| Großherzoglische Eisenbahndirektion in Oldenburg i./Oldb. Zeittafel: Errichtungen – Bezeichnungen – Auflösungen |
| 07.06.1864 | Erster Spatenstich zur Strecke Oldenburg – Delmenhorst – Bremen | |
| 15.09.1864 | Einsetzung einer Großherzoglischen Eisenbahn-Commission durch Verfügung des Innenministers von Berg | |
| 01.04.1867 | Die
Geburtsstunde der Großherzoglich Oldenburgische Eisenbahn (G.O.E.) – Errichtung der "Großherzoglischen Eisenbahndirection in Oldenburg" durch das Organisationsgesetz und Unterstellung dem Staatsministerium – Department des Innern [a. Q. 31.05.1867] Dienstsitz ist ein angemietetes Haus in der Peterstraße 19 zu Oldenburg (Oldb) |
| 15.07.1867 | Eröffnung
der ersten Eisenbahnstrecken im Großherzogtum von Oldenburg über Delmenhorst nach Bremen |
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| 10.1868 | Umzug der Verwaltung in das neue Dienstgebäude am Pferdemarkt in Oldenburg | |
| 19.06.1869 | Umbenennung des Bf Heppens in Bf Wilhelmshaven | |
| 1873/1874 | Erweiterung des Direktionsgebäudes im gleichen Baustil | |
| 1879 | Erichtung einer Telegraphenwerkstatt Oldenburg | |
| 21.05.1879 | Zwölf Jahre nach Eröffnung der ersten oldenburgischen Bahnstrecke wird das erste Empfangs- gebäude als "Centralbahnhof" in Oldenburg des Architekten Conrad Wilhelm Hase eröffnet |
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| 01.04.1895 | Übernahme der Essen-Löningener Eisenbahn |
| 1892 | Baubeginn der neuen Hauptwerkstätte, dem späteren Eisenbahnausbesserungswerkes Oldenburg an der Karlstraße nördlich des Centralbahnhofes Oldenburg i./Oldb. |
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| 1897 | Unterstellung
der Eisenbahndirektion dem Ministerium für Finanzen, Übernahme der Jever-Carolinensieler Eisenbahn mit der 1888 eröffneten "Tidebahn" Jever – Harle |
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Gliederung
der Großherzoglich Oldenburgische Eisenbahn (G.O.E.)
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| 01.11.1904 | Übernahme der Ocholt-Westersteder Eisenbahn und Umspurung der Strecke von 750 mm auf Normalspur | |||||||||||||||||||||
| 1908 | Neuordnung der Organisation der Eisenbahnverwaltung per Gesetz vom 25.03.1908 | |||||||||||||||||||||
| 1909 | Teilinbetriebnahme des im Bau befindlichen Verschiebebahnhofs Osternburg vor den Toren der Stadt Oldenburgs | |||||||||||||||||||||
| 11.06.1911 | Inbetriebnahme des neuen nun als "Oldenburg Vbf" bezeichneten Rangierbahnhofs und der neuen Bwst Oldenburg Vbf | |||||||||||||||||||||
| 01.01.1914 | Übernahme
der Strecke Oldenburg – Wilhelmshaven und der gesamten Strecken in
und um Wilhelmshaven von Preußen durch die GOE, um den preußischen Inselbetrieb an der Jade zu beenden und so die Abwicklung des Verkehrs zu vereinfachen. |
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| 01.08.1914 | Verkündung der Kaiserlichen Verordnung Nr. 4427 – § 1:
