Königliche Eisenbahndirektion zu Posen
Zeittafel:  Errichtungen – Bezeichnungen – Auflösungen
 Streckeneröffnungen    Streckenstilllegungen    Präsidenten

01.04.1895   Errichtung einer "Königlichen Eisenbahndirection zu Posen" (KED Posen) im Zuge der umfassenden Reform der Preußischen 
Staatsbahn (KPEV) durch allerhöchstem Erlass vom 15.12.1894 – Direktionssitz ist in der Niederwall- / Ecke Luisenstraße, Posen,
Bildung des Bezirkes überwiegend aus Strecken der KED Berlin und KED Breslau, nur wenige aus der KED Bromberg
     
    Zu verwaltende Strecken, einschließlich der zugehörigen, nicht besonders aufgeführten Zweig- und Verbindungsbahnen
mit insgesamt 1.412,61 Strecken-km:
    Frankfurt a. O. – Bentschen – Posen, Reppen – Rokietnice, Guben – Bentschen, Bentschen – Meseritz, Meseritz – Landsberg a. W.,
Bentschen – Wollstein, Wollstein – Lissa i. P.,Opalnitza – Gräz, Obernigk – Posen, Trachenberg – Herrnsztadt, Bojanowo – Guhrau,
Hansdorf – Sagan – Glogau – Lissa i. P., Szempin – Schrimm, Posen – Kreuzburg, Lissa i. P. – Jarotschin, Lissa i. P. – Ostrowo,
Oels – Gnesen und Glowno – Stralkowo

Mit Aufhebung des Eisenbahn-Kommissariats in Berlin zum 31.03.1895 wird die Beaufsichtigung der Privatbahnen auf den jeweiligen
Direktionspräsidenten direkt übertragen
     
    Gliederung der Königlichen Eisenbahndirection
 
    Präsident    
    |      
I. Abtheilung   II. Abtheilung   III. Abtheilung   IV. Abtheilung
Etats- und Rechnungs-
wesen, Justitiariat und
allgemeine Verwaltung
 
  Betriebs- und
Verkehrsverwaltung
  Bau- und
Werkstättenverwaltung
  Betriebsmaschinendienst


Kgl. Eisenbahn-Betriebsinspectionen (BI)   Krotoschin, Lissa i. P. 1+2, Meseritz, Ostrowo, Posen 2+3 und Wollstein
Kgl. Eisenbahn-Maschineninspectionen (MI)   Lissa i. P., Ostrowo und Posen
Kgl. Eisenbahn-Verkehrsinspektionen(VI)   Lissa i. P., Ostrowo und Posen
Kgl. Eisenbahn-Werkstätteninspectionen (WI)   Posen
Kgl. Eisenbahn-Bauabtheilungen   Birnbaum, Neusalz a. O. und Schrimm
     
01.04.1899   Übernahme des Streckenabschnitts der Schlesischen Bahn Fürstenwalde a. Spree – Frankfurt a. O. – Guben – Sommerfeld von der KED Berlin,
Abgabe der Strecke Sagan – Hansdorf an die KED Breslau, Übernahme des Bf Glogau von der KED Breslau
01.04.1903   Übernahme der Strecken Freystadt – Waltersdorf – Reisicht und Neusalz a. O. – Freystadt – Sagan von der KED Breslau,
Übernahme des Streckenabschnitts Fürstenwalde a. Spree [ausschl.] – Frankfurt a. O. – Guben – Merke – Sommerfeld [ausschl.],
sowie die Werkstätteninspection Frankfurt a. O. und Guben von der KED Berlin
01.04.1905   Übernahme der Strecken Benau – Christianstadt und Christianstadt – Grünberg i. Schles samt Bwst Grünberg i. Schles von der KED Breslau
     
01.04.1906   Übernahme der Strecken Pudewitz [ausschl.] – Gnesen und Cüstrin – Frankfurt a. Oder
von der KED Bromberg
01.07.1906   Einrichtung der Betriebsinspektion (BI) Wollstein i. Posen
06./07.08.1907  

Entgleisung des mit zwei Lokomotiven geführten D 52 Alexandrowo – Berlin bei Tremessen,
der mit hoher Geschwindigkeit über eine im Gleisbau befindlichen Abschnitt fährt, bei dem die
Lokomotiven und 3 Wagen aus den Schienen springen und umkippen – 12 Tote u, 14 Verletzte

01.03.1908   Umbenennung des Bf Wollstein in Bf Wollstein i. Posen
01.04.1908   Errichtung der Werkstätteninspektion (WI) Posen b
01.10.1908   Einrichtung einer Betriebsinspektion (BI) in Wongrowitz
     
1909   Gliederung der Königlichen Eisenbahndirection
Direktionssitz in der Luisenstraße 10, Posen

 
Kgl. Eisenbahn-Betriebsinspectionen (BI)   Bentschen, Frankfurt a. Oder 1+2, Guben, Lissa, Meseritz 1+2, Ostrowo,
Posen 1+2 und Schwiebus
Kgl. Eisenbahn-Maschineninspectionen (MI)   Bentschen, Guben, Lissa, Ostrowo und Posen
Kgl. Eisenbahn-Verkehrsinspektionen (VI)   Bentschen, Guben, Lissa, Ostrowo und Posen
Kgl. Eisenbahn-Werkstätteninspectionen (WI)   Frankfurt a. O. a+b, Guben und Posen a+b
Kgl. Eisenbahn-Bauabtheilungen   Frankfurt a. O., Posen 1, 2a, 2b und Zielenzig
 
26.11.1910   Umwandlung der Inspektionen in Ämter [z.B. aus Maschinen-Inspektion (MI) wird Maschinenamt (MA)] gemäß Erlaß vom 23.10.1910
01.10.1912   Verlegung des Eisenbahnbetriebsamtes (EBA) Meseritz 1 nach Birnbaum – Umbenennung des EBA Meseritz 2 in EBA Meseritz
01.01.1913   Umwandlung des Eisenbahnbetriebsamtes (EBA) Birnbaum in ein Eisenbahnbetriebsnebenamt
01.04.1913   Einrichtung eines Werkstättenamtes (WA) Posen c
     
01.04.1914   Gliederung der RBD Posen
 
Kgl. Eisenbahn-Betriebsämter (BA)   Bentschen, Birnbaum, Frankfurt a./Oder, Glogau,1+2, Gnesen 2, Guben,
Krotoschin, Lissa i. Pos 1+2, Meseritz 1+2, Ostrowo, Posen 2 und
Wollstein i. Pos
Kgl. Eisenbahn-Maschinenämter (MA)   Bentschen, Guben, Lissa i. Pos, Ostrowo und Posen
Kgl. Eisenbahn-Verkehrsämter (VA)   Bentschen, Guben, Lissa i. Pos, Ostrowo und Posen
Kgl. Eisenbahn-Werkstättenämter (WA)   Frankfurt a./Oder a+b, Guben, Glogau [Nebenwerkstätte] und Posen a+b !
Kgl. Eisenbahn-Bauabtheilungen   Frankfurt a./Oder, Posen 1, 2a, 2b und Zielenzig


Unterstellungen der Maschinenämter (MA)

Bentschen   • Bwst Bentschen
   – Lokbf Birnbaum

• Bwst Meseritz
   – Lokbf Reppen
 
Guben   • Bwst Frankfurt (Oder)
• Bw Grünberg (Schles)
 
Lissa (Pos)   • Bwst Glogau
   – Lokbf Freystadt (Niederschles)

• Bwst Lissa (Pos)
• Bwst Wollstein (Pos)
 
