis 3,
Frankfurt (Main) Hgbf Südseite – Abzw Hellerhof – Frankfurt (Main) Eilgüterbf,
Abzw Main-Neckar-Brücke – Frankfurt (Main) Hgbf Mitte,
Frankfurt (Main) Hgbf Vorbf – Frankfurt (Main) Hgbf Stw Fvw,
Frankfurt (Main) Hbf – Abzw Hellerhof,
Gütergleis Hanau Hbf – Hanau West
1,40
1,42
1,87
2,53
1,50
1,66
km
km
km
km
km
km
1960 29.05.
29.05.
29.05.
01.07.
01.08.
01.08.
01.08.
Rhein-Main-Bahn





Main-Spessart-Bahn
Darmstadt Hbf – Babenhausen (Hess) BD Grenze [– Aschaffenburg],
Abzw Steinerts – Mainaschaff,
Wiesbaden Hbf – Kaiserbrücke Ostseite [– Mainz Hbf],
Verbindungsgleis Abzw Gutleuthof – Frankfurt-Griesheim,
Friedberg (Hess) – Heldenbergen-Windecken – Hanau Hbf,
Abzw Hohl – Friedberg (Hess),
Verbindungsbahn Hanau Nord – Abzw Rauschwaid – Großkrotzenburg
41,15
1,11
4,03
1,97
32,29
1,41
3,23
km
km
km
km
km
km
km
1961 16.01.
16.01.
16.01.
16.01.
16.01.
16.01.
16.01.
16.01.
22.03.
22.03.
27.05.
27.05.
01.10.
01.10.
01.10.
Taunusbahn
Taunusbahn










Rechte Rheinstrecke
Kinzigtalbahn
Abzw Gutleuthof – Frankfurt( M)-Höchst – Wiesbaden Hbf,
Frankfurt (Main) Hbf – Frankfurt (M)-Griesheim – Frankfurt (M)-Höchst,
Gütergleis Frankfurt (M)-Griesheim – Frankfurt (M) Eilgüterbf,
Frankfurt (Main)-Niederrad – Frankfurt (Main)-Griesheim,
Frankfurt (Main) Hbf – Abzw Mainzer Landstraße,
Abzw Kostheim – Kostheim Weiche 9 [– Mainbrücke],
Gütergleis Wiesbaden Ost – Wiesbaden Hbf,
Abzw Gutleuthof – Frankfurt (Main)-Griesheim,
Abzw. Mainzer Landstraße – Frankfurt (Main)-Niederrad,
Abzw. Mainzer Landstraße – Frankfurt (Main) Hgbf Stw Fvw,
Abzw. Kaiserbrücke Ostseite – Wiesbaden Ost,
Wiesbaden Ost Stw Woo – Stw Wow,
Wiesbaden Hbf – Rüdesheim (Rhein) – BD Grenze [– Oberlahnstein],
Hanau Hbf – Gelnhausen – BD Grenze [– Fulda],
Abzw Rauschwald – Abzw Wolfgang (Kr Hanau)
39,15
9,26
3,96
1,98
3,01
1,76
3,27
0,27
1,21
1,53
1,50
2,48
46,38
44,48
0,77
km
km
km
km
km
km
km
km
km
km
km
km
km
km
km
1963 10.10. Main-Weser-Bahn Friedberg (Hess) – Bad Nauheim 4,18 km
1964 27.09.
27.09.
27.09.
Riedbahn

Riedbahn
Frankfurt (M)-Sportfeld – Groß Gerau-Dornfeld – Biblis – BD Grenze,
Biblis – Abzw Landdamm – BD Grenze [– Worms],
Groß Gerau-Dornfeld – Groß Gerau
59,72
6,67
1,85
km
km
km
1965 14.05.
14.05.
14.05.
14.05.
14.05.
14.05.
14.05.
 
Main-Weser-Bahn

Main-Weser-Bahn
Dillstrecke
Frankfurt (M) West – Frankfurt (M) Hgbf Stw Fvw,
Abzw Hellerhof – Frankfurt (M) West – Bad Vilbil – Friedberg (Hess),
Güterstrecke Abzw Hellerhof – Frankfurt (M) West,
Bad Nauheim – Gießen,
Gießen – Wetzlar – Dillenburg – Haiger – BD Grenze [– Siegen Ost],
Dutenhofen (Kr Wetzlar – Gießen-Bergwald,
Friedberg (Hess) – Abzw Görbelheim
4,03
32,21
1,65
27,92
55,64
4,80
2,37
km
km
km
km
km
km
km
1967 20.03. Main-Weser-Bahn Gießen – BD Grenze [– Marburg (Lahn)] 20,07 km
1970 31.05.
27.09.
27.09.
27.09.
22.12.
 