"Sämtliche Eisenbahnen Deutschlands sind als in der Nähe des Kriegsschauplatzes befindlich anzusehen." |
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| 06.08.1914 | Inkraftreten eines Militärfahrplanes der Linienkommandatur nach dem o.a. Kriegsleitungsgesetz infolge des am 28.07.1914 ausgebrochenen ersten Weltkrieges und der einhergehenden deutschen allgemeinen Mobilmachung |
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| 02.11.1914 | Wiedereinführung des Friedensfahrplans im Personen- und Güterverkehr mit unterschiedlich reduziertem Umfang | |||||||||||||||||||||
| 1915 | Übernahme der Betriebsführung der Ankum-Bersenbrücker Eisenbahn | |||||||||||||||||||||
| 03.08.1915 | Inbetriebnahme
des seit 1911 im Bau befindlichen neuen Bahnhofs "Oldenburg Hbf"
nach Plänen des Architekten und Baurats Mettegang ohne jegliche Feierlichkeiten auf Grund des inzwischen ausgebrochenen I. Weltkrieges |
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| 1917 | Umbenennung des Bf Bant in Bf Rüstringen | |||||||||||||||||||||
| 13.01.1918 | Inkrafttreten des Zugeinschränkungsplan A – Freisetzung von rund 85 Lokomotiven für den Güterzugdienst und Entfall von ca. 20.000 Zug-km reichsweit |
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| 20.11.1918 | Umbenennung in "Eisenbahndirektion Oldenbur i./Oldb." (ED Oldenburg i./Oldb.) infolge der Abdankung des Großherzogs Friedrich August | |||||||||||||||||||||
| 1919 | Offizielle Umbenennung in Oldenburgische Staatsbahn, die eine Streckenlänge von 690 km aufweist | |||||||||||||||||||||
| 05.05.1920 | Übernahme der Oldenburgischen Staatsbahn durch das Deutsche Reich – Veröffentlichung im Amtsbaltt vom 15.05.1920 | |||||||||||||||||||||
| 1921 | Einrichtung einer Zwischenleitungsebene zwschen der Eisenbahndirektion Oldenburg und dem Reichverkehrsministerium, Zweigstelle Hessen-Preußen |
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| 06.07.1922 | Einführung der einheitlichen Bezeichnung "Reichsbahndirektion" für General- Landeseisenbahn- und Eisenbahndirektionen — Firmierung fortan als "Reichsbahndirektion Oldenburg i./Oldb." (Rbd Oldenburg i./Oldb.) |
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| 12.02.1924 | Unterstellung der Eisenbahnverwaltung direkt dem Reichsverkehrsministerium | |||||||||||||||||||||
| 17.10.1924 | Umstellung der Hauptwerkstätte Oldenburg in das Eisenbahn-Ausbesserungswerk (EAW) Oldenburg/O. | |||||||||||||||||||||
| 01.02.1925 | Durch Neueinrichtung des Werkstättenwesens
mittels Zusammenführung mehrerer Direktionen zu Gruppen und durch Bestellung geschäftsführender Direktionen für das Wertkstättenwesens (GDW) gehört die Rbd Oldenburg i./Oldb. mit den Direktionen Altona, Münster i./Westf. und Schwerin zum Werkstättenbezirk I – Altona |
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| 01.05.1926 | Gliederung
der Rbd Oldenburg i./Oldb. – Direktionsnummer 23 Sitz in der Donnerschweer Straße 4 (Am Pferdemarkt) in Oldenburg i./Oldb.