Ostrowo   • Bwst Jarotschin
• Bwst Ostrowo
• Bwst Skalmierzyce
 
Posen   • Bwst Posen
   – Lokbf Grätz
   – Lokbf Kosten
     
01.08.1914   Kaiserliche Verordnung Nr. 4427 §1 "Sämtliche Eisenbahnen Deutschlands sind als in der Nähe des Kriegsschauplatzes befindlich anzusehen",
Der Eisenbahnverkehr wird vom Friedens- in den Kriegsbetriebszustand überführt, d.h. die Eisenbahnverwaltung hat den Anordnungen der
jeweils für sie eingerichteten, dem Chef des Feldeisenbahnwesens direkt unterstellten Linienkommandatur, nach Grundlage des Kriegs-
leistungsgesetzes vom 13.06.1873 und im Anschluß vom 01.04.1876 sowie der Militärtransportordnung vom 26.01.1887 zu befolgen
06.08.1914   Inkraftreten eines Militärfahrplanes der Linienkommandatur nach dem o.a. Kriegsleitungsgesetz infolge des am 28.07.1914 ausgebrochenen
ersten Weltkrieges und der einhergehenden deutschen allgemeinen Mobilmachung
02.11.1914   Wiedereinführung des Friedensfahrplans im Personen- und Güterverkehr mit unterschiedlich reduziertem Umfang
01.08.1916   Eröffnung der neuen Bwst Frankfurt a./Oder Vbf – Umbenennung der bisherigen Bwst am Personenbahnhof in Frankfurt a./Oder Pbf
13.01.1918   Inkrafttreten des Zugeinschränkungsplan A – Freisetzung von rund 85 Lokomotiven für den Güterzugdienst und Entfall von
ca. 20.000 Zug-km reichsweit
01.10.1918   Umwandlung des Eisenbahnmaschinenamtes (EMA) Bentschen in ein Nebenamt
01.04.1919   Mit Inkrafttreten des Gesetz zur vorl. Ordnung der Staatsgewalt in Preußen vom 20.03.1919 entfällt in allen Behörden der Zusatz "Königlich"
Umbenennung in "Eisenbahndirektion Posen" (ED Posen)
     
17.04.1919   Abgabe der "unbesetzten" Streckenteile der ED Posen mit den
•  Betriebsämter (BA) Glogau 1 und 2, sowie Lissa 1 und 2 an die ED Breslau,
•  BA Bentschen, Meseritz und Birnbaum an die ED Bromberg !!,
•  BA Frankfurt a./Oder und BA Guben, Verkehrsamt (VA) und Maschinenamt (MA) Guben,
   sowie die Werkstättenämter Frankfurt a./Oder und Guben an die ED Berlin
 
13.07.1919   Einrichtung einer Abwicklungsstelle in Posen  [a. Q. 25.01.1920]
19.12.1919   Abgabe der Strecke Kreuzburg OS – neue Reichsgrenze zu Polen an die ED Kattowitz
     
24.01.1920   Erlaß des preußischen Ministers der öffentlichen Arbeiten
Die Eisenbahndirektionen in Bromberg, Danzig und Posen haben mit dem 10. Januar 1920 aufgehört, als Behörden der
preußisch-hessischen Staatseisenbahnverwaltung zu bestehen.
In Berlin-Charlottenburg (Zoologischer Garten) ist die Eisenbahndirektion Osten errichtet.
Die deutschbleibenden Strecken der ehemaligen Eisenbahndirektionen werden der Eisenbahndirektion Osten zugeteilt.
Der Minister der öffentlichen Arbeiten
                    Rudolf Oeser

Auflösung der Eisenbahndirektion Posen zum 10.01.1920 durch Abtretung von ca. 49 % des Direktionsgebietes an Polen ent-
sprechend dem Versailler Vertrag vom 28. Juni 1919 – Deutschland hat die preußischen Provinzen Westpreußen (mit Ausnahme
der Freien Stadt Danzig) und Posen sowie Oberschlesien – an die am 7. November 1918 ausgerufene Republik Polen abzutreten.
Übergang der deutsch gebliebenen Gebiete bzw. Strecken
  • an die ED Breslau mit folgenden Strecken
    • Obernigk – Landesgrenze südlich Rawitsch,
    • Trachenberg – Herrnstadt,
    • Oels – Militsch – Landesgrenze südlich Krotoschin,
    • Großgraben – Landesgrenze nördlich Neumittelwalde

  • an die ED Kattowitz
    • Kreuzburg OS – Landesgrenze in Richtung Kempen (Wartheland)

  • an die neu zu errichtende ED Osten mit folgenden Strecken
    • Fürstenwalde – Frankfurt (Oder) – Reppen – Landesgrenze westlich Bentschen,
    • Landsberg (Warthe) – Landesgrenze westlich Birnbaum,
    • Schwerin (Warthe) – Meseritz – Landesgrenze westlich Bentschen,
    • Meseritz – Topper,
    • Landsberg (Warthe) – Zielenzig,
    • Reppen – Zielenzig – Meseritz – Landesgrenze westlich Birnbaum,
    • Cottbus – Guben – Rothenburg (Oder) – Landesgrenze westlich Bentschen,
    • Reppen – Rothenburg (Oder) – Glogau,
    • Grenze des Eisenbahndirektionsbezirks Stettin nördlich Frankfurt (Oder) – Guben – Sommerfeld,
    • Sommerfeld – Crossen,
    • Schwiebus – Züllichau – Kontopp,
    • Grünberg (Schles) – Benau-Oberdorf,
    • Züllichau – Landesgrenze östlich Unruhstadt,
    • Sagan – Neusalz – Landesgrenze südwestlich Wollstein,
    • Freystadt (Westpr) – Waltersdorf,
    • Kolzig – Glogau mit Abzweigungen nach Fraustadt,
    • Sagan – Glogau – Landesgrenze östlich Fraustadt,
    • Glogau – Landesgrenze westlich Bojanowo,
    • Waltersdorf – Reisicht
       
25.01.1920   Errichtung einer Abwicklungsstelle der ED Posen





09.09.1939   Provisorische Neueinrichtung einer "Eisenbahndirektion Posen" (ED Posen) mit Sitz in Berlin zur Verwaltung der Strecken
im Reichsgau Wartheland,
Keine Übernahme, der 1920 zur ED Osten gelangten deutschen Restgebiete der ehem. KED Posen, sowie für die vorübergehende
Verwaltung der zu übernehmenden Strecken im nördlichen Teil Polens mit Ausnahme der Freien Stadt Danzigs
09.1939   Einsetzung eines Eisenbahndirektionspräsidenten durch den polnischen Stadthalter zur Sicherung des vorhandenen Bahnvermögens
13.09.1939   Vorfindung nur geräumter, demontierter oder zerstörter, eisenbahntechnischer Anlagen durch den eingetroffenen Erkundungstrupp der
Deutschen Reichsbahn in Posen und in näherer Umgebung
14.09.1939   Verlegung des Direktionssitzes nach Posen durch eigenhändige Übernahme der Betriebsgeschäfte des angereisten und vorläufigen
Präsidenten Dr. Sarter
26.09.1939   Übergabe der prov. Verwaltung der polnischen Strecken an die neugeschaffene "Generaldirektion der Ostbahn" (Gedob) in Krakau
     