Homburger Bahn

Kronberger Bahn
Limesbahn
Groß Gerau-Dornfeld – Abzw Eichmühle,
Frankfurt (M) West – Bad Homburg – Friedrichsdorf (Taunus),
Abzw Mainzer Landstraße – Abzw Niddabrücke,
Frankfurt (M)-Rödelheim – Schwalbach (Taunus) – Kronberg (Taunus),
Niedernhöchstadt – Schwalbach (Taunus)
1,61
20,59
3,00
9,47
1,93
km
km
km
km
km
1971 26.09. Limburger Bahn Frankfurt (M)-Höchst – Niedernhausen (Taunus) 22,63 km
1972 01.04.
25.05.
06.11.
06.11.
 

Sodener Bahn
Limesbahn
Abzw Schwanheim – Frankfurt (Main) Flughafen,
Frankfurt (Main) Flughafen – Kelsterbach,
Frankfurt (M)-Höchst – Bad Soden (Taunus),
Schwalbach a.Ts. – Bad Soden (Taunus)
3,15
4,50
6,70
3,39
km
km
km
km
1978 28.05.   Frankfurt (M) West – Frankfurt (M) Hbf tief – Frankfurt (M) Hauptwache 5,05 km
1979 30.09.   Fernbahn Kelsterbach – Frankfurt (M) Flughafen – Abzw Kleyerstraße 6,50 km
1983 29.05.   Frankfurt (Main) Hauptwache – Frankfurt (Main) Konstablerwache 0,93 km
1986 28.09. Limburger Bahn Niedernhausen (Taunus) – Limburg (Lahn) 37,80 km
1988 29.05.   NBS Fulda Pbf – Abzw Mottgers – BD Grenze [– Würzburg] 27,13 km
1989 25.09.   NBS Fulda Pbf – Bbf Langenschwarz – Bbf Kirchheim 37,54 km
1990 17.04.
26.11.
  NBS Bbf Kirchheim – Üst Ersrode,
NBS Üst Ersrode – Kassel-Wilhelmshöhe – BD Grenze [– Göttingen]
11,92
70,88
km
km
1992 02.06.   Abzw Frankfurt (Main) Schlachthof – Frankfurt (Main)-Mühlberg 1,32 km
1993 15.03.
22.05.
  3. Gleis Langenselbold – Hailer-Meerholz,
3. Gleis Wolfgang (Kr Hanau) – Langenselbold
5,69
8,58
km
km






Streckenstillegungen
Die Streckenangaben beziehen sich auf die Direktionszugehörigkeit am Tage der Einstellung des Personenverkehrs bzw.
bei Einstellung des dauernden Betriebes, der hier rot markiert ist.


Jahr Datum H/N KBS Streckenverlauf Länge
1949 1972
1910 01.04. H
H


Frankfurt a./Main Mainst – Gutleutstraße,
Frankfurt a./Main Gutleutstraße – Mitte Drehscheibe d. Stat. Rechtsmainhafen
0,20
0,22
km
km
1912 01.04. H Sachsenhausen ausschl. – Mitte Bf Linksmainhafen 1,46 km
1913 01.04. N Teilstrecke von der Verbindungsbahn bis zum Ostbahnhof der Strecke
Frankfurt (Main)-Griesheim – Frankfurt (Main) Ost
1,29 km
1920 03.10. N Hintermeiligen – Mengerskirchen 14,6 km
1924 01.04. H Verbindungsbahn bei Wetzlar zwischen Lollar – Wetzlar und Troisdorf – Gießen 0,67 km
1929 ?? N Dehrn – Kerkerbach  [Schmalspur 1.000 mm] 3,66 km
1945 ?? N Emmerzhausen – Flughafen Lippe 6,6 km
1950 13.05.
04.12.
N
N
 
Herschbach – Hachenburg   [Schmalspur 1.000 mm],
Bindweide – Nauroth
18,2
6,2

km
km

1954 31.05. N   Hetzbach – Beerfelden, 5,12 km
1955 02.05.
02.10.
02.10.
N
N
N
315a
192a
196c