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| 1927 | Der Präsident der Reichsbahndirektion Oldenburg betreut als Reichsbevollmächtigter für Privatbahnaufsicht folgende Privat- und Kleinbahnen | |||||||||||||||||||||
| 01.04.1927 | Neubezeichnung
der Dienststellen und Ämter Anstelle von Eisenbahnverwaltungen, -inspektionen werden Reichsbahnämter (z.B. aus dem Eisenbahnbetriebsamt (EBA) wird das Reichsbahn-Betriebsamt (RBA) |
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| 01.09.1927 | Namensänderung des Bf Bümmerstede in Bf Oldenburg (Oldb) Vbf | |||||||||||||||||||||
| 05.06.1928 | Umwandlung des RAW Oldenburg (Oldb) in eine Werkabteilung (WAbt.) des RAW Sebaldsbrück | |||||||||||||||||||||
| 01.03.1929 | Zusammenlegung des "Bautechnische Büro" und des "Oberbau- und Baustoffbüro" zum "Technischen Büro" (Tb) | |||||||||||||||||||||
| 01.04.1930 | Änderung
der Direktiosstrukturen – Errichtung
der Reichsbahn-Betriebsämter Oldenburg 1, 2 und 3 für den Bau- und Betriebsdienst Gliederung der Rbd Oldenburg / O. – Direktionsnummer 23 Sitz in der Donnerschweer Straße 4 (Am Pferdemarkt)
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| 01.04.1932 | Unterstellungen
des Maschinenamtes (RMA)
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| 22.12.1933 | Einführung eines neuen Abkürzungsverzeichnisse bei der DRG für ortskennzeichnende Kürzel, wie z.B. (Ostfriesl), (Oldb) usw. | |||||||||||||||||||||
| 31.12.1934 | Das
Ende der 68-jährigen oldenburgischen
Eisenbahndirektion – Auflösung
der Rbd Oldenburg Die Strecken Bremen-Neustadt – Hude – Nordenham – Blexen und Delmenhorst – Lemwerder gehen samt Personal in den Bezirk der Rbd Hannover über, der weitaus größte Teil (594,20 Strecken-km) an die Rbd Münster (Westf) |
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| Streckeneröffnungen | ||
| Die
Streckenangaben beziehen sich nicht nur auf die Direktionszugehörigkeit
bei Eröffnung, sondern auch auf eine teilweise zeitlich begrenzten und / oder nachträglichen Unterstellung dieser Eisenbahndirektion. Die Eröffnungsdaten sind gelegentlich widersprüchlich, da in der Vergangenheit nicht immer korrekt zwischen dem Tag der Eröffnungsfahrt und der Aufnahme des Regelbetriebes unterschieden wurde. In der Regel ist hier das Datum des ersten planmäßigen Betriebes angegeben. Da die Schreibweise von Bahnhöfen, Dienststellen etc. eine Zeitspanne mit mehreren Umbenennungen umfasst, wird die jeweils zeitgenössische Schreibweise verwendet bzw. entsprechend zu Beginn der jeweiligen Streckeneröffnung. |
| Jahr | Datum | Streckenname | Streckenverlauf | Länge | |
| 1867 | 15.07. 03.09. 03.09. |
Ost-West-Bahn Jadebahn |
Oldenburg
– Hude – Delmenhorst – Landesgrenze [– Bremen Neustadt], Oldenburg – Varel – Sande – Landesgrenze zu Preußen [– Heppens], Werftbahn Heppens [späteres Wilhelmshaven] |
36,00 51,54 ca. 250 |
km km km |
| 1869 | 15.06. | Ost-West-Bahn | Oldenburg – Kayhauserfeld – Ocholt – Landesgrenze [– Leer in Ostfriesland] | 36,17 | km |
| 1871 | 15.10. | Ostfriesische Küstenbahn | Sande – Jever | 12,96 | km |