    Gliederung der Eisenbahndirektion Posen
 
Präsident
      |      
Abteilung I   Abteilung II   Abteilung III   Abteilung IV
Allgem. Verwaltung,
Finanz-, Verkehrs-
Personal- und
Sozialwesen
  Betriebsdienst,
Fernmelde- und
Sicherungswesen
  Bauabteilung   Betriebs-
maschienendienst
|   |   |   |
7 Dezernate   9 Dezernate   5 Dezernate   4 Dezernate
  |   |   |  
  10 Betriebsämter   4 Verkehrsämter   5 Maschinenämter  


    Ermächtigung des Direktionspräsidenten durch RVM bei Bedarf von den üblichen DRB-Vorschriften abzuweichen
12.10.1939   Errichtung einer Oberzugleitung (Ozl) und Zugleitung (ZI) Posen und einer Zugleitung (Zl) Bromberg
     
01.11.1939   Umwandlung in die "Reichsbahndirektion Posen" (RBD Posen) mit Erlass des RVM "2 Ogd (Dz) zur Errichtung einer RBD Danzig"
vom 08.12.1939 rückwirkend – Ernennung von Dr. Sarter zum ersten Präsidenten dieser Eisenbahndirektion,
Die RBD Posen umfasst die Strecken im Reichsgau Posen mit Ausnahme des Streckenabschnitts Schneidemühl – Thorn
     
    Gründung einer "Geschäftsführenden Direktion Posen für das Werkstättenwesen" – GDW 8 Posen
Zuständig für die Reichsbahn-Ausbesserungswerke (RAW) folgender Direktionen:
 
 Reichsbahndirektionen  Reichsbahn-Ausbesserungswerke (RAW)
  Osten   Schneidemühl
  Stettin   Eberswalde und Stargard (Pom)
     
01.11.1939   Verlegung der Zugleitung (Zl) Bromberg zur RBD Danzig – Errichtung einer ZI in Hohensalza
20.11.1939   Übernahme des RBA Ostrowo von der RBD Breslau
01.12.1939  

Übernahme der Gebiete um Lissa und Ostrowo, die bisher von den RBD Breslau und Oppeln verwaltet wurden und der Gebiete um
Kutno und Łódź von der als Vorläuferin der Gedob fungierenden ED Łódź und
Abgabe der Gebiete nördlich der Linie Schneidemühl – Bromberg – Thorn an die neue wiedererrichtete Eisenbahndirektion RBD Danzig
durch Erlass des RVM – 2 Ogd (Pos) vom 30.11.1939,

Aufstieg zur flächenmäßig zweitgrößten Eisenbahndirektion der Deutschen Reichsbahn mit insgesamt 3.722 Strecken-km, die sich in
1.637 km Haupt-, 1.642 km Neben- und 443 km reichseigene Kleinbahnen aufgliederten. Umgrenzt wird die Direktion

im Norden zur RBD Danzig von Schröttersburg über Thorn – Groß Neudorf – Nakel – Schneidemühl [jeweils ausschl.],
im Osten gegenüber dem Generalgouverment von Tschenstochau [ausschl.] auf einer Linie Petrikau – Koluszki – Schröttersburg,
im Süden von Lissa über Rawitsch – Krotoschin – Neumittelwalde – Kostau – Loben bis kurz vor Tschenstochau,
im Westen durch eine Linie Schneidemühl – Kreuz – Bentschen – Lissa

Der Personalbestand der Direktion umfasste 933 Mitarbeiter, von denen 406 deutsche Beamte, 24 deutsche Angestellte,
201 deutsche Hilfsarbeiter und 302 polnische Mitarbeiter.

Gliederung der RBD Posen

Reichsbahn-Betriebsämter (RBA)   Eichenbrück [1939-1942 Wongrowitz], Gnesen, Hohensalza, Jarotschin, Kempen,
Kutno, Leslau, Lissa, Litzmannstadt, Ostrowo, Posen und Samter
Reichsbahn-Maschinenämter (RMA)   Gnesen, Litzmannstadt, Ostrowo und Posen
Reichsbahn-Verkehrsämter (RVA)   Gnesen, Hohensalza, Lissa, Litzmannstadt, Ostrowo und Posen
Betriebsstoffhauptlager Posen
Oberbaulager Kalmen
Starkstromwerkstatt Posen
Bahnmeistereien 93
     
1940   Beginn des OTTO-Progamms für den Ausbau der Strecken in Ost-West-Richtung, Erweiterung und Neubau von Bw-Anlagen etc.
08.01.1940   Unterstellung der RBD Posen der Generalbetriebsleitung (GBL) Ost
01.04.1940   Verlegung des RBA Kalisch nach Łódź
11.04.1940   Umbenennung von Łódź in Litzmannstadt und aller Dienststellen bzw. Reichsbahnämter dieser Stadt
05.1940   Errichtung einer Zugleitung (ZI) in Karschnitz, Lissa, Litzmannstadt und Ostrowo
01.01.1941   Einführung der Eisenbahn-Verkehrsordnung (EVO)
10.01.1941   Mit Erlass des RVM wird der zweigleisige Ausbau der Kohlenbahn in der RBD Posen eingeleitet
     
01.04.1941   Gliederung der RBD Posen – Direktionsnummer 36
Direktionssitz am Kurfürstenring 4, Posen
 
Präsident
      |        
Abteilung I   Abteilung II   Abteilung III   Abteilung IV   Abteilung V
Allgem. Verwaltung,
Organisation,
Finanz- u. Kassenwesen,
Personal- u.Sozialdienst
  Verkehr und
administrative
Streckenangelegenheiten
  Betrieb,
Sicherungs- und Fernmeldewesen
  Bauabteilung   Maschinentechn.
Abteilung
|   |   |   |   |
7 Volldezernate
2 Hilfsdezernate
  6 Volldezernate
2 Hilfsdezernate
  9 Volldezernate
3 Hilfsdezernate
  7 Volldezernate
2 Hilfsdezernate
  4 Volldezernate
1 Hilfsdezernat  
      |       |
  Reichsbahn-
Betriebsämter
  Reichsbahn-
Maschinenämter
  Reichsbahn-
Verkehrsämter
  Reichsbahn-
Vermessungsamt
    |   |   |    
 
  • Eichenbrück
  • Gnesen
  • Hohensalza
  • Jarotschin
  • Kempen
  • Kutno
  • Leslau
  • Lissa
  • Litzmannstadt
  • Ostrowo
  • Posen
  • Samter
 
  • Gnesen
  • Litzmannstadt
  • Ostrowo
  • Posen
 
  • Gnesen
  • Hohensalza
  • Lissa
  • Litzmannstadt
  • Ostrowo
  • Posen
   


Unterstellungen der einzelnen Reichsbahn-Maschinenämter (RMA)
Gnesen   • Bw Gnesen a [Gne] 530
• Bw Hohensalza a [Hh] 430
   – Lokbf Mogilno

• Bw Wongrowitz a [Wz] 180

• Hilfs-Bw Romburg
 
Litzmannstadt
(ehem.
Łódź)
  Bw Karsnice a c [Ka] 710
Bw Krosniewice a [Ke] 330     [später Bw Kroßwitz Stadt] mit RAW-Aufgaben betraut
   – Lokbf Sompolno


• Bw Kutno a [Ku] 490
• Bw Litzmannstadt a [Bw Lo] 420     mit Bahnbetriebswagenwerk Litzmannstadt [Bww Lo] 130  (ehem. Łódź)
   – Lokbf Litzmannstadt Ost       [ehem. Łódź Ost]

• Hilfs-Bw Widzew
 
Ostrowo   • Bw Jarotschin a [Ja] 340
• Bw Ostrowo a [Bw Ow] 670
   – Lokbf Kempen (Wartheland)
 