Darmstadt-Eberstadt – Pfungstadt,
Frankfurt (Main) Lokalbf – Offenbach (Main) Lokalbf,
Weilmünster – Laubuseschbach
1,89
4,66
5,22
km
km
km
1956 01.01. N 315b Bickenbach (Bergstr) – Seeheim (Bergstr) 4,34 km
1958 01.03. N Schuppbach – Hintermeilingen  [Schmalspur 1.000 mm] 8,1 km
1959 31.05.
31.05.
31.05.
31.05.
31.05.
31.05.
N
N
N
N
N
N
193a
193e
193e
194f
193g
193e





Freienseen – Mücke (Hess),
Villingen (Oberhess) – Ruppertsburg,
Hungen – Freienseen,
Steinringsberg – Driedorf (Dillkr) – BD Grenze [– Rennerod],
Nidda – Schotten,
Laubach (Oberhess) – Mücke (Hess)
6,54
3,11
18,30
10,27
14,20
13,08
km
km
km
km
km
km
1960 01.02.
29.05.
29.05.
29.05.

01.07.
26.07.
02.10.
22.11.
17.12.
N
N
N
H
N
N
N
N
N
193g
316b
316b
316b
315b

194u
240n

194u








Nidda – Schotten,
Weinheim (Bergstr) – Viernheim,
Viernheim – Lampertheim,
Lampertheim – Abzw Landdamm (– Worms),
Bickenbach (Bergstr)
– Seeheim (Bergstr),
Kerkerbach West – Schuppbach  [Schmalspur 1.000 mm],
Wissen (Sieg) – BD Grenze [– Morsbach (Sieg)],
Selters – Herschbach  [Schmalspur 1.000 mm],
Kerkerbach West – Hintermeilingen  [Schmalspur 1.000 mm]
14,20
7,94
10,36
9,29
4,34
8,7
2,50
5,2

16,8
km
km
km
km

km
km
km
km
km
1961 28.05. N 192q Hilders – Tann (Rhön) – ehem. Rbd-Grenze – Günthers 12,68 km
1963 26.05.
26.05.
N
N
193k
317g

Londorf – Grünberg (Oberhess),
Reinheim (Odw) – Reichelsheim (Odw)
12,69
17,94
km
km
1964 30.09.
31.12.
N
N
317g
Reinheim (Odw) – Reichelsheim (Odw),
Hetzbach – Beerfelden
17,94
5,12
km
km
1965 15.01.
15.01.
20.07.
H
H
N
H


317d



Abzw Römerhof – Frankfurt (Main) Hgbf Nwf,
Abzw Römerhof – Frankfurt (Main) Hgbf Fvu,
Dieburg – Reinheim (Odenw),
Frankfurt (Main) Hgbf Nwf – Aw Nied,
1,54
0,91
9,25
1,95
km
km
km
km
1966 22.05.
15.11.
N
N
317f
198c

Darmstadt Ost – Groß Zimmern,
Allendorf (Eder) – BD Grenze [– Hallenberg]
13,07
9,6
km
km
1967 28.05. N   Oberscheld Hochofen – Auguststollen 3,20 km
1968 19.09. N
H
196c
Weilmünster – Laubuseschbach,
Gütergleis Darmstadt Hbf – Abzw Darmstadt Nord
5,22
3,58
km
km
1969 28.09. N 196f Weilburg – Weilmünster – Grävenwiesbach 11,26 km
1970 27.09. H 316a Griesheim (b Darmstadt – Goddelau-Erfelden – Abzw Bergschneise [ – Darmstadt] 12,98 km
1971 26.09.
29.09.
N
N
194f
194f

Erbach (Westerw) – Bad Marienberg,
Bad Marienberg – Fehl-Ritzhausen
6,11
5,85
km
km
1972 28.05. N 192k 505 Hünfeld – Treischfeld 21,6 km
1973 31.07. N 273e   Sprendingen (Rheinhess) – Wöllstein (Rheinhess) 5,91 km
1974 01.02.
01.04.