| 1873 | 01.01. | Linke Weserbahn | Hude – Elsfleth – Brake | 25,53 | km |
| 1875 | 15.10. 15.10. |
Linke Weserbahn Oldenburger Südbahn |
Brake – Golzwarden – Rodenkirchen in Oldenburg –
Blexen, Oldenburg – Ahlhorn – Cloppenburg – Essen – Landesgrenze [– Quakenbrück] |
18,12 62,28 |
km km |
| 1876 | 01.09. 15.11. 26.11. |
Kleinbahn Ocholt-Westerstede Oldenburger Südbahn Ost-West-Bahn |
Ocholt
– Westerstede [Schmalspur 750 mm], Quakenbrück – Hesepe – Bramsche – Osnabrück-Eversburg, * Ihrhove – Reichsgrenze zu Holland bei Neuschanz * |
7,18 45,78 15,80 |
km km km |
| 1881 | 23.11. | |
Eystrup – Hoya | 6,86 | km |
| 1883 | 15.11. | Ostfriesische Küstenbahn | Jever – Landesgrenze zu Preußen bei Asel [– Wittmund – Norden)] | 3,10 | km |
| 1885 | 01.10. | Ahlhorn – Falkenrott – Vechta | 20,30 | km | |
| 1888 | 12.08. 01.09. 01.09. |
Essen-Löninger Eisenbahn Tidebahn Hasenbahn bzw. Schusterbahn |
Essen
in Oldenburg – Löningen, Jever – Carolinensiel, Vechta – Lohne i.Oldb. |
13,63 18,12 7,78 |
km km km |
| 1890 | 01.07. | Tidebahn | Carolinensiel – Hafen Harle | 2,06 | km |
| 1892 | 15.06. | Hannoversche Westbahn | Norden – Norddeich | 5,70 | km |
| 1893 | 01.01. 01.01. 15.05. 01.11. 01.12. |
Vareler Nebenbahnen Vareler Nebenbahnen Vareler Nebenbahnen Vareler Nebenbahnen |
Ellenserdamm
– Bockhorn, Varel i./Oldb. – Borgstede – Bramloge, Varel i./Oldb. – Vareler Hafen, Bockhorn – Grabstede, Borgstede – Bockhorn |
5,43 7,63 1,60 2,88 7,00 |
km km km km km |
| 1894 | 15.04. 10.05. |
Vareler Nebenbahnen Vareler Nebenbahnen |
Ellenserdamm
– Ellenserdammsiel, Bockhorn – Zetel |
1,40 3,63 |
km km |
| 1896 | 01.04. 01.05. |
Vareler Nebenbahnen Gummibahn |
Zetel
– Neuenburg i./Oldb. Oldenburg i./Oldb. – Ovelgönne – Brake i./Oldb. |
4,37 31,88 |
km km |
| 1897 | 03.07. 03.07. |
Wangerooger
Inselbahn Wangerooger Inselbahn |
Wangerooge
Sommeranleger – Saline [Schmalspur 1.000 mm], Saline – Bf Zedelius Straße [Schmalspur 1.000 mm] |
1,80 1,70 |
km km |
| 1898 | 01.05. ?? |
Hasenbahn
bzw. Schusterbahn Wangerooger Inselbahn |
Delmenhorst
– Falkenrott – Vechta, Abzw – Wangeooge Winteranleger [Schmalspur 1.000 mm] |
48,13 |
km km |
| 1899 | 01.11. | Hasenbahn bzw. Schusterbahn | Lohne – Holdorf – Neuenkirchen i./Oldb. | 22,32 | km |
| 1900 | 01.01. 01.05. 01.05. 01.11. |
Krsb. Cloppenburg / "Pingel-Anton" Hasenbahn bzw. Schusterbahn Erzbahn Krsb. Cloppenburg / "Pingel-Anton" |
Cloppenburg
– Kleinenging [Schmalspur 750 mm], Neuenkirchen (Oldb) – Hesepe, Holdorf i./Oldb. – Damme i./Oldb., Kleinenging – Lindern [Schmalspur 750 mm] |
21,50 10,21 7,29 3,10 |
km km km km |
| 1901 | 04.07. | Wangerooger Inselbahn | Saline – Westen [Schmalspur 1.000 mm] | 1,93 | km |
| 1903 | 01.02. | Krsb. Cloppenburg / "Pingel-Anton" | Lindern – Landesgrenze [Schmalspur 750 mm] | 4,60 | km |
| 1904 | 01.07. 01.11. 15.11. |
Wangerooger
Inselbahn Kleinbahn Lohne-Dinklage |
Wangerooge
Dorfbahnhof – Ostanleger [Schmalspur 1.000 mm], Ocholt – Westerstede [Umspurung auf Normalspur], Lohne – Dinklage |
5,43 7,32 7,96 |
km km km |
| 1905 | 10.04. 01.10. |