Posen   • Bw Konin c [Ku] 530
• Bw Lissa a [Ls] 530
   – Lokbf Rawitsch
 
• Bw Posen c [Bw Pn] 1.150      mit Bahnbetriebswagenwerk Posen [Bww Pn] 330
   – Lokbf Birnbaum
   – Lokbf Grätz

• Bw Wollstein c [Wol] 110
     
a    Bw mit zusätzlicher Wagenausbesserung
b    Bw sind zusätzlich Kraftwagen zugeteilt
c    Bw mit zusätzlicher Lokomotivausbesserung
50  Zahl der Gefolgschaft
[ ]  abgekürzte Bezeichnung
kursiv   Angaben für Schmalspur
     
26.06.1941   Umbenennungen von Bahnhofsnamen bzw. Dienststellen
  Ciechocinek in Hermannsbad   Padlindszen in Pablindschen
  Gniezno in Gnesen   Podszonen in Podschonen
  Gostyń in Gostingen   Puchallowen in Windau (Ostpr)
  Grodzisk in Grätz   Skrebudicken in Finkental (Ostpr)
  Droszwalde in Drozwalde   Stürlack in Groß Stürlack
  Eszerningken in Escherningken   Szargillen in Schargillen
  Groß Brittanien in Britannien (Ostpr)   Szillen in Schillen
  Laukischken in Permauern   Szittkehmen in Schittkehmen
  Nordenburg in Nordenburg (Kr Gerdauen)   Uszballen in Uschballen
     
1942   Aufhebung der Zugleitungen (ZI) in Karschnitz und Lissa, Einrichtung der ZI Kutno
Inbetriebnahme des Neubau-Bw Konin und Unterstellung dem RMA Posen
01.06.1942   Einführung der Eisenbahnbetriebsordnung (EBO) in der Direktion Posen
01.11.1942   Umbenennung aller Reichsbahn-Dienststellen von Wongrowitz in Eichenbrück
     
02.11.1942   Neue Rangierbahnhöfe in Litzmannstadt und Posen
Inbetriebnahme des neuangelegten Rangierbahnhofes Litzmannstadt Vbf und dem Neubau-Bw Litzmannstadt Vbf sowie dem Bww
und Kbw Litzmannstadt bei Unterstellung dem RMA Litzmannstadt,
Inbetriebnahme des neuangelegten Rangierbahnhofes Posen Vbf und dem Neubau-Bw Posen Vbf bei Unterstellung dem RMA Posen,
Umbenennung des Bw Litzmannstadt in Bw Litzmannstadt Hbf und des Bw Posen in Bw Posen Hbf
     
17.05.1943   Der Präsident der Reichsbahndirektion Posen betreut als Reichsbevollmächtigter für Privatbahnaufsicht folgende Privat- und Kleinbahnen

Zahlreiche Umbenennungen von Bahnhöfen bzw. Dienststellen zum Sommerfahrplan
Bf Alexandrowo in Bf Weichselstädt, Bf Bartschin in Bf Bartelstädt, Bf Karsznice in Bf Karschnitz, Bf Krosniewice Stadt in Bf Kroßwitz Stadt,
Bf Nieszawa in Bf Nessau, Bf Opalenitza in Bf Oppernbach, Bf Prszka in Bf Praschkau, Bf Schwaningen in Bf Schwersenz,
Bf Sompolno in Bf Deutscheneck, Bf Widzew in Bf Litzmannstadt Ost und Bf Zdunska Wola in Bf Freihaus
Ende 1943   Errichtung eines Lokbf Kalmen mit Unterstellung dem Bw Ostrowo
bis Ende 1943   Aufhebung aller Lokbahnhöfe im Bezirk – mit Ausnahme des Lokbf Kalmen und des Lokbf Kempen (Wartheland) – diese dienen
nur noch als Lokwendestationen
01.01.1944   Wechsel des Bw Konin vom RMA Posen zum RMA Gnesen
     
01.06.1944   Gliederung der RBD Posen – Direktionsnummer 36
Direktionssitz am Kurfürstenring 4, Posen

Reichsbahn-Betriebsämter (RBA)   Eichenbrück, Gnesen, Hohensalza, Jarotschin, Kempen, Kutno,
Leslau, Lissa (Warthel), Litzmannstadt, Ostrowo, Posen und Samter
Reichsbahn-Maschinenämter (RMA)   Gnesen, Litzmannstadt, Ostrowo und Posen
Reichsbahn-Verkehrsämter (RVA)   Gnesen, Hohensalza, Lissa, Litzmannstadt, Ostrowo und Posen
Reichsbahn-Neubauämter (RMA)   Hohensalza, Posen, Warthbrücken und Wreschen
Vermessungsamt (VermA)   Posen
Betriebsstoffhauptlager Posen
Oberbaulager Kalmen
Schwellenaufbereitungswerkstatt Kalmen
Starkstromwerkstatt Posen



Unterstellungen der einzelnen Reichsbahn-Maschinenämter (RMA)
 
Gnesen   • Bw Eichenbrück     [vormals Wongrowitz]
• Bw Gnesen
• Bw Hohensalza

• Bw Konin

• Hilfs-Bw Romburg
 
Litzmannstadt   Bw Karschnitz     [vormals Karsnice]
Bw Kroßwitz Stadt     [vormals Bw Krosniewice] mit RAW-Aufgaben betraut

• Bw Kutno
• Bw Litzmannstadt Vbf [Lof]
• Bw Litzmannstadt Hbf    mit Bahnbetriebswagenwerk Litzmannstadt Hbf  [ehem. Łódź]

• Hilfs-Bw Widzew
 
Ostrowo   • Bw Jarotschin
• Bw Ostrowo
   – Lokbf Kempen (Wartheland)
 
Posen   • Bw Lissa (Warthel)
 
• Bw Posen Hbf    mit Bahnbetriebswagenwerk Posen

• Bw Posen Vbf [PoV]
• Bw Wollstein
     
[ ]  abgekürzte Bezeichnung
kursiv   Angaben für Schmalspur



Unterstellungen der einzelnen Reichsbahn-Betriebsämter (RBA)
 
Eichenbrück   • Bm Eichenbrück
• Bm Goslin
• Bm Kolmar (Warthel)
• Bm Obornik
• Bm Rogasen
• Bm Schokken
• Bm Schwertburg
 
Lissa (Warthel)   • Bm Kosten (Warthel)
• Bm Lissa (Warthel) 1
• Bm Lissa (Warthel) 2
• Bm Luschwitz
• Bm Moschin
• Bm Rawitsch
• Bm Wollstein 1
• Bm Wollstein 2
 
Gnesen   • Bm Exin
• Bm Gnesen 1
• Bm Gnesen 2
• Bm Janowitz (Warthel)
• Bm Mogilno 1
• Bm Mogilno 2
• Bm Pudewitz
• Bm Tremessen
 
Leslau   • Bm Deutscheneck
• Bm Dobben
• Bm Kranzwerder
• Bm Kroßwitz Stadt
• Bm Leslau
• Bm Weichselstädt
 
Hohensalza   • Bm Argenau
• Bm Babenwald
• Bm Dietfurt (Warthel)
• Bm Hohensalza 1
• Bm Hohensalza 2
• Bm Kruschwitz
• Bm Petrikau (Warthel)

 
Litzmannstadt   • Bm Karschnitz
• Bm Litzmannstadt Hbf
• Bm Litzmannstadt Mitte
• Bm Litzmannstadt Vbf
• Bm Lockheim
• Bm Pabianitz
• Bm Pfeilstätt
• Bm Rustitz
• Bm Wandalenbrück
 