26.05.
26.05.
26.05.
26.05.
29.09.
N
N

N
N
N
N

N
193q
194f

193q
416d
193q
198s

274e


516
556
525
525

662
Schlitz (Hess) – Oberwegfurth,
Driedorf (Westerw) – Rennerod (Westerw),

Alsfeld (Oberhess) – Grebenau – Niederjossa – Niederaula,
Höchst (Odenw) – BD Grenze [– Neustadt (Saale)],
Eifa (Kr Alsfeld) – Schwarz,
Waldkappel – BD Grenze [– Spangenberg],

Gau Odenheim – Osthofen
9,53
11,09

34,41
0,50
8,96
6,91

18,75
km
km

km
km
km
km

km
1975 28.05.
28.09.
N
N
193d
193d
515
515
Stockheim (Oberhess) – Gedern – Grebenhain (Hess) Nord – Lauterbach (Hess) Nord,
Ober Seemen – Anst Oberwald
64,95
10,04
km
km
1976 01.01.
01.04.
30.05.

30.05.
N
N
N

N
192k
274e
274q

194q
505
662

545
Eiterfeld – Treischfeld,
Monzernheim – Drittelsheim-Heßloch,
Worms-Horchheim – BD Grenze [– Offstein],

Stockhausen (Lahn) – Allendorf (Kr Wetzlar) – Beilstein (Dillkr)
7,05
3,19
3,60

15,07
km
km
km

km
1977 01.01. N 192q   Hilders (Rhön) Abzw – Günthers 11,33 km
1979 01.07.
01.07.
N
N
202m
193q
  Velmeden – Laudenbach (Kr Witzenhausen),
Schwarz – Grebenau (Oberhess)
2,61
4,71
km
km
1980 01.03.
01.06.
01.06.
01.06.
01.06.
01.06.
30.11.
N
N
N
N
H
N
N
317f
194c
194f
194d
202
193b
196e

542
369
367
257
527
526
Groß Zimmern – Anschl Roßberg OHI [– Roßdorf],
Wetzlar – Lollar,
Herborn (Dillkr) – Schönbach (Dillkr),
Haiger – Rabenscheid – Breitscheid,
Hann Münden – BD Grenze [– Dransfeld],
Burg- und Nieder Gemünden – Nieder Ofleiden – Kirchhain (Bez Kassel),
Gemünden (Wohra) – Gilserberg
4,37
18,09
11,62
12,26
4,09
20,08
8,23
km
km
km
km
km
km
km
1981 31.05.
31.05.
31.05.
31.05.
31.05.
31.05.
31.05.
31.05.
27.09.
27.09.
N
N
N
N
N
N
N
N
N
N
198d
198d
198s
193k
192g
192m
192m
194h
202
274g
364
364
525
528
524
504
504
425
257
[Berleburg –] BD Grenze – Hatzfeld (Eder),
Hatzfeld (Eder) – Allendorf (Eder) – Frankenberg (Eder),
Malsfeld – Treysa,
Lollar – Londorf,
Eschwege – Schwebda – Wanfried [– Heldra],
Heimboldshausen – Hattorf,
Werk Hattorf – Philippsthal,
Montabaur – Westerburg – Rennrod (Westerw),
Dransfeld – BD Grenze [– Göttingen],
Worms Hbf – Worms-Horchheim
3,36
26,67
40,34
14,05
12,05
3,34
1,20
42,85
2,66
5,05
km
km
km
km
km
km
km
km
km
km
1982 01.01.
23.05.
23.05.
23.05.

20.06.
01.12.
N
N
N
N

N
N
196e
196m
317f
193d

317k
198d
526


515
554
364
Kirchhain (Bez Kassel) – Gemünden (Wohra),
Volkmarsen – BD Grenze (– Warburg/Westf),
Darmstadt Ost – Roßdorf – Anschl Roßberg OHI [Odenwälder Hartstein-Industrie],
Gedern – Ober Seemen,
Offenbach (Main)-Bieber – Dietzenbach (Hess),
Hatzfeld – BD Grenze [– Berleburg]
19,25
4,27
8,70
6,10

9,62
3,35
km
km
km
km

km
km
1983 01.03.
15.03.
25.09.
25.09.