Linke Weserbahn | Nordenham
– Blexen, Westerstede – Grabstede |
6,58 14,27 |
km km |
| 1906 | 01.10. | Moor-Express | Cloppenburg – Friesoythe | 26,33 | km |
| 1907 | 01.09. 01.10. |
Essen-Löninger Eisenbahn Moor-Express |
Löningen
– Landesgrenze zu Preußen bei Lewinghausen, Friesoythe – Scharrel |
7,80 12,53 |
km km |
| 1908 | 15.08. 01.09. 18.09. 01.10. |
Butjadinger
Bahn Moor-Express Butjadinger Bahn Bremen-Thedinghauser Eb / Pingelheini |
Nordenham
– Stollhamm, Scharrel – Ocholt, Stollhamm – Burhave, Huchting – Brinkum |
9,70 23,81 7,30 8,20 |
km km km km |
| 1909 | 01.07. 01.08. |
Butjadinger
Bahn Butjadinger Bahn |
Burhave
– Eckwarden, Eckwarden – Eckwarderhöhe |
10,90 2,20 |
km km |
| 1910 | 01.02. 01.10. |
Bremen-Thedinghauser Eb / Pingelheini Bremen-Thedinghauser Eb / Pingelheini |
Brinkum – Leeste, Leeste – Thedinghausen |
3,50 14,40 |
km km |
| 1911 | 06.06. | Verbindungskurve Abzw. Oldenburg-Tweelbaeke – Abzw Hemmelsberg | 2,38 | km | |
| 1912 | 06.06. 05.10. 15.12. |
Kleinbahn Delmenhorst-Harpstedt Klb. Zwischenahn-Edewecht / Torfbahn |
Delmenhorst
– Landesgrenze zu Preußen [– Harpstedt], Verbindung der Hoyaer Eisenbahn mit der Klb Hoya – Syke – Asendorf, Zwischenahn – Edewecht |
5,01 1,60 6,90 |
km km km |
| 1913 | 01.05. | Vare i./Oldb. – Rodenkirchen i./Oldb. | 22,21 | km | |
| 1914 | 08.05. 06.06. 01.07. |
Klb Vechta-Cloppenburg / Hamsterbahn Klb Vechta-Cloppenburg / Hamsterbahn |
Vechta
– Schwichteler, Schwichteler – Cloppenburg, Damme – Bohmte |
13,70 13,90 19,90 |
km km km |
| 1915 | 15.02. 01.08. |
Schillinger Eisenbahn Ankum-Bersebrücker Eisenbahn |
Militärbahn
Hohenkirchen – Schillig, Bersenbrück – Ankum |
12,00 5,32 |
km km |
| 1917 | 01.10. | Wangerooger Inselbahn | Saline – Marineanleger [neuer Westanleger] [Schmalspur 1.000 mm] | 2,20 | km |
| 1920 | 01.10. | Klb. Zwischenahn-Edewecht / Torfbahn | Edewecht – Edewechterdamm | 5,30 | km |
| 1922 | 01.11. | Lemwerderbahn | Lemwerder – Delmenhorst | 14,60 | km |
| Kursiv | Kleinbahnen |
| * | Strecken erbaut auf preuß. Staatsgebieta |
| Streckenkarte 1927 |
| Bedeutende Bauten | ||
| Zeitraum | Projekte |
| 15.07.1867 | Inbetriebnahme
der 218 m langen Eisenbahnbrücke über die Weser in Bremen-Neustadt an der Strecke Oldenburg (Oldb) – Bremen. Sie ist eine zweigleisige Gitterbrücken mit drei bogenförmigem Längsträger und einer Altstadtseitigige Drehbrücke als Strombrücken, sowie einer kurzen Flutbrücke. 1897 wurde die Drehbrücke mittig plaziert und die gesamte Brückenkonstruktion verstärkt. Nachdem die Brücke am 23.03.1945 durch brit. Luftangriffe zerstört wurde, erfolgte bis 12.1946 der Wiederaufbau. Am 18.03.1947 Einsturz der Brücke wegen Eisgangs. Zum 26.04.1947 erneuter Wiederaufbau. Zwischen September 1961 und Februar 1962 wurde die Brücke durch einen Neubau ersetzt – s.u. 1961. |
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| 1866 | Eröffnung
zweier neuen 56 m langen Eisenbahnbücken über die Hunte bei Oldenburg