Jarotschin   • Bm Gostingen
• Bm Jarotschin 1
• Bm Jarotschin 2
• Bm Horleburg
• Bm Liebstädt
• Bm Pleschen
• Bm Schrimm
• Bm Schroda
 
Ostrowo   • Bm Görchen
• Bm Kalisch (Warthel)
• Bm Kalmen
• Bm Koppelstädt
• Bm Krotoschin
• Bm Punitz
• Bm Ostrowo 1
• Bm Schieratz
• Bm Schwarzenau (Warthel)
 
Kempen   • Bm Kempen (Warthel) 1
• Bm Kempen (Warthel) 2
• Bm Ostrowo 2
• Bm Schildberg (Warthel)
• Bm Welun
• Bm Wilhelmsbrück
 
Posen   • Bm Bentschen
• Bm Grätz (Warthel)
• Bm Oppenbach
• Bm Posen Hbf 1
• Bm Posen Hbf 2
• Bm Posen Hbf 3
• Bm Posen Hbf 4
• Bm Schwersenz
• Bm Tirschtiegel
• Bm Wreschen
 
Kutno   • Bm Brunnstadt
• Bm Konin
• Bm Kroßwitz
• Bm Kutno
• Bm Waldrode
• Bm Warthbrücken
• Bm Zichlin
 
Samter   • Bm Birnbaum (Warthel)
• Bm Dratzigmühle
• Bm Pinne
• Bm Ritschenwalde
• Bm Rokstätt
• Bm Samter
• Bm Scharnikau (Warthel)
• Bm Wronke
 


Unterstellungen der einzelnen Reichsbahn-Verkehrsämter (RVA)
 
Gnesen   • Bfk Eichenbrück
• Bfk Gnesen
 
Hohensalza   • Bfk Hohensalza
 
Lissa (Warthel)   • Bfk Lissa (Warthel)
• Fka Lissa (Warthel)
• Gepa Lissa (Warthel)
 
Litzmannstadt   • Bfk Karschnitz
• Bfk Kutno
• Bfk Litzmannstadt Hbf
• Fka Litzmannstadt Hbf
• Gepa Litzmannstadt Hbf
 
Ostrowo   • Bfk Ostrowo
 
Posen   • Bfk Posen Hbf
• Fka Posen Hbf
• Gepa Posen Hbf
 
     
12.01.1945  

Mit Beginn der russ. Offensive in den Warthegau werden nach und nach folgende Staädte eingenommen

  • 15.01. Kutno
  • 17.01. Konin
  • 18.01. Kemen und Warthebrücken
  • 19.01. Litzmannstadt
  • 20.01. Hohensalza
  • 21.01. Gnesen
  • 22.01. Jarotchin und Eichenbrück
  • 23.01. Ostrowo
  • 25.01. Einschließung von Posen
  • 26.01. Bentschen
     
19.01.1945   Errichtung einer PKP-Direktion (Dyrekcji Okręgowej Kolei Państwowych [DOKP]) Łódź in Litzmannstadt
20.01.1945   Festungsalarm für die Stadt Posen
Räumungsauftrag für die Direktion Posen durch RBD-Präsident um 12:00 mittags – bis zum 22.01. werden über
2 Mio. Deutsche durch die Reichsbahn und deren Bediensteten in das Gebiet westwärts der Oder evakuiert
21.01.1945   Flucht mit zwei Befehls- bzw. Räumungszügen nach Neu Bentschen,
Übernahme letzter Aufgaben und Eisenbahner durch das RBA Posen
25.01.1945   Fall des RBD-Präsidenten bei einer Erkundungsfahrt der noch nicht in Feindeshand gefallenden Strecken nahe Birnbaum
29.01.1945   Verlegung der Befehls- bzw. Räumungszüge nach Booßen bei Frankfurt (Oder)
23.02.1945   Kapitulation der direktionsnamengebenen Festungsstadt nach vierwöchiger Belagerung durch die Rote Armee
     
28.02.1945   Das zweite und endgültige Ende der Posener Eisenbahnverwaltung
Auflösung der RBD Posen
durch das Reichsverkehrsministerium (RVM) und Einrichtung einer Abwicklungsstelle
bei der RBD Berlin, deren Tätigkeitsende unbekannt bleibt

Aufgrund der Beschlüsse auf den alliierten Konferenzen von Teheran 28.11.-01.12.1943, Jalta 04.02.-11.02.1945 und
Potsdam 17.07.-02.08.1945 sind die Gebiete östlich der Oder und Neiße an Polen und die UdSSR abzutreten:
Übergang des gesamten Gebietes der RBD Posen an die polnische Staatsbahn PKP
     
15.04.1945   Bildung der polnischen Eisenbahndirektion DOKP (Dyrekcji Okręgowej Kolei Państwowych) Poznań





Streckeneröffnungen
Die Streckenangaben beziehen sich nicht nur auf die Direktionszugehörigkeit bei Eröffnung, sondern auch auf eine teilweise zeitlich begrenzten
und/oder nachträglichen Unterstellung dieser Eisenbahndirektion.
Die Eröffnungsdaten sind gelegentlich widersprüchlich, da in der Vergangenheit nicht immer korrekt zwischen dem Tag der Eröffnungsfahrt und der Aufnahme des Regelbetriebes unterschieden wurde. In der Regel ist hier das Datum des ersten planmäßigen Betriebes angegeben.

Jahr Datum Streckenname Streckenverlauf Länge
1842 23.10. Schlesische Bahn Fürstenwalde/Spree – Frankfurt/Oder 33,90 km
1846 01.09. Schlesische Bahn Frankfurt/Oder – Guben – Sommerfeld 91,6 km
1848 10.08. Woldenburg – Kreuz – Wronke – Samter – Rokietnice – Posen 106,65 km
1856 29.10. Posen – Czempin – Lissa – Rawitsch – Bezirksgrenze (– Trachenberg) 104,74 km
1857 12.10.
30.12.
Preußische Ostbahn Frankfurt/Oder – Lebus – Cüstrin – Landsberg/Warthe – Kreuz,
Lissa in Posen – Bezirksgrenze (– Glogau)
133,34
12,84
km
km
1870 26.06.
26.06.
Märkisch-Posener Eisenbahn
Märkisch-Posener Eisenbahn
Frankfurt/Oder – Reppen – Schwiebus – Bentschen,
Guben – Crossen – Rothenburg/Oder – Züllichau – Posemuckel – Bentschen – Opalenitza – Posen
102,80
172,90
km
km
1871 01.09.
01.10.
01.10.
Guben – Bezirksgrenze (– Cottbus),
Glogau – Neusalz/Oder – Rothenburg/Oder,
Glogau – Bezirksgrenze (– Raudten)
34,84
67,60
6,27
km
km
km
1872 01.03.
26.05.
26.05.
Kempen in Posen – Bezirksgrenze bei Perschau (– Groß Wartenberg),
Posen – Glowno – Gnesen – Mogilno – Hohensalza – Bezirksgrenze (– Bromberg),
Kempen in Posen – Wilhelmsbrück
17,68
125,83
9,31
km
km
km
1873 25.03. Hohensalza – Bezirksgrenze (– Thorn) 27,74 km
1874 01.05.   Rothenburg/Oder – Reppen 56,93 km
1875 02.01.
30.06.
30.06.
  Reppen – Cüstrin Neustadt,
Gnesen – Wreschen – Jarotschin – Krotoschin – Bezirksgrenze (– Oels),
Posen – Jarotschin – Ostrowo – Kempen – Bezirksgrenze (– Kreuzburg/OS)
31,62
104,11
176,12
km
km
km
1876 16.11.
31.12.
  Cüstrin Neustadt – Bezirksgrenze (– Jädickendorf),
Frankfurt/Oder – Grunow/Niederlausitz – Bezirksgrenze (– Cottbus)
2,31
63,00
km
km
1877 15.05. Frankfurt/Oder – Booßen – Bezirksgrenze (– Seelow) 5,99 km
1879 15.05. Posen – Obernik – Rogasen – Kolmar – Bezirksgrenze (– Schneidemühl) 88,89 km
1881 10.12. Märkisch-Posener Eisenbahn Opalenitza – Grätz 9,78 km
1882 01.09. Inowratzlaw [späteres Hohensalza] – Montwy, 6,89 km
1886 01.07.
23.10.
 