25.09.
25.09.
N
N

N

N
N
N
194c
198s
274e
195c
272c
194h
542
525
662
548
665
425
Lollar Abendstern,
Homberg (Bez Kassel)
Oberbelsheim,
Monzenheim Bechtheim,
Wiesbaden Hbf – Bad Schwalbach,
Monsheim – Marnheim – BD Grenze [– Langmeil]),
Walmerod (Westerw) Westerburg
8,01
7,55
2,42
23,56
17,68
11,83
km
km
km
km

km
km
1984 03.06.
03.06.
03.06.
03.06.
30.09.
H
N
N
N
N
272d
193q
202p
194f
193q
666
516
522

516
Monsheim – BD Grenze (– Grünstadt),
Bad Hersfeld – Oberaula – Treysa,
Kassel Hbf – Kassel-Rothenditmold – Kassel-Wilhelmshöhe,
Schönbach (Dillkr) – Driedorf (Dillkr),
Niederaula – Oberaula
2,46
59,77
3,63
8,71
14,20
km
km
km
km
km
1985 02.05.
02.06.
02.06.
02.06.
02.06.
29.09.
N
N
N
N
N
N
274a
196d
274a
202p
198s

194f
661
592
661
522
522
369
Bodenheim – Harxheim-Lörzweiler,
Grävenwiesbach – Albshausen,
Bodenheim – Alzey,
Kassel-Wilhelmshöhe – Kassel-Bettenhausen – Waldkappel,
Waldkappel – Eschwege West – Eschwege,
Herborn (Dillkr) – Schönbach (Dillkr)
5,30
24,45
30,90
46,23
16,35
11,62
km
km
km
km
km
km
1986 01.01.
01.06.
28.09.

28.09.
28.09.
N
N
N

N
N
274e
198s
198g

195c
192q
662
525

548
506
Osthofen – Bechtheim,
Spangenberg – Anschl Pfieffewiesen,
Hümme – Trendelburg,
Diez – Zollhaus (Nass) – Bad Schwalbach,
Hilders (Rhön) – Bieberstein – Abzw Götzenhof [– Fulda]
3,87
7,88
4,87
30,13
26,98
km
km
km
km
km
1987 01.01.
31.05.

31.05.
31.05.
31.05.
N
N

N
N
N
192m
194a

198m
194a
194a
504
366

530
366
366
Heimboldshausen – Philippsthal,
Dillenburg – Niedereisenhausen,
Volkmarsen – Arolsen – Korbach – Frankenberg (Eder),
Dillenburg – Ewersbach,
Niedereisenhausen – Wallau (Lahn)
4,17
21,93

60,23
15,88
10,58
km
km

km
km
km
1988 01.02.
01.02.
29.05.
29.05.
N
N

N

N
194q
196f

193q

196d
545

516

592
Stockhausen (Lahn) – Allendorf (Kr Wetzlar) – Beilstein (Dillkr),
Weilburg – Weilmünster,

Alsfeld (Oberhess) – Eifa (Kr Alsfeld),
Grävenwiesbach – Oberbeisheim
15,07
10,06
8,11
24,45
km
km
km
km
1989 01.01.
01.02.
24.09.
N
H

N
198s

193a
525

Malsfeld Oberbeisheim,
Darmstadt-Kranichstein – Abzw Kastanienallee,

Bad Salzschlirf – Schlitz (Hess)
10,84
2,44
10,32
km
km
km
1990 01.01.
01.03.
N
N
274e
274e
661
662
Harxweiler-Lörzweiler – Selzen-Hahnheim,
Dittelsheim-Heßloch – Hillesheim-Dorndürkheim
5,56
3,87
km
km
1991 01.01.
01.04.
02.06.
29.09.
01.11.
31.12.
N
N
N
N

N

N
195c
193k
194a
193b
202
192k
548
528
366
527
257
505
Bad Schwalbach – Kettenbach,
LondorfAnst Didierwerke (Mainzlar),

Niedereisenhausen – Breidenbach (Kr Biedenkopf),
Burg- und Nieder Gemünden – Anst MHI (Nieder Ofleiden),
Dransfeld – Oberscheden,
Hünfeld – Eiterfeld
6,54
9,46
6,06
8,06
7,80
14,5
km
km
km
km
km
km
1992 01.01.
01.01.
31.05.
30.09.
N
N
N

N
202q
198s
192k
416d
522
525
505
556
Walburg (Hess-Nass) – Waldkappel,
WaldkappelEschwege West,

Hünfeld – Eiterfeld,
Sandbach (Odenw) – Neustadt (Odenw)
10,28
13,04
14,52
1,96
km
km
km
km
1993 01.01.
01.01.
01.03.
01.08.
01.08.
27.09.
N
N
N
N
N
N
274e
198m
192g
192q
192q
196f
662
530