an den Strecken nach Bremen und Osnabrück. Sie sind als Drehbrücken konstruiert, deren Drehbewegungungen vollzogen sich in südliche bzw. nördliche Richtung vom linken Ufer aus. 1904/1905 Rekonstruktion der beiden Huntedrehbrücken bei Oldenburg zu einer gemeinsamen, zweigleisigen Drehbrücke, deren Drehpunkt sich nun in der Flussmitte befand mit zwei Durchfahrtsöffnungen von jeweils 28,75 m. Im II. Weltkrieg 1945 zerstört und 1954 durch zwei 2-gleisige, jeweils 35,7 m lange Rollklappbrücken mit mit Antrieb am Drehpunkt und Drehlager über Zahnschiene nach dem System Scherzer. |
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| 1867 | Fertigstellung
einer Kranbrücke über den 13 m breiten Georgsfehnkanal hinter Stickhausen an der Strecke Oldenburg (Oldb) – Leer. 1897 Umbau der Kranbrücke über den Georgsfehnkanal zu einer Rollbrücke. 1907 Ausbau zu einer doppelseitigen Klappbrücke mit einem festen Überbau von 4 m und einem beweglichen von 8,25 m über den Kanal. 1929 Neubau einer Rollklappbrücke über den Georgsfehnkanal mit einer Stützweite von 12,0 m, einer lichten Durchfahrtshöhe von 9,7 m und einem Klappengewicht von 36 t. |
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| 15.05.1873 | Inbetriebnahme einer 607 m langen Eisenbahnbrücke über die Weser bei Dreye im Zuge der Eröffnung der Strecke Münster – Bremen. Die Brücke der Köln-Mindener Eisenbahngesellschaft wurde mit drei Halbparabelträgern über dem Strom und 15 parallelgurtigen Trägern mit obenliegendem Gleis über dem linken Flutgelände aus Schmiedeeisen erbaut. 1887 Erweiterung auf zwei Gleise. 1920 Austausch der Brückenüberbauten durch verstärkte Überbauten. Am 19.03.1945 durch alliierte Fliegerangriffe schwerst beschädigt und ab 1951 wieder befahrbar hergerichtet. Sie besteht aus drei zweigleisigen Trapezträgern von jeweils 60,3 m Stützweite und 2x 15 Vollwandträgern aus Stahl mit obenliegendem Gleis mit jeweils 27,3 m lichten Weiten. |
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| 1874 – 1876 | Errichtung der ersten, 345 m langen Eisenbahnbrücke über die Ems bei Weener an der Strecke Ihrhove – Reichsgrenze zu den Nieder- landen bei Neuschanz. Sie bestand aus drei Strombrücken mit jeweils 48 m Stützweiten, acht Flutbrücken mit Spannweiten von jeweils 14,25 m, zwei Flutbrücken mit Spannweiten von jeweils 10,50 m und einer am Weeneraner Ufer gelegene Drehbrücke mit ca 42,0 m lichter Weiten. 1924-1926 Ersatz durch eine stromauwärts gelegenen, neuen nun als Friesenbrücke bezeichnete Eisenbahnbrücke. Sie zeichnete sich als 335 m lange Fachwerkträgerkonstruktion mit den Stützweiten 6x 50,64 m und einer 29 m langen Rollklappbrücke mit einer Durchfahrbreite von 25 m. Mitte April 1945 durch deutsche Wehrmachtsangehörige gesprengt, bis zum 20.05.1951 in gleicher Form wiederaufgebaut.und ist seither die längste Eisenbahnklappbrücke Deutschlands. |
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| 1886 – 1887 | Errichtung
einer Drehbrücke über den im Bau befindlichen Ems-Jade-Kanal
bei Mariensiel an der Strecke Oldenburg – Wilhelmshaven. 1937 Einbau einer Doppel-Klappbrück als Ersatz für die alte Drehbrücke. |