Opalenitzaer Kleinbahn
Bentschen – Wollstein in Posen,
Opalenitza – Trzcionka  [später Neu Rochlitz]   [Schmalspur 750 mm]
22,71
10,7
km
km
1887 01.09.
01.11.
01.12.
Glowno [späteres Posen Ost] – Wreschen,
Gnesen – Carlshof – Janowitz – Elsenau – Exin – Nakel,
Meseritz – Wierzebaum – Birnbaum
43,25
75,04
31,16
km
km
km
1888 01.01.
01.03.
01.08.
01.10.
01.10.
01.12.
01.12.
Wreschen – Stralkowo,
Pinne – Rokietnice,
Birnbaum – Pinne,
Lissa in Posen – Kankel – Sandberg – Jarotschin,
Kankel – Kobylin – Krotoschin – Ostrowo,
Posen – Posen Gerberdamm,
Rogasen – Wongrowitz
18,46
34,22
29,01
68,56
86,98
3,04
18,54
km
km
km
km
km
km
km
1889 01.01.
01.04.
01.06.
09.11.
 


Opalenitzaer Kleinbahn
Montwy – Kruschwitz,
Anschluss von Montwy zum Montwyfluss,
Wongrowitz – Elsenau – Sarbinowo – Znin – Bartschin – Inowratzlaw,
Trzcionka [später Neu Rochlitz] – Brody   [Schmalspur 750 mm]
9,58
1,08
77,67
6,6
km
km
km
km
1892 15.10.   Mogilno – Strelno, 16,30 km
1894 01.07.
01.07.
Zniner [Dietfurter] Kreisbahn
Zniner [Dietfurter] Kreisbahn
Żnin [Dietfurt] – Urstätt – Rogowo [Seebrück]   [Schmalspur 600 mm],
Biskupin [Urstätt] – Schelejewo [Borkendorf]   [Schmalspur 600 mm]
19,1
8,1
km
km
1895 09.06.
01.11.
xx.10.
01.12.
Zniner [Dietfurter] Kreisbahn Rogowo [Seebrück] – Oschnau Bf   [Schmalspur 600 mm],
Lissa in Posen – Luschwitz,
Znin – Schubin,
Blotnik – Wollstein in Posen,
12,7
17,89
18,80
19,67
km
km
km
km
1896 01.01.
01.01.
01.01.
14.01.
14.01.
14.02.

01.07.
01.10.
01.12.
Gnesener Kreisbahn
Gnesener Kreisbahn
Gnesener Kreisbahn
Opalenitzaer Kleinbahn
Opalenitzaer Kleinbahn
Gnesen Krsbf – Witkowo   [Schmalspur 600 mm],
Niechanowo [Niedorf] – Mieltschin [Mielen]   [Schmalspur 600 mm],
Arcugowo [Herzogsburg] – Mierzewo [Erlendorf]   [Schmalspur 600 mm],
Brody – Neustadt b. Pinne   [Schmalspur 750 mm],
Neu-Rochlitz – Wonsow  [später Hardt]   [Schmalspur 750 mm],
Ostrowo – Skalmierzyce,
Luschwitz – Blotnik,
Meseritz – Schwerin (Warthe),
Dratzigmühle – Sagen-Goray – Rogasen,
Schwerin (Warthe) – Landsberg (Warthe) Vorstadt
15,9
13,0
7,1
7,5
6,19
16,53
8,52
18,50
68,23
24,36
km
km
km
km
km
km
km
km
km
km
1897 10.04.
16.09.
 
Gnesener Kreisbahn
Sagan-Goray – Czarnikau,
Witkowo – Powidz   [Schmalspur 600 mm]
5,64
11,5
km
km
1898 05.02.
13.04.
13.04.
13.04.
13.04.
14.04.
17.05.
17.05.
28.06.
 
Wreschener Kreisbahn
Wreschener Kreisbahn
Wreschener Kreisbahn
Wreschener Kreisbahn
Gnesener Kreisbahn


Opalenitzaer Kleinbahn
Kobylin – Görchen – Rawitsch – Bezirksgrenze (– Herrnstadt),
Wreschen – Borzykowo [Borstein] Dorf   [Schmalspur 600 mm],
Wreschen – Kleparz  [Schmalspur 600 mm],
Zydowo – Gorazdowo   [Schmalspur 600 mm],
Klotsche Weiche – Nadarzice   [Schmalspur 600 mm],
Mierzewo [Erlendorf] – Kleparz   [Schmalspur 600 mm],
Görchen – Gostkowo,
Görchen – Pakoswalde,
Hardt – Neutomichel   [Schmalspur 750 mm]
38,55
19,0
7,0
1,8
0,3
6,6
6,67
8,96
11,78
km
km
km
km
km
km
km
km
km
1899 01.03.
12.12.

Kleinbahn Kreuz-Schloppe-Dt. Krone
Landsberg (Warthe) – Landsberg (Warthe)-Brückenvorstadt,
Kreuz – Schloppe
0,93
25,4
km
km
1900 15.05.
10.06.
10.07.
17.09.
06.10.
Kreisbahn Krotoschin-Pleschen
Kreisbahn Krotoschin-Pleschen
Kreisbahn Krotoschin-Pleschen
Schmiegeler Kreisbahn
Kostener Kreisbahn
Krotoschin Klbf – Dobrzyca   [Schmalspur 750 mm],
Krotoschin – Pleschen Bf  [Schmalspur 750 mm],
Dobrzyca – Pleschen Bf   [Schmalspur 750 mm],
Krzywiń [Kriewen] – Bojanowo [Alt Boyen]   [Schmalspur 1.000 mm],
Kosten – Lubin – Gostyń (Gostingen)
26,0
35,14
9,4
18,5
41,40
km
km
km
km
km
1901 21.01.
13.02.
01.09.
01.09.
Kreisbahn Krotoschin-Pleschen
Kreisbahn Krotoschin-Pleschen

Schmiegeler Kreisbahn
Pleschen Bf – Pleschen Stadt,
Pleschen – Weizenfeld,

Grätz – Kosten,
Alt Boyen – Schmiegel – Wielichowo – Ujazd   [Schmalspur 1.000 mm]
3,48
6,96

30,16
40,3
km
km
km
km
1902 23.06.
23.06.
23.06.
15.07.
01.11.
01.11.
Schrodaer Kreisbahn
Schrodaer Kreisbahn
Schrodaer Kreisbahn
Friedeberger Kleinbahn
Jarotschiner Kreisbahn
Jarotschiner Kreisbahn
Glowno [späteres Posen Ost] – Malta – Kobylepole  [Schmalspur 1.000 mm],
Malta – Luisenhain,
Kobylepole [später Gutenbrunn] – Schroda   [Schmalspur 1.000 mm],
Friedeberg/Neumark Stadt – Buchholz – Alt Libbehne,
Witaszyce [Waidschütz] – Sucha – Komorze   [Schmalspur 600 mm],
Suchau – Robakow [Zweibrücken]   [Schmalspur 600 mm]
6,95
5,08
43,93
30,3
29,0
4,40
km
km
km
km
km
km
1903 01.04.
01.04.
01.04.
01.04.
25.05.
Schrodaer Kreisbahn
Schrodaer Kreisbahn
Schrodaer Kreisbahn
Schrodaer Kreisbahn
Opalenitzaer Kleinbahn
Tulce – Kruszewina   [Schmalspur 1.000 mm],
Abzw Szewce – Gowarzewo  [Ebenhausen]  [Schmalspur 1.000 mm],
Abzw Kellendorf – Scheringen   [Schmalspur 1.000 mm],
Abzw Kellendorf – Wilhelmshorst   [Schmalspur 1.000 mm],
Rudnik [Ruhenheim] – Sendzin [Königshof]   [Schmalspur 750 mm]
4,7
1,4
5,22
2,40
9,56
km
km
km
km
km
1904 01.06.
01.08.
25.08.
12.09.
12.09.
02.12.
 