506

592
Gau Odernheim – Hillesheim-Dorndürkheim,
Korbach – Frankenberg (Eder),
Wanfried – Heldra,
Götzenhof – Hilders (Rhön),
Hilders (Rhön) – Seiferts,
Friedrichsdorf (Ts) – Usingen – Gräwenwiesbach
5,41
31,18
7,94
27,16
4,75
28,84
km
km
km
km
km
km


H/N Haupt- bzw. Nebenbahn
KBS Kursbuchstreckennummer





Bedeutende Bauten

Zeitraum     Projekte
       
15.11.1848     Inbetriebnahme der ersten Eisenbahnbrücke über den Main zwischen dem westlichen Stadtrand von Frankfurt und der Mainspitze. Sie
war eine Steinbogenbrücke mit neun Gewölbebögen von jeweils 17,08 m lichten Weiten und einem seitlichen, 8,47 m breiten Drehseg-
ment, welches 1867 durch einen Steinbogen ersetzt wurde. Baubeginn war im Mai 1848. Mit Inbetriebnahme des neuen Centralbahnhof
und der daraus resultierenden neuen westlichen Streckenzuführungen wurde diese Brücke außerbetrieb gestellt und ab 1891 in eine
Straßenbrücke "Wilhelmsbrücke", ab 1950 "Friedensbrücke" in Stahlverbundneubau umgebaut.
 
1847 – 1850     Errichtung des 275 m langen und 16 m hohen Rosentalviadukt über das Usatal bei Friedberg an der Main-Weser-Bahn zwischen Gießen
und Frankfurt (Main). Er zeichnet sich als monumentale, zweigleisige Bogenbrücke mit 23 polygonalen Pfeiler in drei Gruppen zu jeweils
acht Gewölbebögen aus. Der aus roten Sandstein bestehende Viadukt wurde 1982 in seiner Funktion durch eine moderne, parallel ge-
führten, 240 m langen Stahlbetonhohlkastenbrücke ersetzt.
 
1880 – 1881     Bau der ersten Eisenbahnbrücke über die Nidda bei Assenheim an der Strecke Freidberg (Hess) – Hanau. Sie war eine 300 m lange und
24 m hohe, zweigleisige Fachwerkbrücke in Fischbauchträgerkonstruktion mit Stützweiten von 9x 32,5 m. Sie ruhte auf eiserne Gitter-
pfeiler und musste aufgrund gestiegener Achs- und Zuglasten 1929 durch einem Neubau ersetzt werden – siehe weiter unten.
 
1880 – 1882     Bau der 233,5 m langen Auheimer Mainbrücke in Hanau an der Strecke Hanau – Klein Auheim. Sie war ursprünglich eine eingleisige,
fünfteilige Gitterkasten-Stahlbrücke mit vier für den zweigleisigen Ausbau vorgesehenen Strompfeiler aus Buntsandstein. 1922-1925
Verschiebung des ursprünglichen Überbaus auf die östliche Pfeilerhälfte und Neubau einer neuen verstärkte Eisenbahnbrücke auf der
Westseite errichtet. 1941 wurde der östliche Überbaus in eine Straßenbrücke umgewidmet.
Zum Ende des Zweiten Welkrieg durch deutsche Soldaten zerstört und anschließend wieder aufgebaut.
1988 erneute Umwidmung alsGeh- und Radwegbrücke.
 
16.01.1882     Inbetriebnahme 249 m langen Alten Niederräder Eisenbahnbrücke als fünffeldrige Gitterträgerkonstruktion über den Main an der Strecke
Mainz – Frankfurt (Main). 1925-1928 wurde sie durch eine Stahlfachwerkbrücke mit Stützweiten von 44.05 | 3 x 44.50 | 44.05 m ersetzt.
Im März 1945 durch Wehrmachtspioniere gesprengt und von August 1945 bis Januar 1946 wieder aufgebaut.
 