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| 1889 | Errichtung der dreischiffigen 104 m langen stählernde Bahnsteighalle des Bahnhof Münster (Westf) für die Bahnsteige 1-3 mit Spannweiten von 12,45 | 21,0 | 12,45 m. 1926 kommt noch eine 120 m lange Bahnsteighalle für den Bahnsteig 4 hinzu. |
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| 1895 / 1896 | Umzug
der Ausbesserungs- und Betriebswerkstätten von der Südseite
in das neue Domizil an der Nordseite des Centralbahnhofes Oldenburg |
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| 1904 / 1905 | Rekonstruktion
der beiden Huntedrehbrücken bei Oldenburg zu einer gemeinsamen,
zweigleisigen Drehbrücke, deren Drehpunkt sich nun in der Flussmitte befand mit zwei Durchfahrtsöffnungen von jeweils 28,75 m |
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| 1909-1911 | Bau
des "Kreuzungsbahnhof Osternburg", dem späteren
Verschiebebahnhof Oldenburg mit einer Gesamtgleislänge von 30,47 km vor den Toren Oldenburg. |
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| 1913 | Inbetriebnahme
des Bahnbetriebswerke Oldenburg Vbf, u.a. mit einem 16-ständigen
Rundschuppen. |
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| 03.08.1915 | Inbetriebnahme
des neuen Oldenburger Hauptbahnhofes, deren Personengleise in weiser
Voraussicht 3 m höher lagen als im alten Centralbahnhof. |
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| 1927 | Errichtung der neuen 130 m langen Eisenbahnbrücke über die Hunte bei Elsfleth an der Strecke Hude – Nordenham. Die Huntebrücke hat auf der linken Flussseite ein 50 m langes zweiarmiges Drehteil, sowie zwei ca. 33 m weite Halbparabelträger auf der rechten Seite. |
| Direktoren und Präsidenten der Eisenbahnverwaltung | ||
| Zeitraum | Name | Bemerkungen |
| 01.04.1867 | – | 05.01.1873 | Wilhelm
Gustav Friedrich Strackerjan und Baudirektor Ernst Friedrich Buresch |
1.
administrativer Direktor – Doppelspitze mit Buresch bis 1873 |
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| 03.02.1870 | – | 13.10.1882 | Baudirektor Ernst Friedrich Buresch | Technischer Direktor – Doppelspitze mit Streckerjan bis 1873, Doppelspitze mit Ramsauer 1873-1882 | ||
| 01.05.1873 | – | 30.06.1888 | Oberregierungsrat Peter-Friedrich Ramsauer | Erster alleiniger Direktor ab 19.03.1883 | ||
| 01.07.1988 | – | 30.09.1892 | Friedrich Bormann | Titel: Eisenbahn-Direktor | ||
| 01.05.1893 | – | 07.07.1899 | Otto von Mühlenfels | Titel: Eisenbahn-Direktions-Präsident (a. Q. 01.01.1893) | ||
| 01.07.1899 | – | 12.1915 | Otto Craepel | Titel: Präsident der Eisenbahndirektion Oldenburg | ||
| 08.01.1916 | – | 19.11.1918 | Julius Mutzenbecher | Direktor der G.O.E., vormals Regierungsrat | ||
| 20.11.1918 | – | 05.07.1922 | Julius Mutzenbecher | Präsident ED Oldenburg | ||
| 06.07.1922 | – | 31.08.1932 | Julius Mutzenbecher | Präsident Rbd Oldenburg | ||
| 01.09.1932 | – | 31.12.1934 | Hugo Arzt | anschl. ab 09.1935 Präsident Rbd Münster, vormals Reichsbahnoberrat | ||
| Old | letztes bahnamtliches Bezeichnungskürzel |
| Deutsche Direktionen | Direktionen besetzter Gebiete | Bahnbetriebswerke | Quellenangaben |