Opalenitzaer Kleinbahn
Gostyner Kleinbahn
Gostyner Kleinbahn
Kleinbahn Kreuz-Schloppe-Dt. Krone
Kaltenborn – Forst/Lausitz,
Grünberg (Schles) – Christianstadt (Bober),
Neu-Rochlitz – Neusiedeln   [Schmalspur 750 mm],
Gostyń (Gostingen) – Domaschowa – Gostkowo (Bittershof),
Domaschowa [Berghausen] – Grodzisko – Kartzen,
Schloppe – Deutsch Krone
27,60
29,87
9,75
27,35
19,95
34,8
km
km
km
km
km
km
1905 01.04.
01.05.
08.06.
01.07.
01.07.
01.07.
01.07.
01.10.
??
 

Opalenitzaer Kleinbahn


Wreschener Kreisbahn
Wreschener Kreisbahn
Züllichau – Unruhstadt – Wollstein,
Lissa – Betriebsbf Lsb Kankel,
Trzcionka [Neu-Rochlitz] – Duschnik [Kaisershof]   [Schmalspur 750 mm],
Wollstein (Pos) – Grätz,
Änderung der Linienführung der Strecke Krotoschin – Dzierzanow,
Grünau – Buchwalden   [Schmalspur 600 mm],
Hüttental – Wildhof   [Schmalspur 600 mm],

Glowno – Schokken – Janowitz (Pos),
Pleschen Bf – Pleschen Stadt  [dreischienig 750 mm / 1.435 mm]
38,87
6,67
9,8
28,90
0,85
3,7
1,8

60,79
4,0
km
km
km
km
km
km
km
km
km
1906 01.05.
01.07.
01.08.
01.10.
28.10.
01.11.
01.11.
Schwerin (Warthe) – Wierzebaum,
Glogau – Schlichtinpheim,
Mieschkow – Xions [später Tiefenbach auch Schonz],
Schlichtingsheim – Guhrau,
Skalmierzyce – Reichsgrenze zu Russland,
Kontopp – Kolzig – Schwenten – Wollstein (Pos),
Xions [später Tiefenbach auch Schonz] – Schrimm
21,14
11,61
16,00
23,25
0,90
26,49
17,94
km
km
km
km
km
km
km
1907 01.05.
01.09.
01.10.
01.10.
??
 
Weststernberger Kreiskleinbahn


Gnesener Kreisbahn
Neusalz (Oder) – Deutsch Wartenberg,
Kunersdorf (Kr Weststernberg) – Aurith – Ziebingen,
Birnbaum – Chrzypsko,
Samter – Binino,
Mierzewo [Erlendorf] – Stanislawowo   [Schmalspur 600 mm]
5,56
23,3
26,37
15,08
4,0
km
km
km
km
km
1908 15.04.
01.05.
01.06.
07.06.
01.09.
01.10.
01.10.
01.10.
01.10.
01.10.
19.11.
??
 


Zniner [Dietfurter] Kleinbahn







Schmiegeler Kreisbahn
Binino – Neuthal,
Neuthal – Chrzypsko,
Deutsch Wartenberg – Kontopp,
Rydlowo [Riedelhausen] – Ostrowce [Stillersee]   [Schmalspur 600 mm],
Bentschen – Birnbaum,
Kolmar (Pos) – Margonin,
Margonin – Gollantsch,
Gollantsch – Exin – Schubin,
Schokken – Wongrowitz [später Eichenbrück] – Gollantsch,
Strelno – Kruschwitz,
Ostrowo – Czekanow,
Ujazd – Gradowice [Grätz]   [Schmalspur 1.000 mm]
6,34
8,24
20,12
9,0
43,65
21,77
13,50
32,50
36,07
27,30
0,91
??
km
km
km
km
km
km
km
km
km
km
km
km
1909 28.05.
01.07.
01.08.
10.10.
02.11.
03.11.
Zniner [Dietfurter] Kleinbahn




Jarotschiner Kreisbahn
Riedelhausen – Stillersee   [Schmalspur 600 mm],
Grätz – Luban (Pos),
Meseritz – Topper,
Ostrowo – Aldenau,
Sandberg – Koschmin,
Przybysław [Farmhof] – Konstancin   [Schmalspur 600 mm]
9,00
44,46
42,05
13,11
29,38
1,5
km
km
km
km
km
km
1910 01.02.
01.02.
01.04.
01.05.
01.05.
01.07.
01.08.
01.10.
01.10.
 

Schrodaer Kreisbahn
Schrodaer Kreisbahn
Schrodaer Kreisbahn

Schmiegeler Kreisbahn
Wronke – Obersitzko,
Obersitzko – Steindorf,
Abzw Pfohlsheim – Meisenburg   [Schmalspur 1.000 mm],
Schroda Übergabebf – Santomichel   [Schmalspur 1.000 mm],
Abzw Heickerode – Wetterau   [Schmalspur 1.000 mm],
Steindorf – Obornigk,
Wielichowo [Wiesenstadt] – Rakwitz   [Schmalspur 1.000 mm],
Aldenau – Bezirksgrenze (– Neumittelwalde),
Schildberg – Deutschhof
9,44
4,75
6,92
14,17
5,33

17,48
7,8

18,80
28,73
km
km
km
km
km
km
km
km
km
1911 03.11.
01.10.
02.10.
19.10.
19.10.
29.10.
Jarotschiner Kreisbahn


Zniner [Dietfurter] Kreisbahn
Zniner [Dietfurter] Kreisbahn
Gnesener Kreisbahn
Konstancin – Lgów [Lugfeld]   [Schmalspur 600 mm],
Grünberg (Schles) – Seiffersdorf – Herwigsdorf – Sprottau,
Kempen (Pos) – Reichthal,
Dietfurt – Wieneck – Obiecanowo [Oberhof Gut]   [Schmalspur 600 mm],
Uscikowo [Wieneck] – Wola [Berghausen]   [Schmalspur 600 mm],
Powidz – Anastazewo [Annendorf]   [Schmalspur 600 mm]
6,5
50,69
27,32
15,71
5,50

10,4
km
km
km
km
km
km
1912 26.03.
01.08.
15.09.
01.10.
01.11.
02.11.
Krotoschin Klbf – Krotoschin Malzstr./Brauerei  [Schmalspur 750 mm],
Zielenzig – Roßwiese,
Landsberg (Warthe) – Wepritz – Soldin,
Bartschin – Mogilno,
Puschkau – Ludwigshöhe,
Reichthal – Bezirksgrenze (– Buchelsdorf – Namslau)
0,3
36,30
48,50
23,87
5,05
3,42
km
km
km
km
km
km
1913 01.05.
01.05.
01.10.
01.10.
16.10.
01.11.
10.11.
10.12.
 