1883 – 1888     Errichtung der zur damaligen Zeit größten Bahnstation des Kontinents, dem Centralbahnhof Frankfurt am Main. Er zeichnet sich als
dreifüglige Kopfstation nach Entwurf Hermann Eggerts mit dreischiffiger Perronhalle (Länge 186 m, Breite 207 m) nach Entwurf J. W.
Schwedlers mit 18 Gleisen als Ersatz für die 600 m östlich entlang der Wallanlagen gelegenen sog. "Westbahnhöfe" der fünf Privat-
bahnen. 1924 Errichtung von zwei weiteren äußeren Hallen im neoklassizistischen Stil mit sieben zusätzlichen Gleisen.
Im II. Weltkrieg stark zerstört und anschließend zum großen Teil mit Holz verschlossenen Glasflächen, die über 60 Jahre erhalten
bleiben sollten, wieder aufgebaut. Der inzwischen als Hauptbahnhof bezeichnete Kopfbahnhof steht seit 1972 unter Denkmalschutz.
 
1909 – 1914     Errichtung des 3,575 km langen zweigleisigen "Distelrasen Tunnel", auch Fliedener bzw. Schlüchterner Tunnel, an der Kinzigtalbahn
Frankfurt (Main) – Fulda. Der zweigleisige Tunnel ist der zweitlängst deutsche Eisenbahntunnel im Altnetz außerhalb der Neubau-
strecken.
 
01.04.1913     Inbetriebnahme der 274 m langen Deutschherrn Brücke über den Main in Frankfurt an der Strecke Frankfurt (M) Süd – Aschaffenburg
nach zweijähriger Bauzeit. Diese zweigleisige Eisenbahnbrücke mit einem Strompfeiler, bestehend aus drei bogenförmigen Eisenfach-
werkrägern und Stützweiten von 74,6 | 124,8 | 74,6 m war die drittlängste Eisenbahnbrücke Hessens.
Am 26.03.1945 durch deutsche Wehrmachtspioniere gesprengt, Ende 1945 behelfsmäßig und zwischen 1947 und dem 03.06.1949
wieder komplett aufgebaut.
 
24.11.1929     Inbetriebnahme der 300 m langen und 23 hohen neuen Niddabrücke bei Assenheim an der Strecke Freidberg (Hess) – Hanau als Er-
satz für die 1880/1881 erstellten ersten Eisenbahnbrücke. Die Brücke ist eine zweigleisige Fachwerkbrücke mit Kastenträger und
obenliegender Fahrbahn sowie Stützweiten von 6x 50 m, die auf fünf Sandsteinpfeiler ruhen. Sie ist die längste Eisenbahnbrücke in
Hessen außerhalb von Neubaustrecken und steht unter Denkmalschutz.
 
1937     Errichtung eines zweiten, 270 m langen und 12 m hohen Rosentalviadukt II in Friedberg an der 1897 eröffnete Horlofftalbahn nach
Hungen als Ersatz für eine Fachwerkbrücke aus dem Jahr 1897. Er ist eine zweigleisige in einfacherer Ausführung erstellte, leicht
gekrümmte Steinbogenbrücke mit neun Gewölbebögen.
 
1976 – 1979     Errichtung einer 545 m langen, unmittelbar östlich der alten Brücke gelegenen Neuen Niederräder Eisenbahnbrücke. Der Brückenzug
besteht aus einer zweigleisige 168 m langen Stabbogenbrücke (Langerscher Balken), einer 159 m langen Vorlandbrücke in Richtung
Hauptbahnhof, sowie ein Kreuzungsbauwerk für Gütergleise und ein 59 m langes Kreuzungsbauwerk über den Abstellbahnhof an.
Die Stützweite betragen 25,531 | 33,702 | 75,50 | 5 x 30,30 | 168,00 | 38,775 | 31,75 m.
 
14.04.1945     Inbetriebnahme des behelfmäßigen Aufbau der Mainzer Südbrücke ohne Durchlas für den Schiffsverkehr durch amerik. Pioniere, mit
dem Namen "Franklin D. Roosevelt Memorial Bridge". Seit dem 18.01.1946 wurde sie durch eine zweite Behelfsbrücke mit Schiffs-
durchlass und den Namen "George Catlett Marshall" ersetzt. 1948-1949 erfolgte der Neubau der zweiten Mainzer Eisenbahnbrücke
mit zwei nebeneinander liegenden parallelgurtigen K-Stahlfachwerkträgern mit Spannweiten von 106,6 | 105,6 | 105,6 | 106,6 m, die
Flutbrücke mit nach unten gerichteten Parabelträgern und 6× 35,0 | 13× 15,8 | 2× 26,0 | 7× 15,8 m Spannweiten, sowie den beiden
noch erhaltenen westlichen Brückentürmen.
Da die Grenze zwischen der BD Frankfurt und der BD Mainz zunächst parallel zur Grenze zwischen amerik. und franz. Besatzungs-
zone in der Brückenmitte verlief und die Zuständigkeit für ein „halbes Bauwerk“ in der Praxis Schwierigkeiten bereitet, wurde die
Direktionsgrenze zum 01.03.1955 berichtigt und die Zuständigkeit für die Brücke komplett durch die BD Frankfurt übernommen.
 