Zniner [Dietfurter] Kleinbahn
Kolzig (Kr Grünberg) – Schlawa (Schles),
Kletzko – Langenolingen,
Schlawa (Schles) – Linderei – Klein Gräditz (Glogau),
Linderei – Fraustadt,
Borkendorf – Adlig Grochowiska [Hötzendorf]   [Schmalspur 600 mm],
Crossen (Oder) – Seedorf-Jähnsdorf,
Carlshof (Pos) – Obora,
Obora – Sprengersfelde
13,70
5,97
29,18
18,60
5,00

16,56
5,97
3,43
km
km
km
km
km
km
km
km
1914 01.05.
??
 
Kreiskleinbahn Kalisch-Turek
Seedorf-Jähnsdorf – Sommerfeld,
Eisen – Opatowek [Spatenfelde]   [Schmalspur 750 mm]
20,57
13,0
km
km
1915 05.01.
26.06.
01.07.
18.07.
01.09.
01.11.
 
Jarotschiner Kreisbahn

Opalenitzaer Kleinbahn
Schrodaer Kreisbahn
Kriescht – Hammer,
Abzw Twardow – Preußenau   [Schmalspur 600 mm],
Kontopp – Trebschen,
Sliwno – Turowo   [Schmalspur 750 mm],
Abzw Czerleino [Scheringen] – Klony [Neigendorf]   [Schmalspur 1.000 mm],
Trebschen – Tschicherzig – Züllichau
12,8
9,67
16,55
8,7
3,43

16,51
km
km
km
km
km
km
1916 31.03.
01.07.
15.09.
02.10.
23.10.
??
??
??
??
Kreiskleinbahn Kalisch-Turek




Kreiskleinbahn Kalisch-Turek
Gnesener Kreisbahn
Gnesener Kreisbahn
Gnesener Kreisbahn
Kalisch – Turek   [Schmalspur 750 mm],
Tschicherzig Hafenbf – Züllichau Ost,
Lissa – Schlabitz – Guhrau – Krehlau,
Mogilno – Blütenau,
Blütenau – Gembitz,
Altbaren – Rußdorf   [Schmalspur 750 mm],
Grotkowo – Czechowo – Czeluscin   [Schmalspur 600 mm],

Zolcz – Czerniejewo [Schwarzenau]   [Schmalspur 600 mm],
Gutsanschluss nach Grotkowo   [Schmalspur 600 mm]
56,67
2,73
55,34
7,51
2,37
2,4
6,5
2,5
2,0
km
km
km
km
km
km
km
km
km
1917 10.02.
01.06.
01.06.
Opalenitzaer Kleinbahn Freienstein – Westfalenhof   [Schmalspur 750 mm],
Frankfurt (Oder) Vbf – Betriebststelle Wü,
Frankfurt (Oder) – Rosengarten und Zulaufstrecken Vbf
8,16
1,50
17,51
km
km
km
1919 16.06. Züllichau – Schwiebus 25,13 km
1928 30.08.
19.11.
Opalenitzaer Kleinbahn
Rosenberger Kreisbahn
Neustadt b Pinne – Neustadt Vorwerk   [Schmalspur 750 mm],
Umspurung Grenzwiese Ost – Wielun Schmalspurbf auf Normalspur
8,58
28,4
km
km
1931 ?? Wreschener Kreisbahn Kleparz – Mierzewo [Erlendorf]   [Schmalspur 600 mm] 6,6 km
1932 ??
??
??
Wreschener Kreisbahn
Wreschener Kreisbahn
Wreschener Kreisbahn
Borzykowo Zollamt [Borstein] – Pyzdry [Peisern]   [Schmalspur 600 mm],
Zielniec Dom – Bieganowo   [Schmalspur 600 mm],
Zielniec Dom – Krzywagora   [Schmalspur 600 mm]
3,5
3,7
7,5
km
km
km
1939 ?? Wreschener Kreisbahn Neryngowo [Nehringswalde] – Gozdowo [Gosdau]   [Schmalspur 600 mm] 0,7 km
1941 06.10. Abzw. Grumbach – Abzw. Wappenhof 6,60 km
1942 02.11.
10.12.
Verschiebebahnhof Posen mit Zulaufstrecken,
Verbindungskurve Ogione – Biniew
32,39
1,51
km
km
1943 01.11.
01.11.
01.11.
??
??
Abzw. Neuhausen – Posen Seehof,
Zulaufstrecken zum Verschiebebahnhof Posen,
Durschin – Theresienskin
Streckenverlängerung bei Gutenbrunn,
Zweibrücken (Warthel) [Robakow] – Drommin [Trabczyn]   [Schmalspur 600 mm]
1,45
16,81
6,31
1,7
24,4
km
km
km
km
km

 Kursiv   Privatbahnen

 Die Eröffnungsdaten sind gelegentlich widersprüchlich, da in der Vergangenheit nicht immer korrekt
 zwischen dem Tag der Eröffnungsfahrt und der Aufnahme des Regelbetriebes unterschieden wurde.
 In der Regel ist hier das Datum des ersten planmäßigen Betriebes angegeben.

  schematische Streckenkarte 1914 Streckenkarte 1914





Streckenstillegungen
Die Streckenangaben beziehen sich auf die Direktionszugehörigkeit am Tage der Einstellung des Personenverkehrs bzw. bei Einstellung des dauernden Betriebes,
der hier rot markiert ist.

Jahr Datum H/N KBS Streckenverlauf Länge
1939
1905 30.11.
30.11.
N
N

  Łubnica – Ujazd   [Schmalspur 1.000 mm],
Wielichowo [Wiesenstadt] – Ujazd   [Schmalspur 1.000 mm]
8,5
??
km
km
1920 ?? N   Lissa (Posen) – Reichsgrenze (– Heinzendorf-Kraschen) 8,6 km
1923 21.04. N   Wielichowo [Wiesenstadt] – Gradowice [Grätz]   [Schmalspur 1.000 mm] ?? km
1939 ??
??
N
N
    Tulce – Kruszewina   [Schmalspur 1.000 mm],
Abzw Szewce – Ebenhausen   [Schmalspur 1.000 mm]
4,7
1,4
km
km

    H/N   Haupt- bzw. Nebenbahn
 KBS  Kursbuchstrecke






Präsidenten der Eisenbahnverwaltung

Zeitraum Name Bemerkungen
  01.04.1895 01.10.1898 Breithaupt anschließend Ruhestand
  01.10.1898 02.03.1903 Max Gerhard Roepell verstorben im Amt, vormals Präsident KED Kattowitz
  1903 1905 Dr. Max Kieschke  
  1905 1913 Johannes Schulze-Nickel vormals Präsident KED Bromberg
  1913 1916 Georg Bodenstein anschließend Präsident KED Königsberg i.Pr.
  1916 10.01.1920 Schultze
 
  10.09.1939 09.09.1940 Dr. jur. Adolf Sarter vorläufiger RBD Präsident, anschließend GBL West
  1940 25.01.1945 Dr. jur. Ludwig Holtz bei einer Dienstfahrt im Amt gefallen



Pos   bahnamtliches Bezeichnungskürzel bis 19.01.1940
Psn   letztes bahnamtliches Bezeichnungskürzel


Deutsche Direktionen Direktionen besetzter Gebiete Bahnbetriebswerke   Quellenangaben