1983 – 1986     Errichtung der 986 m langen und 95 m hohen Rombachtalbrücke bei Schlitz an der sich im Bau befindlichen Schnellfahrstrecke
Hannover – Würzburg bei km 218,479. Sie ist eine Spannbeton-Hohlkastenbrücke mit einen mittig, bogenförmig gestalteten A-Bock
mit einer Stützweite von 116 m und 15 Einfeldträgernvon jeweils 58 m lichten Weiten. Die zweigleisige Brücke ist die zweithöchste
Eisenbahn- und höchste Spannbetonbrücke der Deutschen Bahn.
 
1984 – 1988     Bau der 1.628 m langen und 29 m hohen Fuldabrücke Solms bei Niederaula an der Schnellfahrstrecke Hannover – Würzburg zwischen
km 206,141 und km 207,770. Sie zeichnet sich als zweigleisige Spannbeton-Hohlkastenbrücke mit 37 Öffnungen von jeweils 44 m
Stützweiten. Die Steigung fällt im nördlichen Drittel nach Süden hin ab und steigt in den beiden südlichen Drittel wieder an.
 
1988     Fertigstellung der 870 m langen und max. 74 m hohen Mülmischtalbrücke bei Melsungen im Zuge des Baus der Schnellfahrstrecke
Hannover – Würzburg nach zweijähriger Bauzeit. Sie weist sich als zweigleisige Spannbeton-Hohlkastenbrücke mit einen A-Bock
von 116 m lichter Weite über der Hauptöffnung und 13 Felder mit jeweils 58 m Stützweiten.
 
1989     Fertigstellung der 812 m langen und max. 61 m hohen Pfieffetalbrücke bei Adelshausen an der Schnellfahrstrecke Hannover –
Würzburg nach zweijähriger Bauzeit. Sie weist sich als zweigleisige Spannbeton-Hohlkastenbrücke mit einen A-Bock von
116 m lichter Weite über der Hauptöffnung und zwölf Felder mit jeweils 58 m Stützweiten.
 





Vorsitzende und Präsidenten der Eisenbahnverwaltung  

Zeitraum Name Bemerkungen
  1874   1875   Julius Redlich Vorsitzender
  1875 24.05.1887   Ludwig Heinrich Hendel bis 1880 Vorsitzender, im Amt verstorben, vormals Präsident KED Wiesbaden
  1887 1895   Heinrich von Guérard  
  1895 1899   Hermann Becher  
  1899 1908   Franz Robert Thomé vormals Präsident KED Danzig
  1908 1919   Lorenz Reuleaux vormals Vizepräsident KED Elberfeld

  1919 22.07.1925   Dr. jur. Paul Stapff anschließend Präsident Rbd Berlin, vorm. vortrag. Rat Ministerium öffentl. Arbeiten
  01.07.1925 14.07.1933   Dr. Max Roser anschließend Präsident Rbd Karlsruhe, vormals Reichsbahndirektor
  1933 1945   Dr.-Ing. Karl Steuernagel vormals Reichsbahndirektor

  02.1946 05.1946   Köster anschließend Präsident der OBL US-Zone
  06.1946 1948   Berthold Mehne  
  1949 29.07.1955   Ernst Moritz Hess Auszeichnung mit "Großes Verdienstkreuz des Verdienstordens der BRD"
  30.07.1955 1965   Dr. Jur. Wilhelm Unverzagt Auszeichnung mit "Großes Verdienstkreuz der BR Deutschland"
  04.03.1965 1970   Dr. jur. Kurt Wendler  
  30.12.1971 04.1985   Jakob Schaus  
  04.1985 1988   Wolfgang Bannas  
  1988 31.12.1993   Dr. Jürgen Kastner  



Frt   bahnamtliches Bezeichnungskürzel bis 1944
Ffm   letztes bahnamtliches Bezeichnungskürzel



Deutsche Direktionen Direktionen besetzter Gebiete Bahnbetriebswerke   Quellenangaben